Facebook: Beeindruckende Zahlen
23. Oktober, 2009 | Thomas Hutter | 10 Kommentare
Jeff Rothschild, Vizepräsident für Technolgie bei Facebook referiert anlässlich einer Präsentation an der Universität San Diego über die Dimensionen von Facebook und unterlegt dies mit eindrücklichen Zahlen.
Die Facebook Zahlen in der Übersicht:
Registrierte User: > 300 Millionen
Aktive User: > 200 Millionen
Pageviews: > 200 Milliarden pro Monat
Feed-Aktionen: > 3.9 Billionen pro Tag
Chat-Nachrichten: > 1 Milliarden pro Tag
Suchanfragen: > 100 Millionen pro Tag
Upload Inhalte: > 2 Milliarden pro Woche
Facebook Connect: > 15′000 Websites
Anzahl Server: > 30′000
Fotos: > 20 Milliarden in 4 Auflösungen
Zuwachs Fotos: ca. 2 – 3 Milliarden pro Monat
Auslieferung Fotos: ca. 600′000 pro Sekunde
Besuchszeit pro Tag: > 6 Milliarden Minuten oder 100 Mio. Stunden, bzw. 4.16 Mio. Tage
Logfile: 25 TByte pro Tag
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Wahnsinns Zahlen, vor allem die 30′000 Server. Eine Dimension, die wir uns hier in der Schweiz gar nicht vorstellen können.
Hast Du solche Zahlen auch zu Twitter?
Leider nein, Twitter hat meines Wissens noch keine technischen Details veröffentlicht.
Und jetzt betrachte dazu eine Aussage von FB (die nirgendwo mit Zahlen belegt wurde), dass sie schwarze Zahlen schreiben … (Wahrscheinlich mit den Gewinnen aus den Geldern, die sie aus den letzten Anteilsverkäufen für 3 Monate in den (hammer-) steigenden Aktienmarkt investiert hatten …)
Ich frage mich wann der Peak erreicht ist. Das kann so ja nicht ewig weitergehen. Ist vielleicht eine etwas gewagte These, aber Facebook, YouTube und Co mutieren immer mehr zur Müllhalde des Internets. Während flickr eher bessere Fotografen anspricht landet jeder Ferien- oder Ausgangsschnappschuss, sei er noch so unscharf und verwackelt, auf facebook…
sorry Sandro, da bin ich grundsätzlich anderer Meinung. Ich denke, dass der Peak noch lange nicht erreicht ist, die Zahlen zeigen immer noch nach oben.
Betreffend Qualität der Inhalte gebe ich Dir recht, Flickr bietet wahrscheinlich mehrheitlich bessere Bilder, muss aber auch so sein, der Hauptgedanke von Flickr ist ja immerhin die Bildercommunity. “Zeigen Sie Ihre Fotos und Video” heisst es so schön auf der Startseite…
Ich habe nichts dagegen, dass auf Youtube und Facebook jeder reinstellen kann, was er will. Gerade dies ist ja neben der einfachen Bedienung der Haupt-USP der Massen-Social-Networks und der Grund, warum diese so boomen.
Der Grund, warum Flickr nicht so abhebt wie Facebook und Youtube sehe ich eher im offensichtlichen Kommerzialisierungmodell (Pro-Account für viele Bilder), die eher schlechte Usability und die Beschränkung auf Fotos (wobei Videos ja auch möglich sind).
Betreffend Müllhalde halte ich das mit Facebook und Youtube ähnlich mit einer Massenveranstaltung… am Jodlerabend mit Peter Zinsli und 300 Gästen entsteht weniger Müll als an der Streetparade mit gegen einer Million Besuchern…
Ich habe das vor allem so gemeint als dass Facebook die Infrastruktur nicht mehr im gleichen Tempo erweitert wie bisher und Restriktionen einführt.
Ich denke auch nicht, dass sich die User über eine Meldung wie “die Auflösung deines Uploads ist zu schlecht” ärgern würden.
Die Erweiterung der Infrastruktur ist auch nicht mehr im gleichen Masse notwendig, da sich prinzipiell die Technik verändert und über Virtualisierungen viele physische Server substituiert werden können. Steigende Benutzer- und Uploadzahlen können und werden zukünftig wohl diskussionslos abgedeckt.
Restriktionen sind bei bestehenden Communities gefährlich, da sich die bestehenden User bereits an den Dienst gewöhnt haben. Ich denke nicht, dass sich ein User damit abfinden könnte, nur noch 4 Bilder pro Tag hochladen zu dürfen.
Ebenfalls bezweifle ich, dass die Qualität der Bilder ein Problem darstellt. Ist es wichtig, dass ein Bild, welches du deinem Kollegenkreis zeigen willst, eine bestimmte Mindestauflösung vorweist?
Erstmal danke dass es diesen blog gibt.
wirklich Zahlen an die man kaum glauben mag.
Zur Müllhalde des Internets mutiert dass nicht, denn jeder sucht sich was sie /er braucht zusammen oder auch nicht- darin ist jeder frei.
Frage die sich mir stellt, welche Ideen werden entstehen um Massen zu vereinen und wie werden dadurch die Marktplätze von morgen geformt?
Danke Thomas, Wahnsinnszahlen. Bin auch gespannt, ob und wie es uns in Zukunft gelingt Müll von Nahrung zu unterscheiden. Aber wir haben das ja auch im täglichen Leben gelernt, trotz dem Überangebot von allem.
Gute Frage Sonia, darauf dürfen wir gespannt sein.
Auch von mir ein Dankeschön für die Zahlen, Thomas.
Bettreffend Müllhalde, hat das Sonia ganz schön gesagt: “Zur Müllhalde des Internets mutiert dass nicht, denn jeder sucht sich was sie /er braucht zusammen oder auch nicht- darin ist jeder frei.” Kann mich nur anschliessen.