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Der Super Bowl rückt näher. Das TV-Werbespots während dem Super Bowl extrem teuer sind, ist bekannt. Wie digiday.com berichtet, kostet ein 30 Sekunden Spot während dem Super Bowl 4 Millionen Dollar. Mit den 4 Millionen $ kann man über 100 Millionen Menschen am TV Bildschirm erreichen und ist Teil des kulturellen Zeitgeist, vorausgesetzt natürlich, der Zuschauer nutzt die Pause nicht zum Pinkeln oder Bier holen. Viele Unternehmen nutzen die Gelegenheit und produzieren für den Super Bowl neue TV-Spots, so z.B. 2013

4 Millionen Dollar in Digital Marketing

Was könnte man theoretisch anstelle eines 30 Sekunden TV-Spots in digitalen Kanälen machen? Diese Frage hat sich digiday.com ebenfalls gestellt und ein paar theoretische Beispiele aufgeführt:

Portal Roadblock – täglich, während einer Woche

AOL, Yahoo und andere grosse Adpublisher in den USA verkaufen das ganztägige Homepage-Takeover für rund 500’000 $. Das bedeutet, dass mit 4 Mio. $ die Startseite eines grossen Portals in den USA während 8 Tagen volltapeziert werden könnte.

Portal Roadblock während 8 Tagen (Quelle: digiday.com)

Portal Roadblock während 8 Tagen (Quelle: digiday.com)

Mehr als 100 Millionen Videoimpressionen bei Hulu

Gemäss Meldungen von Mediaeinkäufern verkauft Hulu Videowerbeplätze für rund 30$ CPM, das würde dann bei 4 Mio $ rund 130 Millionen Impressionen entsprechen.

130 Mio. Hulu Impressionen (Quelle: digiday.com)

130 Mio. Hulu Impressionen (Quelle: digiday.com)

8 Tage YouTube Homepage Ad

Anstelle eines 30 Sekunden Super Bowl Werbespots könnte mit 4 Mio. $ ganze 8 Tage lang auf der Homeseite von YouTube geworben werden (rund 500’000 $ pro Tag).

8 Tage Homepage Ad bei YouTube (Quelle: digiday.com)

8 Tage Homepage Ad bei YouTube (Quelle: digiday.com)

1 Monat lang Twitter’s Promoted Trending Topic

Twitter verkauft das Trending Topic aktuell für rund 120’000 $ pro Tag. Mit 4 Mio. $ könnte somit 33 Tage lang das Trending Topic eingenommen werden.

33 Tage Trending Topic auf Twitter (Quelle: digiday.com)

33 Tage Trending Topic auf Twitter (Quelle: digiday.com)

“sehr viele” Impressionen in Tumblr’s Radar

Der Werbebereich Tumblr’s Radar kostet aktuell 25’000 $ für 6 Millionen Einblendungen, nicht mitgezählt sind die durch Teilen zusätzlich gewonnen kostenlosen Impressionen. Mit 4 Millionen $ könnte man theoretisch also 900 Millionen Impressionen kaufen. Thumblr hätte da wahrscheinlich aber ein Problem dies auszuliefern.

900 Millionen Impressionen bei Tumblr (Quelle: digiday.com)

900 Millionen Impressionen bei Tumblr (Quelle: digiday.com)

50 Millionen Forbes.com Homepage Interstitials

Forbes.com verkauft das “Welcome Interstitial Ads” für 80$ CPM, entsprechend wären dies rund 50 Millionen Impressionen (Unique User), also nur gerade die Hälfte der potentiellen Super Bowl Reichweite.

50 Millionen Ad-Impressionen bei Forbes.com (Quelle: digiday.com)

50 Millionen Ad-Impressionen bei Forbes.com (Quelle: digiday.com)

400 Millionen Video Impressionen

Ein typisches Video-Ad wird im Normalfall mit ca. 10$ CPM verrechnet, basierend auf den 4 Millionen $ beim SuperBowl entspricht dies rund 400 Millionen Impressionen.

Facebook Ads?

ScreenShot5928Würde man in den USA ein Page Post Ads schalten, müsste man mit einem CPM von 1$ maximal rechnen, in diesem Falle währen das bei Facebook dann 4 Mrd. Impressionen, in Deutschland sogar rund 16 Mrd. Impressionen (0.25$ CPM), in den Vereinigten Arabischen Emiraten sogar rund 20 Mrd. Impressionen (0.20$ CPM).

 

 

 

 

Autor: Thomas Hutter 1701 Posts
Thomas Hutter (40) ist Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH. Er berät grosse und mittlere Unternehmen, Organisationen und Agenturen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Niederlanden rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und digitalem Marketing in und mit sozialen Netzwerken.
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