02.10.2020 Seiten

LinkedIn: Ratgeber zu Unternehmensseiten für Social Media Manager

LinkedIns Social Media Team hat einen Ratgeber verfasst, um den Umgang mit Unternehmensseiten auf der Plattform leichter zu machen. Der Ratgeber richtet sich an Einsteiger und hält für einige gute Tipps parat.

Kai Thrun
3 Min. Lesezeit
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LinkedIn genießt im deutschsprachigen Raum aktuell eine Art Renaissance. Die Business-Plattform bekommt viel Zulauf und die Aktivitäten auf der Plattform haben zweifelsfrei zugenommen. In einem Ratgeber des Social Media Teams werden einige Plattform-spezifische sowie grundlegende Vorgehensweisen beleuchtet, um auf LinkedIn mehr Erfolg in Form von organischer Reichweite als Unternehmensseite haben zu können.

Das Dokument führt durch alle Sektionen und beginnt bei den Vorteilen von Social Media, wie LinkedIn helfen könnte, welche Inhalte gespielt werden können, wie Erfolge gemessen werden und wie der Vorgang möglicherweise beschleunigt werden kann. Interessant ist die Aussage im Vorwort, wo Global Social Media Lead Steve Kearns 150 Zeichen für einen Beitrag einer LinkedIn Page empfiehlt. Ebenfalls wird unterstrichen, wieso der Social Media Manager keine unwichtige Person im Unternehmen ist: Der Social-Media-Manager spielt eine zentrale Rolle als Brücke zwischen Marke und Fachleuten.

Teil 1: Vorteile von Social Media

Die grundlegenden Vorteile des Einsatzes von Social Media/ LinkedIn werden in dem Dokument eingehend erklärt und lassen sich in fünf Stichpunkten festhalten:

  • Sich mit Kollegen und Gleichgesinnten verbinden
  • Karrieretipps erhalten
  • Eine Reputation aufbauen
  • Mit neuen Trends Schritthalten
  • Überprüfung von Produkten und Angeboten

Quelle: LinkedIn

Teil 2: Warum man Zeit auf LinkedIn verbringen sollte

Aus der Sicht von LinkedIn gibt es selbstredend viele Gründe, die Zeit eine Unternehmensseite auf der eigenen Plattform zu investieren. Es ist allerdings in der Tat so, dass ein hoher fachlicher Austausch auf LinkedIn sehr gut möglich ist. Unternehmen haben hier gute Chancen, in einem eher beruflich getriebenen Umfeld sich und die eigenen Themen zu platzieren bzw. Inhalte dazu zu liefern.

Quelle: LinkedIn

Teil 3: Wie erzählt man seine Unternehmensgeschichte?

Die grosse Kunst im organischen Umfeld ist es, gute Geschichten zu erzählen. In diesen Geschichten sollte der Leser/ Follower die Möglichkeit bekommen, in selbige mit einzutauchen und eine Assoziation mit der Marke/ dem Unternehmen herzustellen. Es ist der Moment, wo der Leser nicht das Produkt oder die Marke mit aller Macht unter die Nase gehalten bekommt. Dies dürfte einer der häufigsten Irrtümer sein. Es wird oft nicht berücksichtigt, dass das eigene Produkt nur Darsteller in der Geschichte, aber nicht die Geschichte selbst ist.
Es findet sich in dem Ratgeber noch ein Auszug einer Studie, die gemeinsam mit Edelman durchgeführt wurde. Die Studie bestätigt die Tatsache, dass Thought Leadership einen entscheidenden Einfluss (45 %) auf eine direkte Kaufentscheidung hat. Es kann sich somit lohnen, die eigene Expertise und Wissen zugänglich zu machen.

Quelle: LinkedIn

Content Roadmap

Bevor es losgeht, sollte sich gründlich überlegt werden, welche Kategorien, Themen und Darstellungsform zur Erstellung der Inhalte gewählt wird. Es gibt verschiedene Formate, um die unternehmenseigenen Themen auf LinkedIn zu präsentieren. Es bietet sich an, Infografiken zu stellen oder Fakten bzw. Kurzanleitungen in einseitigen Dokumenten zu erstellen, Slideshows können für Schritt-für-Schritt-Anleitungen genutzt werden, der Funktionsumfang eines Produktes in einem How-To oder auch ein unterhaltsamer Beitrag in Anlehnung zum Produkt oder Unternehmen. Es muss nicht gleich das letzte Tiktok-Video sein, aber ein Augenzwinkern verpackt eine Produkteigenschaft etwas leichter.

Teil 4 – Ziele organisch erreichen

Wer eine Unternehmensseite betreibt, sollte seine Ziele mit dem aktiven Betreuen seiner Community unterstützen. Es hört sich so simpel an, aber die vereinzelten Kommentare sollten beantwortet werden. Sofern es möglich ist und sich anbietet, können Inhalte kuratiert werden, wie zum Beispiel Branchennachrichten oder (mal) Berichte über die eigenen Produkte bzw. das Unternehmen. Es sollte auf ein ausgewogenes Verhältnis geachtet werden, damit die Unternehmensseite nicht zum reinen PR-Kanal wird. Der Aufwand für die Aufrechterhaltung einer konstanten Veröffentlichung darf nicht unterschätzt werden.

Teil 5: Die Ziele schneller erreichen (Ads)

Im letzten Kapitel wird kurz angerissen, wie mithilfe von Werbung die eigenen Inhalte mehr Sichtbarkeit erhalten. Ein logischer Schritt, denn die Bewerbung von Inhalten gilt auch für andere Netzwerke als unabdingbar. Unabhängig von der Reichweite wird Zeit und Arbeit in die Erstellung von Inhalten investiert, dann sollten diese auch bei der potenziellen Zielgruppe ankommen. An der Stelle helfen wir gern weiter.

Den kompletten Guide gibt es hier zum Download

Fazit

Der Ratgeber gibt einen guten Einblick in die grundlegende Arbeit eines Social Media Managers. Er gibt Unternehmen ohne Engagement in dem Bereich einen guten Einblick, was grundsätzlich gemacht werden kann und wie man dort Bewegung reinbekommt. Für erfahrenere Kollegen ist es eine gute Erinnerung, worauf es im Kern ankommt und welche Selbstverständlichkeiten vielleicht im Laufe der Zeit übersehen wurden.

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