06.05.2021 Diverses

Facebook: Nachbarschaften als Test gestartet

Facebook testet in Kanada und den USA einen neuen Bereich innerhalb der App. Facebook Neighborhood soll Nachbarn näher zusammenbringen.

Kai Thrun
2 Min. Lesezeit
1 Kommentar

Facebook startet einen interessanten Test in Nordamerika. Das Ziel ist es den Aufbau und die Stärkung von lokalen Gesell- bzw. Gemeinschaften auf der Plattform. In Kanada und später in den USA gibt es einen Bereich, der dabei helfen soll, sich mit seinen Nachbarn zu verbinden. Eigentlich eine überfällige Idee, wenn es etwas auf sich wirken lässt. Ortgruppen gibt es sicher genug weltweit.

Eigenes Profil für die Nachbarn

Facebook Neighborhoods, so der Name des Bereichs, ist die Nachbarschaft. Bei wem jetzt schon die Alarmglocken schrillen: Es gibt ein eigenes Profil in dem Bereich, welches sich vom Facebook Hauptprofil unterscheidet. Das ist beruhigend zu wissen und erinnert an Facebook Dating, wo dies ebenfalls der Fall ist. Somit ist es gut möglich, genau auszusuchen, was man mit seinen Nachbarn teilen möchte.

Quelle: Facebook

Auf eine gute Nachbarschaft

Um mit den Nachbarn „zu matchen“, benötigt es noch einige Informationen wie Interessen oder Lieblingsorte, damit gegenseitig die Nachbarschaft erkundet werden kann. Die Nachbarschaft hat ein Verzeichnis mit allen Profilen, wo man mal stöbern kann. Es können dort Beiträge verfasst werden, der im Neighborhod-Feed erscheint.

Die bereits angesprochenen Gruppen, die es zu ziemlich jeder Gemeinde auf Facebook gibt, können von den jeweiligen Gruppenadministratoren an eine Nachbarschaft angedockt werden. Es ist gleichzeitig möglich innerhalb der Community eigene Gruppen zu erstellen. Klever an der Stelle, sich die existierenden Gruppen zu Nutze zu machen.

Privatsphäre?

Facebook ist daran gelegen, dass es in den Nachbarschaften nicht heisser hergeht als bei so manchen faustdicken Gartenzaunstreits. Daher haben die Communitys eigene Moderatoren, die Facebooks Verhaltenskodex innerhalb einer Nachbarschaft geltend machen. Die Moderation kann dann unangemessene Inhalte ausblenden, damit diese von Facebook Community Operations überprüft wird. Wenn der Beitrag gegen die Gemeinschaftsrichtlinien von Facebook verstösst, wird er gelöscht.

Nervige Nachbarn können geblockt werden. Selbstredend, dass dies nicht vorkommt, aber sollte es eine Ausnahme geben, gäbe es eine Option. Ebenfalls verschwindet das eigene Profil für die blockierte Person aus dem Nachbarschaftsverzeichnis.

Quelle: Facebook

Fazit

Der Test um Facebook Neighborhoods ist ein interessanter Schritt. Nachbarschaften / Communitys sind in Nordamerika ein anderes Thema als in Europa, allerdings können die vielen Ortsgruppen klüger genutzt werden. Diesen Schritt geht Facebook nun mit dem Test. Es ist ebenfalls begrüssenswert, dass es dort ein eigenes Profil gibt, um sich ungebetene Gäste vom Leib zu halten. Privatsphäre könnte eine der grössten Einstiegshürden sein. Es bleibt abzuwarten, wann Facebook Neighborhood nach Europa kommt, denn einige Funktionen sind mit Facebook Dating hier schon ausgerollt. Facebook Neighborhood könnte auch Einfluss auf regionale Werbekampagnen nehmen. Es bleibt also nur abzuwarten, welches Ergebnis der Test hervorbringt.

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