Facebook: Warum Facebook für Facebook Seiten Geld verlangen sollte
13. August, 2010 | Thomas Hutter | 3 Kommentare
Facebook Seiten bringen für viele Unternehmen, Brands, Organisationen und Vereine einen riesigen Mehrwert, entsprechend schiessen Facebook Seiten wie Pilze aus dem Boden, wie in der Natur sind dabei viele geniessbare, aber auch viele giftige darunter. Neben seriösen Facebook Seiten von Unternehmen tummeln sich unzählige Fun- und Nonsense-Seiten und leider auch sehr häufig SCAM-Seiten die einzig und alleine zum Sammeln von Benutzerdaten oder noch schlimmer zur Verbreitung von schadhaften Applikationen oder für Betrugsversuche via Kreditkarten-Informationen oder teure Telefonabos via SMS verwendet werden.
So lustig Fun- oder Nonsense-Seiten für Facebook-Benutzer auch sein können, einzelne bringen mich beim Lesen der Titel immer wieder zum Schmunzeln, sind sie doch rein nur zur Belustigung und tragen einen nicht unwesentlichen Teil zur grossen Datenmüllkippe Facebook bei. Öfters wird Facebook in diesem Zusammenhang auch von vielen als “Funbook” belächelt, bzw. wird das enorme Potential von Facebook auf Grund dieser Fun- und Nonsense-Seiten geschmälert oder die Plattform als wenig seriös eingestuft. Trotzdem gehören gerade diese Inhalte auf Facebook, sie tragen einen wesentlichen Teil zum Facebook-Erlebnis bei, doch sind die negativen Aspekte (Datenmüll, SCAM-Seiten, etc.) nicht wegzudiskutieren.
Mini-Fee als Qualitätssicherung
Eine minimale Fee für offizielle Facebook Seiten, beispielsweise 10 Euro im Monat, bzw. einer Kosten-Staffelung abhängig von der Anzahl der Fans, würde mit Sicherheit helfen, die Problematik mit Scam- , Fun- und Nonsense-Seiten zu entschärfen und die von Facebook dafür vorgesehenen Gemeinschaftsseiten weiter zu fördern. Für Unternehmen und Brands mit ernsthaften und seriösen Marketing-Absichten in Facebook dürften entsprechende Kosten in Anbetracht der enormen Möglichkeiten so oder so keine Probleme darstellen.
Verifizierte offizielle Seiten
Für offizielle Seiten könnte so gleichzeitig eine Verifikation eingeführt werden, welche Markenmissbrauch ausschliessen würde. Für den Facebook-Benutzer wäre so klar erkennbar, bei welcher Seite, bzw. bei welcher Marke oder welchem Unternehmen er Fan wird und wem beim Einsatz von Applikation persönliche Daten offengelegt werden. Viele Seiten würden mit einem verifizierten Status von der höheren Vertrauensstellung profitieren können.
Definierte Leistungen von Seitens Facebook
Bei der Erhebung einer Fee würde Facebook von interessanten Mehreinnahmen profitieren und so gleichzeitig Mindestsupportleistungen gegenüber Betreibern von offiziellen Seiten anbieten können, was aktuell ohne funktionierende kommerzielle Verbindungen zum Sales-Team kaum möglich ist. Allerdings würde Facebook bei kommerziellen Facebook Seiten so auch in der Pflicht stehen, allfällige Änderungen frühzeitig zu kommunizieren.
Zukünftige Entwicklung
Wie sich Facebook im Zusammenhang mit Facebook Seiten entwickeln wird, wird sich zeigen, der aktuelle Stand ist meiner Meinung nach stark verbesserungswürdig, dass Facebook Seiten für viele Unternehmen und Marken zu einem wichtigen Marketing-Instrument geworden sind, lässt sich mit Sicherheit nicht wegdiskutieren.
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Für mich stellt hier die Verifizierung den wichtigsten Punkt dar. Tote Seiten gehören genau so wenig dort rein wie Plagiate, die die normalen User nur noch mehr verunsichern. Einen Obolus für Unternehmensseiten einzuführen, dieser Punkt kommt vielleicht von ganz alleine, wenn Scripte die Werbebotschaften automatisch ausblenden. Diese sind schon verfügbar und in diesem Punkt wird sich nicht nur Facebook etwas einfallen lassen müssen.
Sorry, aber das is doch nun wirklich unsinn, “Fun- und Nonsense-Seiten” Sind ein essenzieller Teil des Netzwerkes, wenn jemand gern spass auf der Seite hat und ein Teil davon ist das er ein Fan von “Not being on Fire” ist oder denkt das “dieser Ziegel mehr fans als die NPD” bekommen kann, dann ist das wichtiger als das irgend ein Schuh Online Handel einen neuen Vermarkungskanal hat. Und wer kann schon sagen wo der Unterschied ist? Ich bin z.b. unter anderem ein “Fan” von “H.P. Lovecraft” sollte es diese Seite nun nicht mehr geben oder nur wenn jemand mit kommerziellen Interessen dahinter tritt?
Für Fun- und Nonsense-Seiten sind gemäss den Richtlinien von Facebook sogenannte Gemeinschaftsseiten gedacht. Fun- und Nonsense-Seiten haben in den offiziellen Facebook Seiten nichts zu suchen. Mit dieser Massnahme könnte man eben genau diese Trennung besser regulieren.