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Nach dem Start mit den Branded Content Richtlinien und der Möglichkeit, dass verifizierte Seiten und Profile mit dem Branded Content Tool arbeiten können, erweitert Facebook nun um drei Punkte:

  • mehr Seiten erhalten die Möglichkeit mit Branded Content zu arbeiten
  • Update des Branded Content Tags
  • Vereinfachung der Policy- und der Durchsetzungsrichtlinien

Öffnung von Branded Content für mehr Seiten

Bis heute konnten nur verifizierte Seiten und Profile mit Branded Content arbeiten. Viele nicht verifizierte Seiten arbeiten mit Branded Content, bzw. möchten mit Branded Content arbeiten. Facebook erlaubt nun entsprechenden Seiten sich für Branded Content zu registrieren. Über ein Formular kann der Zugriff zum Branded Content Tool beantragt werden.

Gleichzeitig beginnt Facebook mit dem Rollout des Branded Content Tools für nicht verifizierte Seiten, bei welchen Facebook vermutet, dass der Einsatz von Branded Content sinnvoll sein könnte. Entsprechende Seiten erhalten einen Hinweis, sobald das Tool zur Verfügung steht und sehen im Publisher das dafür vorgesehene Handshake-Symbol. Der Rollout beginnt für die Desktop-Seiten und iOS, Android folgt später.

Update des Branded Content Tag

Damit Menschen klar und deutlich Branded Content Beitrage erkennen können, wird der bestehende Tag, bzw. die Kennzeichnung im Beitrag mit dem Wort “Paid” ergänzt. Damit soll für Menschen deutlich erkennbar sein, dass es sich beim Inhalt um einen Wertaustausch zwischen dem Publisher und der Drittpartei handelt.

Wichtig! Publisher bleiben dafür verantwortlich, dass sämtliche Inhalte, welche über Branded Content verbreitet werden, die relevanten und in den entsprechenden Märkten gültigen Werberegulationen und -richtlinien eingehalten werden.

Updates im Branded Content Tag (Quelle: Facebook)

Updates im Branded Content Tag (Quelle: Facebook)

Updates in den Policy- und Durchsetzungsrichtlinien

Ebenfalls angepasst wurden die bestehenden Branded Content Richtlinien. Facebook erlaubt nun Logos, Wasserzeichen und graphische Overlays innerhalb eines Videos, welche bis anhin in den ersten drei Sekunden eines Videos nicht erlaubt waren.

Angepasst wurde auch die Art und Weise der Durchsetzung von Branded Content Verstössen. Entsprechende Beiträge werden nicht mehr gelöscht, sondern im News Feed nicht ausgespielt. Von Einschränkungen betroffene Seiten werden automatisch benachrichtigt mit einem Hinweis, was angepasst werden müssen. Entsprechend können betroffene Publisher die Beiträge wiederherstellen und korrigieren.

Gleichzeitig wurden die Ausführungen zu Branden Content in den Richtlinien vereinfacht und somit verständlicher gemacht.

Autor: Thomas Hutter 1820 Posts
Thomas Hutter (41) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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