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Gemäss einem Bericht von adweek.com und socialtimes.com erweitert Facebook die Möglichkeiten von Dynamic Ads und erlaubt erweiterte Zielgruppen. Bis anhin war mit Dynamic Ads ein reines Retargeting auf Basis der Interaktionen auf der eigenen Website möglich. Mit der angekündigten Erweiterungen, erlaubt Facebook ein erweitertes Targeting, welches nicht auf Retargeting basiert.

Social Times schreibt:

Director of product marketing Maz Sharafi spoke with Lauren Johnson of SocialTimes parent Adweek about the new targeting option, saying that advertisers previously were only able to target users who specifically viewed products on their websites or mobile applications.

Sharafi said as an example that the new targeting option now allows advertisers to retarget users who have been searching for red dresses across multiple retailers’ sites and who like posts and pages related to dresses, and he told Johnson:

The top feedback and most common type of feedback that we hear is, “Hey, can you help me drive sales beyond people visiting my website and app, including new customers?” What we can now do is say, “Who else is potentially in-market for these products?”

It automates the process of who it can show products to—it takes out a lot of the trial and error and complexity of being able to do this in a manual way. For example, to sell 1,000 products, you have to create almost 1,000 different ads to reach those products to different people. With dynamic ads, you’re effectively creating one.

Was sind Dynamic Ads?

Dynamic Ads wurden vor zwei Jahren als Dynamic Product Ads lanciert. Mit Hilfe des Produktekatalogs können potentielle Kunden basierend auf ihren Aktionen auf der Website oder in Applikationen mit Hilfe von Custom Audiences mit über Ad-Templates definierten dynamischen Ads beliefert werden. Dabei ist neben dem normalen Remarketing auch Cross-& Up-Selling möglich.

Nachteile von Dynamic Ads?

Dynamic Ads sind eine coole Sache und sparen enorm Zeit. Allerdings ist die Reichweite beschränkt auf Besucher der eigenen Website, dh. bei Webseiten mit einem kleinen Besuchervolumen können entsprechend auch nur kleine Ads-Budget ausgespielt werden, als Akquisetool für neue Interessenten ist, bzw. war Dynamic Ads nicht ein geeignetes Tool. Für die Akquise sind, bzw. waren immer manuell erstellte Ads notwendig.

Was ist zukünftig möglich?

Wie Sharafi im Interview mit adweek.com erwähnt (Sharafi said as an example that the new targeting option now allows advertisers to retarget users who have been searching for red dresses across multiple retailers’ sites and who like posts and pages related to dresses, and he told Johnson: The top feedback and most common type of feedback that we hear is, “Hey, can you help me drive sales beyond people visiting my website and app, including new customers?” What we can now do is say, “Who else is potentially in-market for these products?”), soll es in Zukunft möglich sein, Menschen im Targeting zu adressieren, die auf mehreren Seiten gesucht oder entsprechende Beiträge oder Seiten im Zusammenhang mit den Produkten geliked haben”. Dh. Dynamic Ads sind zukünftig nicht nur für Retargeting möglich, vielmehr wird das Targeting auf potentielle Kunden möglich, die auf Basis von Interaktionen auf Dritt-Websites, Dritt-Facebook Seiten oder Dritt-Beiträgen interessiert sein könnten.

Rollout?

Aktuell handelt es sich um einen Test mit einigen e-Commerce-Anbietern in Nordamerika, wann und ob ein Rollout stattfindet, ist aktuell noch nicht bekannt.

 

 

Autor: Thomas Hutter 1744 Posts
Thomas Hutter (40) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.

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