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Bereits im vergangenen Jahr hat Facebook damit begonnen, Ads und organischen Beiträgen weniger Reichweite zu geben, wenn diese als Clickbait eingestuft wurden oder auf Webseiten mit einer fragwürdigen Qualität leiten. diese Bemühungen werden un weiter intensiviert.

Facebook schreibt dazu:

Als Teil unseres Ziels, sinnvolle Verbindungen zwischen Menschen und Unternehmen aufzubauen, haben wir in die Forschung investiert, um zu verstehen, welche Erfahrungen Menschen mögen und welche nicht, insbesondere wenn sie eine Website besuchen, nachdem sie auf einen Link von unserer Plattform geklickt haben. Basierend auf unseren Erkenntnissen bauen wir unsere Bemühungen aus, Links zu minderwertigen Erlebnissen – also solchen, die man für irreführend, sensationell und spammend hält – zu reduzieren, so dass wir stattdessen mehr informative Beiträge zeigen können.

Was muss neu beachtet werden?

Wie im Mai des letzten Jahres bereits mitgeteilt wurde, müssen Unternehmen darauf achten, dass die folgenden Praktiken mit Bedacht angewendet werden, damit die Website-Erfahrung verbessert wird und ein Rückgang des Engagements oder der Anzeigenlieferung vermieden werden kann:

1.) Ein im Verhältnis zum Inhalt überproportionales Anzeigenvolumen. Dazu gehören Anzeigen, aber nicht gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungen oder Anmeldungen zu privaten Inhalten, wie z.B. Paywalls.

2.) Verwendung von Pop-up-Anzeigen oder interstitiellen Anzeigen, die das Nutzungserlebnis stören.

Wichtig!
Landing Pages werden beim Anzeigenprüfungsprozess ebenfalls berücksichtigt, entsprechend müssen diese die Facebook Werberichtlinien einhalten, die Folgendes verbieten:

3.) Mit sexuell anregendem oder schockierendem Inhalt. Siehe relevante Richtlinien für Adult Content und Sensational Content.

4.) Seiten, die bösartige oder irreführende Werbung enthalten, die verbotene Inhalte im Sinne der Facebook Richtlinien enthält.

Wie Facebook aus Feedbacks aus der Community gelernt hat, werden diese Attribute auch mit Erfahrungen in Verbindung gebracht, die den Menschen nicht gefallen. Ebenso hat Facebook von der Community gelernt, dass die nachfolgenden Erfahrungen unerwünscht sind:

5.) Unerwartete Content-Erfahrung, wie beispielsweise die Verteitung der Inhalte über mehrere Inhaltsseiten, was wiederum erfordert, dass Besucher auf mehrere Seiten klicken und / oder zusätzliche Inhalte laden müssen, um den gesamten Artikel lesen zu können.

6.) Clickbait-Anzeigeninhalte, einschließlich Anzeigenkopien, die nichts mit der Landing Page zu tun haben oder die wichtige Informationen zurückhalten, um Menschen dazu zu verleiten, auf die Anzeige zu klicken.

Scharfes Timing

Anzeigen und Beiträge, die auf Landing Pages mit den oben genannten Attributen verweisen, werden im Laufe des Monats April weniger verbreitet oder können komplett abgelehnt werden.

  • Ab dem 5. April werden Anzeigen, die sowohl Clickbait-Anzeigenkopien als auch Links zu minderwertigen Web-Erlebnissen enthalten, komplett abgelehnt.
  • Ab dem 26. April werden Anzeigen und Beiträge, die entweder als Clickbait oder als Link zu minderwertigen Web-Erlebnissen identifiziert wurden, heruntergestuft und weniger ausgespielt.
Autor: Thomas Hutter 1862 Posts
Thomas Hutter (41) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.

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