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Facebook wird künftig schärfer gegen das sogenannte «Revenge Porn» vorgehen; Das Teilen von intimen Fotos ohne Zustimmung der zu sehenden Person kann in Zukunft gemeldet und so ein Weiterverbreiten unterbunden werden. Dies gilt für Facebook, Instagram und den Facebook Messenger.

Facebook möchte damit die Plattform sicherer machen und wird künftig betroffenen Nutzern mehr Schutz bieten mit verschärften Massnahmen, um gezielter gegen «Revenge Porn» vorzugehen. So kann man sich künftig besser dagegen schützen:

Quelle: Facebook

  • Sollte ein intimes Foto verbreitet werden und man hat das Gefühl, dass dies ohne Erlaubnis geschehen ist, kann man rechts auf den Pfeil klicken und dieses Foto oder denBeitrag «Melden».
  • Speziell ausgebildete «Prüfer» werden den Beitrag, das Foto oder dasVideo mit Priorität überprüfen und den entsprechenden Inhalt verschwinden lassen, sofern dieser die Richtlinien von Facebook verletzt. Facebook bietet jedoch das Recht an, Einspruch dagegen zu erheben, sollte es sich um einen Irrtum handeln.
  • Zusätzlich wird dann via einer speziellen Technologie, respektive einer Bilderkennungssoftware ein Abgleich gemacht, um so das Weiterverbreiten dieses Fotos Kanal-übergreifend (Facebook, Instagram und Messenger) zu stoppen.
  • Sollte jemand zu einem späteren Zeitpunkt versuchen, das Bild – gegebenenfalls etwas abgeändert – weiterzuteilen, nachdem es bereits gemeldet wurde, wird diese Person informiert, dass dieser Inhalt gegen die Plattform-Richtlinien verstösst und ein Weiterverbreiten nicht möglich ist. Die Software wird auch erkennen, dass es sich um dasselbe, bereits gemeldete Bild handelt, obwohl es leicht abgewandelt wurde.
  • Facebook arbeitet zusätzlich mit Partner-Organisationen, welche den betroffenen Opfer Hilfe anbietet.

Sichere Plattform schaffen

Dieses Vorgehen und diese Technologien hat Facebook in Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten und über 150 Sicherheitsorganisationen erarbeitet. Ausserdem kündigte Facebook an, diese Sicherheitsrichtlinien weiter auszubauen und auch in Zukunft härter gegen Missbrauch vorzugehen. Das Internet vergisst zwar nie, auf diese Art und Weise versucht Facebook aber aktiv gegen das Verbreiten von erwähnten Inhalten vorzugehen, um die Privatsphäre von Personen zu schützen und unter anderem gegen Mobbing vorzugehen.

Autor: Nina Aemissegger 9 Posts
Nina Aemissegger (28) ist spezialisiert auf Online Marketing und verfügt über mehrjährige Erfahrung im Google Advertising (Google AdWords, YouTube, Google Analytics) und setzte erfolgreich Projekte im Online Marketing um. Bei Hutter Consult arbeitet Nina Aemissegger als Consultant und erarbeitet Online Marketing Strategien und Konzepte.

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