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09.02.2017 Facebook Ads / Werbeanzeigen

Facebook: Anpassungen an der Ads Policy

Wie Facebook im News Room berichtet, wurden Anpassungen an der Ads Policy und den Werbetools (Werbeanzeigenmanager und Power Editor) vorgenommen. Die Anpassungen sollen Menschen vor Diskriminierung bei Werbeschaltungen schützen. Auslöser dazu sind verschiedene Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung, die mit Hilfe von Targeting-Einstellungen umgangen werden konnten. Diese Gesetze betreffen hauptsächlich die USA, sind aber trotzdem […]

Thomas Hutter
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Wie Facebook im News Room berichtet, wurden Anpassungen an der Ads Policy und den Werbetools (Werbeanzeigenmanager und Power Editor) vorgenommen. Die Anpassungen sollen Menschen vor Diskriminierung bei Werbeschaltungen schützen. Auslöser dazu sind verschiedene Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung, die mit Hilfe von Targeting-Einstellungen umgangen werden konnten. Diese Gesetze betreffen hauptsächlich die USA, sind aber trotzdem auch für Werbetreibende hier grundsätzlich interessant.

Was wurde an der Ads Policy geändert?

Facebook schreibt dazu im Update:

We’ve updated our policies to make our existing prohibition against discrimination even stronger. We make it clear that advertisers may not discriminate against people based on personal attributes such as race, ethnicity, color, national origin, religion, age, sex, sexual orientation, gender identity, family status, disability, medical or genetic condition.

Angepasst wurde Punkt 3 in Kapitel 4

Neue Regelung in den Werbeanzeigenrichtlinien zu "Diskriminierung"

Neue Regelung in den Werbeanzeigenrichtlinien zu “Diskriminierung”

 

Generelle Überarbeitung der Werberichtlinien

Die Werberichtlinien wurden kürzlich generell überholt und wurden in vielen Punkten ergänzt, um mehr Klarheit zu schaffen. Beispielsweise wurden viele Richtlinien mit Beispielen ergänzt, die aufzeigen, welche Inhalte erlaubt, bzw. nicht erlaubt sind.

Insbesondere interessant sind die Beispiele, rund um “persönliche Eigenschaften“. Der entsprechende Passus in den Richtlinien lautet:

Werbeanzeigen dürfen keinen Content enthalten, der persönliche Eigenschaften behauptet oder impliziert. Dazu zählt das direkte oder indirekte Behaupten oder Implizieren von Informationen in Bezug auf Rasse, ethnische Herkunft, Religion, Glaube, Alter, sexuelle Orientierung oder Praktiken, Geschlecht, Behinderung, Gesundheitszustand (dies gilt sowohl für die physische als auch für die geistige Gesundheit), finanzielle Situation, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Vorstrafen oder Namen von Personen.

Beispiel erlaubter und nicht erlaubter Inhalte mit persönlichen Attributen

Beispiel erlaubter und nicht erlaubter Inhalte mit persönlichen Attributen

 

 

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