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10.09.2019 Instagram

Facebook: Test von In-App Checkout via Facebook Ads – neuer Ad-Umwandlungsprozess bei Instagram Ads

Gemäss einem Beitrag von Marketingland.com testet Facebook ein neues Ad-Format, welches In-App Checkout für Shopping via Dynamic Ads zulässt. Ebenfalls sollen organische Shopping Beiträge auf Instagram über den Ads Manager in Ads umgewandelt werden können.

Thomas Hutter
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Gemäss einem Beitrag von Marketingland.com testet Facebook ein neues Ad-Format, welches In-App Checkout für Shopping via Dynamic Ads zulässt. Ebenfalls sollen organische Shopping-Beiträge auf Instagram über den Ads Manager in Ads umgewandelt werden können.

Marketingland.com schreibt dazu:

“These new ads are based on the ways people currently like to discover and purchase products on Facebook and Instagram so the ad design and experience will be familiar,” said a Facebook spokesperson.

In-App Checkout für Facebook News Feed Ads

Facebook testet eine neue native Checkout-Funktion für dynamische Anzeigen, die es den Nutzern ermöglicht, ein Produkt über eine dynamische Anzeige zu entdecken und das Produkt direkt aus der Anzeige zu kaufen, ohne die Facebook-App jemals zu verlassen.

Video-Quelle: Marketingland.com

Dieser Test steht allerdings nur einer kleinen Testgruppe von Werbetreibenden auf Facebook in den kommenden Wochen zur Verfügung.

Umwandlung von organischen Shopping-Beiträgen in Instagram-Werbeanzeigen

Facebook testet auch eine neue Anzeigenfunktion in Instagram, mit welcher Werbetreibende organische Shopping-Beiträge über den Facebook Werbeanzeigenmanager in Werbeanzeigen umwandeln können.

“Unternehmen haben mit Shopping-Beiträgen bereits gute Erfolg verbucht und werden mit dieser Funktion in der Lage sein, neue Zielgruppen auf eine für die Menschen vertraute Weise zu erreichen”, sagte ein Facebook-Sprecher dazu.

Facebook wird diese Anzeigen in den nächsten Monaten testen und plant, die Instagram Checkout-Funktion in naher Zukunft zu Werbeanzeigen hinzuzufügen. Aktuell steht die In-App-Kauf-Funktion nur einigen wenigen, grösseren Marken zur Verfügung.

Vorteile von “Frictionless Shopping” auf Facebook und Instagram

Gemäss der Berichterstattung auf marketingland.com schätzt Facebook , dass Reibungsverluste bei Online-Kaufprozessen in diesem Jahr 213 Milliarden Dollar kosten werden. Mit diesen neuesten Tests will Facebook einen effizienteren E-Commerce-Prozess in seiner App-Familie schaffen und so ein nahtloses Online-Kauferlebnis für Unternehmen und Werbetreibende schaffen, die bereits auf Facebook und Instagram aktiv sind.

Facebook hat bereits die In-App-Checkout-Funktion in Instagram eingeführt. Durch die Erweiterung der In-App-Einkaufsmöglichkeiten auf die Facebook News Feed-Anzeigen bietet das Unternehmen mehr Werbetreibenden Zugang zu einem benutzerfreundlichen Einkaufserlebnis, und zwar direkt aus dem Ökosystem von Facebook heraus.

Facebook meldet, dass bereits heute mehr als 130 Millionen Nutzer auf Tags in Instagram-Shopping-Beiträge tippen. Wenn ein Unternehmen sieht, dass ein Shopping-Beitrag eine überdurchschnittliche Performance zeigt, wird dieser neueste Test es einfacher machen, den Beitrag direkt in eine Werbeanzeige umzuwandeln und so zusätzliche die Reichweite des Beitrages zu erhöhen. Laut Facebook werden Unternehmen auf Instagram letztendlich auch die Möglichkeit haben, diese Anzeigen mit der In-App-Checkout-Funktion zu verknüpfen, was die Zeit zwischen Produktentdeckung und Kauf verkürzt.

Nachteile von “Frictionless Shopping” auf Facebook und Instagram

Selbstverständlich birgt ein “Frictionless Shopping” auf Facebook und Instagram neben Chancen auch einige Gefahren. Während die Performance und die Conversion Rate von direkten In-App-Kaufprozessen sicherlich hoch (und höher als auf dem Website-Shop) sein dürfte, bestehen weniger Chancen auf Zusatzverkäufe innerhalb des Shops. Gerade ausgeklügelte Shop-Systeme und e-Commerce-Anbieter verstehen es häufig sehr gut, zusätzliche Abverkäufe im Kaufprozess mit Hilfe von Zusatzangeboten und passenden Produkten zu forcieren. Bei einem “Frictionless Shopping” innerhalb von Facebook und Instagram bezieht sich der Shoppingprozess direkt auf einzelne Produkte, ohne die Möglichkeit zusätzliche Angebote einzublenden. Anbietern von einzelnen Produkten dürfte dies allerdings relativ egal sein.

Ebenfalls problematisch dürfte in der deutschsprachigen Region das teilweise eher tiefe Vertrauen der Nutzer in Facebook und Instagram sein. Das direkte Hinterlegen von Kreditkarten-Daten in Facebook oder Instagram ist für viele (übervorsichtige und misstrauische) Menschen eher undenkbar.

Fazit

Die Tests sind eine spannende Entwicklung bei Facebook und bieten viel Potenzial. Tests werden zeigen, wie gut “Frictionless Shopping” auf Facebook und Instagram tatsächlich funktionieren werden.

 

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