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Gemäss einer Publikation im News Room ändert Facebook die Bewertungsrichtlinien für Seiten und Gruppen. Diese neue Bewertungsrichtlinien sollen Marken vor für die Reputation schädlichen Werbeanzeigen auf unseriösen Facebook Seiten und Gruppen schützen. Obwohl Facebook bereits über strenge Überprüfungs- und Sperrrichtlinien verfügt, kommt es immer wieder vor, dass Werbeanzeigen von Marken neben umstrittenen Inhalten angezeigt werden.

Neuer Überprüfungsprozess ab Montag

Am kommenden Montag führt Facebook einen neuen Überprüfungsprozess ein, welcher ermittelt, auf welchen (vertrauenswürdigen) Seiten und Gruppen in Zukunft Werbeanzeigen im Zusammenhang mit dem Inhalt angezeigt wird, bzw. eben nicht angezeigt wird. Bis zum Ende der Woche sollen keine Ads mehr auf Seiten und Gruppen eingeblendet werden, welche in diese verschärft restriktiven Listen fallen. Das bedeutet, dass beispielsweise neben gewalttätigen oder sexuell orientierten Inhalten (die nicht die Community-Richtlinien verletzten), keine Ads angezeigt werden. Vor dieser Änderung war es möglich, dass beispielsweise eine Werbung einer seriösen Marke innerhalb einer Seite, welche Produkte für Erwachsene verkauft, eingeblendet wurde.  Der Überprüfungsprozess ist in den ersten Wochen manuell, wird aber in den nächsten Wochen durch einen automatisierten und skalierbaren Prozess abgelöst.

Bessere Qualität der Werbeplätze

Facebook erhofft sich mit dieser Massnahme Werbetreibenden in Zukunft qualitativ bessere Werbeplätze, die kein negatives Licht auf ein Unternehmen werfen,  anbieten zu können. Facebook schreibt dazu im News Room:

Like any digital platform, we’re not going to be perfect but we will be much better. We’ll continue to work aggressively on this issue with advertisers. We are confident the immediate steps we’re taking will result in a significantly improved approach to preventing these instances from occurring, and we are committed to making this process work for everyone who uses Facebook.

Guter Ansatz – leider aber ungenügend

Die Bestrebungen von Facebook sind grundsätzlich zu begrüssen und gehen in die richtige Richtung. Allerdings wird der Hebel nur auf eine Seite angesetzt, die andere Seite, schlechte Werbung auf Facebook Seiten, nicht beachtet. Häufig kommt es vor, dass “unseriöse” Ads auf Facebook Seiten von Unternehmen, Marken oder Organisationen angezeigt werden.

Beispiel einer "unseriösen" Ads auf einer Facebook Seite

Beispiel einer “unseriösen” Ads auf einer Facebook Seite

Für Betreiber von Facebook Seiten wäre es daher wünschenswert, dass Ads auf Qualität und Inhalt ebenfalls überprüft werden und auch hier allenfalls eine Regelung gefunden werden kann, welche Ads auf welchen Seiten (nicht)angezeigt werden. Auch eine werbefreie Facebook Seite gegen Bezahlung wäre sicherlich für die eine oder andere Marke eine denkbare Variante.

 

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Autor: Thomas Hutter 1701 Posts
Thomas Hutter (40) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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