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Nebst dem Conversion-Tracking von Google bietet View-through-Conversion-Tracking zusätzliche Informationen mit Bezug auf den Wert der Ad Exchange-Anzeigen. Diese Funktion erfasst Online-Conversions, welche innerhalb von 30 Tagen erfolgen, nachdem ein Nutzer eine Ad Exchange-Anzeige sieht, aber nicht darauf klickt.  Bisher war das View-through-Conversion-Tracking verfügbar für Bild- und Videoanzeigen.

View-through-Conversions ab sofort auch bei Textanzeigen und Responsive-Anzeigen im Displaynetzwerk verfügbar

Durch View-through-Conversions werden jetzt ausser Bild- und Videoanzeigen auch Textanzeigen und Responsive-Anzeigen im Displaynetzwerk erfasst. Damit auch nur Impressionen von Aufrufen in Berichte aufgenommen werden können, wird auch Active View-Technologie eingesetzt. In seltenen Fällen ist es möglich, dass eine Conversion einer Impression zugeordnet wird, die nicht als sichtbar bestätigt werden kann. Dies liegt an Einschränkungen für Active View bei einem kleinen Prozentsatz der Websites im Displaynetzwerk.

Wann wird eine View-through-Conversion erfasst?

Um View-through-Conversions messen zu können, muss Conversion-Tracking implementiert sein. Eine View-through-Conversion wird gezählt, wenn ein Nutzer nach einer durch Active View bestätigten sichtbaren Impression einer Video- oder Displayanzeige ohne vorherige Interaktion eine Conversion durchführt. Diese werden über ein Cookie erfasst, das auf dem Computer eines Nutzers platziert wird.

Die letzte sichtbare Impression ist ausschlaggebend und wird für die View-through-Conversion gewertet. Eine Impression bei der Active View-Technologie von Google gilt als sichtbar, wenn mindestens 50% der Anzeige eine Sekunde lang auf dem Bildschirm zu sehen ist. Bei den View-through-Conversions werden automatisch Conversions von Nutzern ausgeschlossen, die auch auf eine Anzeige vom selben Werbetreibenden geklickt haben. “View-through-Conversions” sind nicht in der Spalte “Conversions” enthalten, nur in der Spalte “View-through-Conversions”.

view-through-conversion

Google AdWords: Account Auswahl Messwerte

Vorteile von View-through-Conversion-Tracking

View-through-Conversion-Tracking kann zum besseren Messen des Return on Investment (ROI) für Display-Kampagnen und zum Optimieren der Kampagnen auf Grundlage der Reaktionen der Nutzer auf Anzeigen eingesetzt werden.

Aus der Spalte “View-through-Conversions” geht hervor, ob Nutzer eine Anzeige im Displaynetzwerk gesehen und nicht darauf geklickt, aber später eine Conversion auf einer Website durchgeführt haben. Dagegen wird in den anderen Conversion-Spalten erfasst, ob Nutzer auf eine Anzeige geklickt und daraufhin eine Conversion auf der Website durchgeführt haben.

Fazit

Durch die Erweiterung der Funktion des View-through-Conversion-Trackings können nun mehr Daten erfasst und Quellen zugeordnet werden. Somit können Kampagnen besser optimiert werden.

 

 

Autor: Anita Schröter 36 Posts
Anita Schröter (27) ist spezialisiert auf Online Marketing und verfügt über mehrjährige Erfahrung im Google Advertising (Google AdWords, YouTube, Google Analytics), setzte erfolgreich Projekte im Online Marketing um. Sie arbeitete bei einer in Winterthur ansässigen SEA Agentur als Head of SEA. Bei Hutter Consult arbeitet Anita Steiner als Beraterin und Projektleiterin und ist somit Schnittstelle zwischen Konzeption/Strategie und Umsetzung. Neben der Projektleitungs- und Beratungstätigkeit im Umfeld von Facebook erarbeitet sie Online Marketing Strategien und Konzepte. Als leidenschaftliche Social Media Nutzerin schafft sie es, Theorie und Praxis ideal zu verknüpfen.
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