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Wie City News Toronto in einem Artikel schreibt, nutzt die Kanadische Stadt Ontario Facebook für das AMBER Alert Programm. Die Verantwortlichen in Ontario erhoffen sich, dass mit Hilfe der 15 Millionen Facebook Benutzer in Kanada (davon 7 Millionen in Ontario) vermisste Kinder schneller, bzw. in den entscheidenden 3 bis 5 Stunden nach dem Verschwinden,  gefunden werden können. Facebook eigne sich durch die schnellen Verbreitungsmöglichkeiten hervorragend für die schnelle Publikation von vermissten Kindern. Amber AlertOntario versucht über entsprechende Aufrufe in den Medien die Einwohner von Ontario zu sensibilisieren Fan der AMBER Alert Programm Facebook Seite zu werden um entsprechende Meldungen schnell verbreiten zu können. Bei der Berichterstattung am 08.10. haben sich bereits rund 5000 Benutzer mit der Seite verbunden, mittlerweile sind es rund 65’000. Ontario ist mittlerweile der dritte Provinz in Kanada, welches Facebook für das Amber Alert Programm nutzt, New Brunswick und Prince Edward Island haben bereits vorher entsprechende Seiten eingerichtet.

Neben Facebook nutzt Ontario auch die Publikation via Radio und TV sowie in Zusammenrabeit mit dem Transportdepartement Signalisationen auf Schnellstrassen und via Ontario Lottery & Gaming Corp. auch Terminals sowie LCD-Anzeigetafeln in allen Mac’s Convenience Stores. Seit Mai können auch die Nutzer von Mobile-Geräten kostenlos entsprechende Hinweise via SMS abonnieren.

Seit der Einführung des AMBER Alert Programms in Ontario 2003 wurde der Alarm 19 mal ausgelöst, davon konnten die vermissten Kinder in 16 Fällen gefunden werden. Der AMBER Alert wird ausgelöst, wenn ein Kind unter 18 Jahren entführt wurde, die Polizei denkt ein Kind ist in Gefahr ist und die Polizei eine Beschreibung des Entführers oder des Fahrzeuges des Entführers hat.

Das AMBER Programm

Der Auslöser für das AMBER Programm war 1996 die Entführung und Ermordung der neunjährigen Amber Hagermann aus Arlington Texas. AMBER ist nicht nur der Vornamen des 1996 entführten Kindes sondern bedeutet offiziell “America’s Missing: Broadcasting Emergency Response”. Mittlerweile setzen diverse Länder auf das Frühwarnsystem, teilweise mit unterschiedlichen Namen wie z.B. in Georgia “Levi’s Call” (benannt nach “Levi Frady“), in Hawaii “Maile Amber Alert” (benannt nach Maile Gilbert) und in Arkansas “Morgan Nick Amber Alert” (benannt nach Morgan Chauntel Nick) – alle drei Namensgeber sind ebenfalls vermisste Kinder.

Autor: Thomas Hutter 1676 Posts
Thomas Hutter (40) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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