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26.02.2020 Facebook Ads / Werbeanzeigen

Facebook: Regeln rund um Werbung im Umfeld des Coronavirus

Neue Richtlinien sollen das Bewerben im Umfeld des Coronavirus auf Facebook einschränken. Werbung, die Heilung versprechen, irgendwelche Garantien abgeben oder für künstliche Verknappung sorgen, werden abgelehnt.

Thomas Hutter
1 Min. Lesezeit
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Das Coronavirus ist in den Medien allgegenwärtig, immer neue Gebiete mit infizierten Menschen, immer mehr Infizierte, Panikkäufe, etc. Selbstverständlich springen hier auch findige Werbetreibende auf den Coronavirus-Zug auf. Facebook reagiert nun zügig und schränkt, gemäss einem Beitrag von Business Insider, die Werbung im Zusammenhang mit dem Coronavirus ein.

Einschränkung von Werbeanzeigen

Facebook verschärft seine Regeln für Anzeigen, die sich auf das neuartige Coronavirus beziehen, um Fehlinformationen und Angstmache über den Ausbruch einzudämmen. Facebook wird Anzeigen verbieten, die sich auf das Virus beziehen, insbesondere, wenn

  • sie versprechen, das Virus zu heilen oder zu verhindern
  • wenn sie versuchen, “ein Gefühl der Dringlichkeit” zu erzeugen

Gegenüber Business Insider erklärte ein Facebook Sprecher: “Wir haben vor kurzem eine Richtlinie eingeführt, um Anzeigen zu verbieten, die sich auf das Coronavirus beziehen und ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen, wie z.B. die Andeutung eines begrenzten Angebots oder die Garantie einer Heilung oder Vorbeugung. Wir haben auch entsprechende Richtlinien für den Marktplatz, die ähnliches Verhalten verbieten.”

Fake-News im Vormarsch

Facebook hat, wie andere Technologieplattformen auch, derzeit mit einer Welle von panischen Beiträgen und teilweise sogar mit völliger Fehlinformation über COVID-19 zu kämpfen. Aus diesem Grund setzt Facebook Faktenprüfer ein, um zweifelhafte Behauptungen zu überprüfen und sie anschliessend im Newsfeed zu unterdrücken. Ende Januar kündigte Facebook zusätzliche Schritt an, falsche Informationen über den Ausbruch, “die von führenden globalen Gesundheitsorganisationen und lokalen Gesundheitsbehörden gemeldet wurden und Menschen, die ihnen glauben, Schaden zufügen könnten”, gänzlich zu entfernen.

erhöhte Aktivitäten in Gruppen

Unterdessen wenden sich viele Menschen, die Facebook nutzen, an Gruppen im sozialen Netzwerk, um medizinische Gesichtsmasken in grossen Mengen zu kaufen und zu verkaufen, was wiederum die Fähigkeit der Mediziner, den Ausbruch zu bekämpfen, zu behindern droht.

Facebook ist nicht alleine

Auch andere Technologieunternehmen erleben aktuelle eine grosse Welle unerwünschter Aktivitäten rund um den Ausbruch. Am Dienstag berichtete Wired, dass einige Drittanbieter bei Amazon versucht haben, Kunden, die nach Masken suchen, zu übervorteilen, indem sie ihre Preise auf ein Vielfaches von dem erhöhten, als das was normalerweise im Einzelhandel dafür bezahlt werden würden.

Weiterführende Informationen

Werberichtlinien

Faktencheck

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