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Vor rund zwei Wochen hat Facebook das neue Anzeigenformat “Sponsored Results” zur Nutzung freigegeben. Unternehmen können nun, abhängig vom Suchaufruf des Nutzers, Seiten, Orte und Applikationen im Suchergebnis anzeigen. Nach knapp zwei Wochen Ersterfahrungen, können wir nun ein erstes Mal Fazit über die neue Funktion ziehen.

Hoher CTR, tiefer CPC

Wie bei der Lancierung des neuen Produktes angenommen, bewegt sich der anfängliche CPC auf einen bescheidenen Niveau, in unseren beiden Beispielen jeweils bei 0.13 €. Überraschend hoch und gut sind die CTR-Werte, hier in beiden Fällen über 4%, bzw. 4.442% und 4.134%. Relativ unterschiedlich sind in beiden Fällen die Reaktionen, bzw. Handlungen nach den Klicks. In beiden Beispielen weist die Statistik von Facebook viele Klicks auf “Seitenfotos” aus, die Anzahl der “gefällt mir”-Klicks auf der Seite sind mit 41 und 47% dennoch gut.

Beispielkampagne "Sponsored Results" auf Facebook

Beispielkampagne “Sponsored Results” auf Facebook

Beispielkampagne "Sponsored Results" auf Facebook

Beispielkampagne “Sponsored Results” auf Facebook

Erfahrungen mit “optimierten CPM”-Kampagnen im Kontext von “Sponsored Results” konnten wir noch keine Erfahrungen sammeln.

Warum “Sponsored Results” nutzen?

Obwohl das “Suchvolumen” als effektive Suche wie wir die Suche aus Google kennen gefühlsmässig eher tief sein dürfte, macht es dennoch sehr wohl Sinn, “Sponsored Results” zur Vermarktung der eigenen Seite, eines Ortes oder einer Applikation einzusetzen. Gerade bereits gelikte Seiten, besuchte Orte oder genutzte Applikationen werden häufig von Benutzern über die Suchfunktion gesucht, bzw. aufgerufen.

Beispiele

Anzeigen schalten, wenn

  • Nutzer nach ähnlichen Seiten/Apps suchen
    Eine interessante Strategie dürfte es sein, die eigene Seite/Applikation bei Suchbegriffen zu ähnlichen Seiten/Applikationen einzublenden.
    Die Chance, dass ein Nutzer auf eine Anzeige zu einem dem Suchbegriff ähnlichen Thema klickt, dürfte relativ gross sein.
  • Nutzer nach Seiten/Apps von Mitbewerbern suchen
    Die Bekanntheit von Seiten und Applikationen der Mitbewerber für die Bewerbung der eigenen Seite zu nutzen, dürfte ebenfalls gute Aussichten auf Erfolg haben.
  • Nutzer nach sehr populären Seiten / Apps suchen
    Die Bekanntheit von populären Seiten und Applikationen zu nutzen, dürfte mit Sicherheit viele Impressionen generieren und unterstützt das Branding. Wie effektiv, bzw. performant diese Form des Einsatzes von “Sponsored Results” sein wird, muss getestet werden.
  • Nutzer nach der eigenen Seite / App suchen
    Ebenfalls eine sinnvolle Variante dürfte es sein, die eigene Position in der Suche mit Hilfe der “Sponsored Results” zu verteidigen und die eigene Seite im Zusammenhang mit dem eigenen Namen zu bewerben. Auf diese Weise wird verhindert, dass andere Suchresultate zwischen der eigenen Position überhand nehmen.
Beispiel Werbeanzeige "Sponsored Results" zu "Möbel"

Beispiel Werbeanzeige “Sponsored Results” zu “Möbel”

Beispiel Werbeanzeige "Sponsored Results" zu konkurrenzierenden Apps

Beispiel Werbeanzeige “Sponsored Results” zu konkurrenzierenden Apps

 

Weitere Infos und Whitepaper zu “Sponsored Results”.

 

Facebook Ads Kampagnen

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Autor: Thomas Hutter 1334 Posts
Thomas Hutter (38) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.