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07.03.2019 Google Shopping

Google: Test von Shoppable Image Ads

Kaum ist der Hype um Pinterest Ads noch nicht ganz abgeklungen, reiht sich schon das nächste grosse Update auf dem Markt ein. Google will mit Shoppable Ads in der eigenen Bildersuche Instagram und Pinterest Konkurrenz machen. Damit erhalten Werbetreibende die Möglichkeit, potenzielle Käufer dort zu erreichen, wo sie auf der Suche sind nach visueller Inspiration. […]

Pelin Cingöz
2 Min. Lesezeit
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Kaum ist der Hype um Pinterest Ads noch nicht ganz abgeklungen, reiht sich schon das nächste grosse Update auf dem Markt ein. Google will mit Shoppable Ads in der eigenen Bildersuche Instagram und Pinterest Konkurrenz machen. Damit erhalten Werbetreibende die Möglichkeit, potenzielle Käufer dort zu erreichen, wo sie auf der Suche sind nach visueller Inspiration. Das Werbeformat ist zwar nicht neu und wurde bereits im letzten Jahr von Google vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist es gerade jetzt sehr spannend, da das Format bereits bei vielen Usern bekannt und etabliert ist.

Erst inspirieren lassen, dann kaufen

Die Google Bildersuche wird gern genutzt, um nach Produkten zu suchen oder neue Produkte zu entdecken. Laut einer aktuellen Studie, auf die sich Google bezieht, sollen sich sogar 50% der Online-Käufer vor dem Kauf von Produktbildern inspirieren lassen.

“Now, we’re introducing shoppable ads on Google Images as another way we’re helping you connect with consumers. This new format enables you to highlight multiple products available for sale within your sponsored ad among Google Images results.” (Surojit Chatterjee, Vice President Product Management und Shopping)

Derzeit befindet sich das neue Werbeformat in einer Testphase mit ausgewählten Händlern. Doch der komplette Rollout des neuen Features sowie die Erweiterung von mehr Kategorien für Shoppable Ads soll in den nächsten Monaten kommen.

Quelle: Google Ads Blog / Shoppable Image Ads

 

So funktioniert das neue Format

Google möchte Werbetreibenden mit dem neuen Werbeformat nicht einfach nur eine weitere Möglichkeit geben, um potenzielle Käufer zu erreichen. Mit Shoppable Ads sollen vielmehr zueinander passende Produkte zusammengestellt und angeboten werden, damit viele von diesen Produkten eingekauft werden. Wenn z.B. über die Google Bildersuche eine Suchanfrage nach Wohnzimmereinrichtung gestartet wird, können Händler mit Werbeanzeigen mehrere ihrer Produkte in einem dazu passenden Bild verlinken und interessierte Kunden in ihren Onlineshop weiterleiten. Dabei sind die beworbenen Bilder grösser abgebildet als andere Suchergebnisse und mit einem “Sponsored”-Label und einem Preisschild versehen. Wenn ein Produkt gefällt, können potenzielle Käufer mit der Maus über den Artikel fahren und es werden mehr Details wie Produktname und der Preis angezeigt. Alle Anzeigen sind mit der Seite des Werbetreibenden verknüpft, so dass der Kauf direkt dort abgeschlossen werden kann.

Fazit

Bevor Kunden sich ein Produkt kaufen, werden sie vermehrt über mehrere Touchpoints angesprochen und in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst. Sie sind dabei einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Daher ist es für Werbetreibende besonders spannend, wenn sie mit Werbeformaten wie Shoppable Ads potenzielle Kunden gerade dann erreichen können, wenn sie sich inspirieren lassen wollen und auf der Suche nach Produkten sind.  Ähnliche visuelle Shoppingmöglichkeiten, die von Instagram und Pinterest angeboten werden, kommen bereits bei den meisten Usern gut an. Für Werbetreibende ist am Ende letztlich entscheidend, über welches Format und welche Plattform die eigenen Ziele kostengünstig erreicht werden können. Wir sind jedenfalls auf die ersten Ergebnisse gespannt.

 

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