Facebook: unschön – Groups funktionieren nach dem Opt-Out-Prinzip

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Die neue Groups-Funktion von Facebook bietet diverse tolle neue Funktionen wie Gruppen-Chat, Teilen von Informationen innerhalb von geschlossenen Nutzerkreisen, E-Mail-Notifikationen, etc. Allerdings beinhaltet Groups auch eine (kleine) Unschönheit. Jedermann kann eine Gruppe erstellen und Freunde der Gruppe hinzufügen. Als hinzugefügter Benutzer gehört man automatisch zur Gruppe ohne, dass etwas unternommen werden muss – möchte man allerdings in dieser Gruppe nicht teilnehmen, erfolgt der Austritt nach dem Opt-Out-Prinzip, dh. jeder meiner Freunde kann mich in eine Gruppe hinzufügen (ob ich das will oder nicht) und ich muss aktiv werden, um nicht der Gruppe anzugehören.

Grundsätzlich finde ich dieses Vorgehen unschön, allerdings verstehe ich die Idee dahinter aus Sicht von Facebook sehr gut. Da die Gruppen-Funktionalität sich grundsätzlich von Facebook Groups wie bisher gekannt unterscheidet und es sich um geschlossene Gruppen handelt, in denen ich nur meine Freunde einladen kann, dürfte Groups daher eher als administratives Tools, bzw. Collaborationslösung angeschaut werden. Eine Opt-In-Variante würde die Zusammenarbeit aus Gründer-Sicht behindern – wäre aber in jedem Fall aus Nutzer-Sicht zu bevorzugen.

Ich fürchte, dass ich durch die Gruppen-Funktion von hyperaktiven Facebook Freunden (noch) mehr zugespamt werde…

Autor: Thomas Hutter (1233 Posts)

Thomas Hutter (38) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.

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