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Niemand hätte mit diesem Ergebnis gerechnet. Niemand, absolut niemand. Die Zahlen sprechen für sich. Der Autor hat Zweifel!

 

Teaserbild im Stil von "heftig.co"

Teaserbild im Stil von “heftig.co”

 

Das Posting

Ähnlich wie der Titel und dem Bild hier im Blogbeitrag lautete eines meiner Postings vom 25. Juni 2014:


Zweck des Beitrags

Mit dem Beitrag wollte ich drei Punkte bewirken / bezwecken:

  1. Mein Erstaunen zur neuen Studie von Forrester Research zum Ausdruck bringen, waren doch frühere Studien im Zusammenhang mit der Nutzung von Facebook durch Jugendliche eher negativ.
  2. Eine kleine Parodie auf “heftig.co”-Beiträge bringen.
  3. Testen, wie sich der “heftig.co”-Stil auf die Statistiken des Artikels auswirken

Erkenntnisse

Nun ja, Punkt 1 habe ich erfüllt, Punkt 2 denke ich ebenfalls. Zu Punkt 3 komme ich dann später hier im Beitrag.

Was mich extrem überrascht hat, sind die sehr emotionalen Reaktionen auf mein Posting. Die Reaktionen waren äusserst interessant und sehr vielseitig, darunter waren:

  • Menschen, die Mühe hatten, die Parodie zu erkennen und mir gedroht haben, meine Seite zu “entfanen”
  • Menschen, die mir zu verstehen gegeben haben, dass dieser Stil nicht zu einem “seriösen” Blog passt
  • Menschen, die mich verteidigten (Brand Advocates – Danke vielmals!)
  • Menschen, die humorvoll reagiert haben
  • Menschen, die signalisiert haben, dass sie die Parodie verstanden haben
  • Menschen, die mir unterstellt haben, ich wollte Klicks nach oben treiben (Gratulation, war wirklich eine der Zielsetzungen!)

Überrascht haben mich aber auch die Zahlen, bzw. dass sich Fans eines “seriösen” Fach-Blogs ähnlich verhalten, wie die grosse graue Masse.

Die Zahlen

Die Zahlen sprechen für sich. Während die einen kommentiert haben, dass dieser Stil nicht zu einem “seriösen” Blog passt, bin ich mit diesem Beispiel zur Erkenntnis gelangt, dass der Beitrag im “heftig.co”-Stil sehr wohl funktioniert hat.

Ein paar Zahlen und Eckpunkte dazu:

  • 150% organische Reichweite im Verhältnis zur Anzahl der Fans der Seite (bei “nicht heftig”-Postings bewegt sich die organische Reichweite zwischen 20 – 50%)
  • rund 500% mehr Klicks im Beitrag wie bei “nicht heftig”-Postings
  • rund 700% mehr Engagement als bei “nicht heftig”-Postings
  • 14 Nachrichten von Lesern mit dem Hinweis, wie billig diese Art von Beiträgen ist und das überhaupt nicht zu meinem Image passe
  • 18 Nachrichten von Lesern mit dem Hinweis, wie cool dieses Posting ist
  • 5 Hide Posts
  • 11 Hide all Posts
  • 1 Spam-Meldung
  • 5 Unlikes von der Seite (entspricht normalem Tagesdurchschnitt)

Fazit

Betrachte ich die nackten Zahlen ohne Rücksichtnahme auf die emotionale Situation der Fans meiner Seite, komme ich in Versuchung, den “heftig.co”-Stil häufiger anzuwenden. Reichweite, Klicks, Link-Klicks, Engagement und schlussendlich Web-Traffic sind deutlich höher als bei normalen Beiträgen. Genau diese Kennzahlen liegen aber auch im Fokus meiner Zielsetzungen. Also befinde ich mich auf gut Deutsch in einer “verdammten Zwickmühle”. Ich schätze viele der Besucher meines Blogs so ein, dass sie grundsätzlich wissen, dass ich, mein Mitarbeiter Florian Muff und hin und wieder Gastautoren bestrebt sind, in meinem Blog fachliche und qualitative Beiträge zu publizieren. Aus diesem Grund glaube ich auch, werden auf meinem Blog publizierte Beiträge mit “gefällt mir” markiert, geteilt und eben auch auf die Links geklickt.

Mir persönlich widerstrebt der “heftig.co”-Stil, dh. ich möchte eigentlich prinzipiell nicht dieses Schema anwenden müssen, um Besucher auf meine Seite zu bringen, aber die Verlockung ist angesichts der Zahlen relativ gross.

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Dein Feedback

Wie ist Deine Meinung dazu? Warum soll ich nicht den “heftig.co”-Stil in Zukunft vermehrt anwenden?

Ich freue mich über Deine Meinung hier im Blog oder aber auch meiner Facebook Seite!

 


 

 

Image Credits:
Man with sleep apnea and CPAP machine by Shutterstock.com

 

Autor: Thomas Hutter 1832 Posts
Thomas Hutter (41) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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