03.09.2021 Business Manager

Facebook: Der Social Media Riese testet ein neues Marketing-Tool zur Anzeigenautomatisierung

Die Welt steuert immer mehr in Richtung Automatisierung. Auch Facebook geht seit längerer Zeit diesem Trend nach und testet neu ein weiteres Tool zur Anzeigenautomatisierung.

Shadya Fasel
2 Min. Lesezeit
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Die Social Media Plattform Facebook testet zurzeit ein neues Tool, welches den Werbetreibenden das Maximieren der Kampagnenleistung erleichtern soll. Die neue Option, welche von Facebook «Ad Strategies» genannt wird, soll dabei helfen, die Kampagnen zu automatisieren und wird bei einigen Personen nun getestet.

Die neue Funktion «Ad Strategies» soll den Werbetreibenden helfen, ihre Facebook Kampagnen zu maximieren, indem verschiedene Elemente automatisiert werden, die es den Facebook-Systemen dann ermöglicht, die Werbeausgaben zu optimieren. Dies geht aus der Benachrichtigung von Roneet Michael hervor, welche Matt Navarra geteilt hat:

Quelle: Matt Navarra

“Ad Strategies uses automation to help you build complete customer pipelines. Just create one ad strategy to reach new, engaged and repeat customers. Your ad strategy will move customers through your pipeline automatically. Advertisers in early testing saw better average performance with less setup compared to other ad tools.”

Navarra hat auch mehrere Bilder des neuen Tools geteilt. Der Prozess im Werbeanzeigemanager wird demnach wie folgt gestartet:

Quelle: Matt Navarra

Das neue Marketing-Tool soll die Anzeigenerstellung so weit wie möglich vereinfachen. In einem zweiten Schritt werden weitere Fragen zu Produkten, Kaufhäufigkeit und den Zielen der Kampagne gestellt:

Quelle: Matt Navarra

Danach muss eine Fokusregion ausgewählt werden. «Ad Strategies» wählt anschliessend automatisch Personen basierend auf dem Facebook Algorithmus aus, die passen. Die Zielgruppendefinition entfällt somit.

Zu guter Letzt müssen noch die kreativen Elemente hinzugefügt werden:

Quelle: Matt Navarra

Facebook wird anschliessend die Kampagne auf der Grundlage der angegebenen Parameter und Optionen umsetzen und je nach Leistung die Werbeausgaben entsprechend optimieren.

Mit diesem Vorgehen wird im Wesentlichen mehr Vertrauen in die Systeme von Facebook gesetzt. «Ad Strategie» sollte nämlich fähig sein, die besten Möglichkeiten zur Optimierung der Kampagne zu erkennen, ohne dass für jede Stufe ein individuelles Targeting eingerichtet werden muss. Dies könnte vor allem für kleinere Unternehmen hilfreich sein, auch wenn dadurch die Möglichkeit verloren geht, die einzelnen Elemente zu optimieren. Dies sollte aber kein Problem darstellen, da der Algorithmus von Facebook immer besser wird und am Ende bessere Ergebnisse liefern kann, als wenn die Einstellungen manuell vorgenommen wurden.

Es gibt bereits ähnliche automatisierte Targeting-Ströme in den Facebook-Anzeigenoptionen, wobei Facebook versucht, mehr Personen auf seine Systemprozesse zu lenken, um die Anzeigenreaktion zu maximieren.

Quelle: Matt Navarra

In Anbetracht der Änderungen beim Anzeigen-Targeting durch neue Elemente wie das iOS14-Update von Apple könnte es durchaus sinnvoller sein, sich in dieser Hinsicht mehr auf die Targeting-Optionen von Facebook zu verlassen. Oder zumindest lohnt es sich wahrscheinlich, mit dem automatischen Targeting von Facebook im Vergleich zu den eigenen manuellen Bemühungen zu experimentieren, um zu sehen, welche Ergebnisse erzielt werden.

Der Social Media Riese ist eindeutig davon überzeugt, dass das Tool eine bessere Resonanz erzielen kann, was einen erheblichen Nutzen bringen kann.

Fazit

In Unternehmen sind die Ressourcen stets knapp, was für die Entwicklung der Facebook Tools spricht. Facebook geht immer mehr einen Schritt in Richtung Automatisierung und der Algorithmus wird immer schlauer. Solche Werkzeuge können die Unternehmen entlasten. Es zeigt sich bereits jetzt, dass sich immer mehr Werbetreibende auf die automatischen Optimierungsoptionen von Facebook verlassen, um die Leitungen der Kampagnen zu maximieren. Wir sind gespannt, wie das Tool performt und ob dies bald für alle zugänglich sein wird.

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