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Nach dem Werbetreibende gute Resultate mit Facebook Ads in Verbindung mit Custom Audience verbuchen konnte, entwickelt Facebook weitere Möglichkeiten mit neuen Werbeformaten und Custom Audience. Wie Facebook in der englischsprachigen Facebook for Business Seite mitteilt, wird mit “Multi-Product Ads” ein neues Werbeformat zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig werden erweiterte Funktionen für Custom Audiences für Websitebesucher eingeführt.

Multi Product Ads

Mit Multi-Product Ads (neu Carousel Ads) können werbetreibende in einem einzelnen Ads drei Produkte unterbringen, sowohl auf Desktop wie auf Mobile. Jedes Produkt kann mit einem eigenen Bild, Beschreibung und Klickziel hinterlegt werden.

Multi-Product Ads (Quelle: Facebook)

Multi-Product Ads (Quelle: Facebook)

Wenn Beispielsweise ein Onlineshop Menschen ansprechen möchte, welche zwar die Website besuchten, jedoch nichts gekauft haben, kann das Multi Product Ad (neu Carousel Ads) mit der Custom Audience, welche nichtkaufende Websitebesucher listet, verbunden werden. Die in der Custom Audience festgehaltene Zielgruppe kann so mit einer Werbung, welche ein Karussel mit drei Produkten beinhaltet, angesprochen werden.

Das eCommerce Unternehmen Nomorerack hat in entsprechenden Tests Klickraten gesehen, welche 42% höher waren, als bei normalen Ads, die Akquisationskosten konnten dabei um 42% und 45% gesenkt werden.

Facebook beginnt heute mit dem Rollout der Multi Product Ads (neu Carousel Ads), welche Werbetreibende weltweit über die Facebook Ads API nutzen können. Später in diesem Jahr wird Facebook dieses neue Werbeanzeigenformat auch im eigenen Werbeanzeigenmanager und im Power Editor anbieten.

 

Erweitere Funktionen für Custom Audiences für Webseiten

In den nächsten Wochen wird Facebook einige Erweiterungen der Custom Audience für Webseitenbesucher ausrollen. Diese Erweiterungen erlauben es Unternehmen schneller und einfacher detailliertere Custom Audiences aufzubauen.  Diese neuen Funktionen im Werbeanzeigenmanager und Power Editor beinhalten Möglichkeiten, dass einfacher Custom Audiences wie zum Beispiel “Menschen, die die Website eine Weile nicht besucht haben” oder “Menschen, welche bestimmte Bereiche der Website besucht haben” oder “Menschen, die bestimmte Bereichte der Website besucht haben, jedoch nicht Bereich XY besucht haben” einfach zu erfassen.

Neue vereinfachte Erstellungsmöglichkeiten für Custom Audiences (Quelle: Facebook)

Neue vereinfachte Erstellungsmöglichkeiten für Custom Audiences (Quelle: Facebook)

 

Ebenfalls wird es für Werbetreibende möglich sein, sehr enge Segmente auszuwählen (z.B. der Besuch bestimmter Produkte innerhalb eines Katalogs), kombiniert mit der Möglichkeit Custom Audiences auch im Nachhinein, dh. mit Daten aus der Vergangenheit, aufzubauen.

Custom Audience mit Daten aus der Vergangenheit aufbauen (Quelle: Facebook)

Custom Audience mit Daten aus der Vergangenheit aufbauen (Quelle: Facebook)

 

Unternehmen aus der ganzen Welt sehen eindrückliche Resultate mit Custom Audience für Webseitenbesucher. Kürzlich hat der Jeans Retailer Twenty Jeans mit Hilfe von Custom Audiences für Webseitenbesucher die CPA auf Facebook im Faktor 3 reduziert (Case Studie von Twenty Jeans).

Facebook Pixel Helper

Damit Unternehmen besser mit Custom Audiences arbeiten können hat Facebook mit dem Facebook Pixel Helper, einer Chrome Extension, welche Werbetreibenden hilft Probleme im Zusammenhang mit Custom Audience und dem Conversion Pixel zu lösen, ein neues Tool lanciert.

 

 

 

Autor: Thomas Hutter 1832 Posts
Thomas Hutter (41) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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