Social Media: Wie ein Rohrkrepierer doch sein Ziel erfüllte
9. Mai, 2010 | Thomas Hutter | 3 Kommentare
Viele mögen sich sicherlich noch an den Werbespot des Österreichischen Bundesheeres erinnern, sexistisch, lächerlich, doof und ähnlich wurde in verschiedenen Webseiten getitelt, “die nackte Kanone Made in Austria” in der Süddeutschen Zeitung oder “Mega-Peinlicher Bundesheer-Werbespot von Heer4U ” auf scoop.at oder “Österreichs Bundesheer hat ein PR-Problem” auf Focus.de.
Hier nochmals das Video zur Erinnerung:
Das Video wurde auf Grund des internationalen Spots nicht mehr weiter publiziert und von der Websites des Österreichischen Bundesheer entfernt.
Der Kurier meldete im Beitrag “Heeres-Spot als durchschlagender Erfolg ” vom 08.05.2010 allerdings, dass sich unter dem Strich die Bemühungen des Österreichischen Heeres dennoch gelohnt haben:
- Drei Millionen Klicks im Internet auf 70 Plattformen.
- Verfünffachung der Zugriffe auf die Bundesheer-Homepage.
- Drei Tage das meist geklickte Video auf YouTube.
- 100.000 Postings zu Onlineausgaben der Zeitungen.
- 190 verschiedene Medien berichteten darüber.
Was gemäss dem Kurier einem Werbewert von rund 25 Mio. Euro entspricht. Bemerkenswert ist der Freiwilligenmeldungen: Derzeit kommen pro Monat etwa 300 Meldungen, was einer Steigerung von 300 Prozent entspricht. Der Anteil der Frauen ist von zwei auf zehn Prozent gestiegen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass das Österreichische Bundesheer den Werbespot bei der Ukrainische Armee abgekupfert hat:
Vielen Dank an Harald Sturm für den Hinweis!
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Meines Wissens war es genau umgekehrt, nämlich, dass der ukrainische Spot schon länger existiert und der österreichische eine Kopie war.
Liege ich da falsch?
Danke für die Präzisierung, hast recht, Fehler von mir …. habe ich im Text korrigiert
Gerne doch, wollte nur sichergehen. Hätte ja auch sein können, dass ich falsch liege
Toller Blog übrigens.