Facebook: Wenn Facebook Seiten den Eigentümer (unfreiwillig) wechseln

3. November, 2010 | Thomas Hutter | 8 Kommentare

Ein ziemliches Rumoren geht zur Zeit durch Österreich. Verschiedenen Blogbeiträgen zu Folge wurden die (inoffiziellen) Facebook Seiten von Innsbruck und mehrere Seiten rund um Wien den ursprünglichen (privaten) Eigentümern enteignet und den entsprechenden Tourismusorganisationen übergeben. Bei den beiden “gekaperten” Facebook Seiten handelt es sich im “Innsbruck – Tyrol (Austria)” die inkl. Fans an Innsbruck Tourismus und verschiedene Facebook Seiten mit der Bezeichnung Wien, Vienna, etc.  die geschlossen wurden und die Fans an Wien Tourismus übergeben wurden. Dem Anschein nach spielen markenrechtliche Gründe für die Übergabe.

Detaillierte Infos

Detaillierte Infos zur Vorgeschichte und zum Piratenakt können hier nachgelesen werden:

“Fall Insbruck”

- “Hijacking? – Wenn ein Tourismusverband Facebook entdeckt” auf andersdenken.at

- Facebook & Recht – Tourismusverband Innsbruck “kapert” FAcebook Account mit über 16′000 Fans” auf rechtzweinull.de

“Fall Wien”

- “Facebook “verschenkt” touristische Fanpages – willkürlich!” auf Tourismusdesign.com

Weitere Infos zum Thema können auch im Artikel “Der Fall Innsbruck und der Fall Wien – Facebook Willkür?” bei den Kollegen von Facebookmarketing.de nachgelesen werden.

PS. Allenfalls schaut sich Facebook im Zusammenhang mit dem Fall Wien auch gleich mal die “verbotenen” Wettbewerbe an – vielleicht geht dann die Seite vielleicht auch wieder zu ;-)

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Facebook Kommentare

Blog Kommentare (8)

  1. Anton sagt:

    Schlimme Sache das – nicht gerade geschickt vom Tourismus-Verband und auch nicht “nett” von Facebook, die sonst bei Änderungen meist sehr unnachgiebig auftreten. Sind hier eventuell manche “gleicher” als andere?

    Was mich in diesem Zusammenhang mehr interessiert: Wie geht man in solchen Fällen richtig vor? Z.B. wenn eine Privatperson eine Page für ein Unternehmen oder eine Organisation betreibt – sich aber nicht zu erkennen gibt. Wie kann man dann z.B. den Admin kontaktieren?

  2. Michael sagt:

    Facebook ist nicht gerade dafür bekannt, zimperlich zu sein. Mal eben eine Seite “klauen” oder dicht machen, ist ja nicht sooo ungewöhnlich für Facebook. Ich persönlich finde es unverschämt.

  3. Thomas Hutter sagt:

    Eine Kontaktierung ist, sofern nicht eine Person benannt wird, nur gerade über die Pinnwand möglich.

  4. Thomas Hutter sagt:

    ja und nein – bei Markenschutzverletzungen sehe ich keine Probleme und da gibt es eigentlich auch kein Pardon!

  5. ben sagt:

    da hatte der junge von diesem sommer noch glück..er konnte graubünden die seite immerhin noch verkaufen…dass das so in österreich möglich ist, ist schon ein starkes stück. jetzt ist der prezdenzfall geschaffen…mal sehen was da noch folgen wird!

    jedenfalls ne richtig schlechte werbung. ob die fans dieser seiten konsequent sind…?

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