Themen

Bildquelle: freedigitalphotos.net - ID-100124219In einem Blogbeitrag von LinkedIn bin ich über eine 12 Punkte Checkliste für die Einhaltung der Social Media Etiquette gestolpert. Der Autor des Blogbeitrages, Ilya Polzin, schreibt zurecht:

I love social media. I can connect with others and quickly find out what they’re doing. But when I learned some people are now finding out about the death of friends via Facebook, I began to despise the impersonal nature of these online social tools.

The truth is, there’s simply a lack of etiquette many people possess when using social media. I recently had a discussion with Lisa Filpi Goeckler, who has a new social media endeavor with ON Food, a startup in Beverly Hills that partners with fitness professionals and real people offering all-in-one food solutions. Lisa shared a few stories with me, the first occurring a few months ago when she found out about her good friend and co-worker’s death on Facebook.

After seeing a mournful Facebook update from a friend, Goeckler was able to use Facebook to confirm her friend had died of a major heart attack. “I was not keen on the way I found out about the death,” she said. “It seemed so impersonal.”

A few months later, Goeckler found out–also through social media–that a relative of hers had breast cancer. Finding this out via social media–not a phone call–was a disconnected and impersonal way to find out such serious news, she says.

These stories made me reconsider how we use social media. These two incidences were huge life events that may not have been properly handled by being blasted through Facebook posts.

Social media is valuable, but we should teach etiquette to guide people on the best ways to use it.

Er hat aus diesem Grund eine aus 12 Fragen bestehende Checkliste erstellt, die vor dem Publizieren von Inhalten auf Social Media Kanälen durchgespielt werden sollte.
Ich habe die 12 Punkte sinngemäss übersetzt.

  1. Sollte ich für diese Nachricht eine bestimmte Zielgruppe auswählen?
  2. Kümmert dieser Inhalt jemanden ausser mir selber?
  3. Beleidige ich jemanden mit diesem Inhalt? Falls ja, wen? Spielt es eine Rolle?
  4. Passt der Inhalt in ein Social Network oder würde ich besser auf einem anderen Weg kommunizieren?
  5. Wie oft habe ich heute schon etwas publiziert (mehr als drei Inhalte könnte zu viel sein)?
  6. Habe ich die Rechtschreibeprüfung angewendet?
  7. Ist es in Ordnung, wenn jedermann das sehen kann?
  8. Ist der Beitrag zu vage? Wird jeder verstehen, was ich ausdrücken möchte?
  9. Nutze ich das als emotionale Deponie? Wenn ja, warum? Wäre allenfalls ein anderer Kanal besser für diesen Zweck?
  10. Nutze ich zu viele Abkürzungen in diesem Beitrag und klinge wie ein Teenager?
  11. Es es eine reaktive Kommunikation oder ist der Beitrag gut durchdacht?
  12. Ist es wirklich etwas, das ich mit anderen Teilen möchte? Oder ist es nur um Dampf abzulassen?

Wer hat weitere Punkte und kann die Checkliste ergänzen?

 

Bildquelle: freedigitalphotos.net

Autor: Thomas Hutter 1676 Posts
Thomas Hutter (40) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
Diese Webseite nutzt Cookies, Remarketing & Analytics. Wenn Du weiter auf dieser Seite bleibst, stimmst Du den Datenschutzbestimmungen zu. Datenschutz akzeptieren