Der Podcast «Digital Marketing Upgrade» verabschiedet sich nach über 5 Jahren. Erfahre im Rückblick, welche zeitlosen Highlights und umsetzbaren Tipps zu Marketing Automation, Content, SEO, LinkedIn, Videomarketing und Social Ads die Hörer*innen über die Jahre begleitet haben. Ein Dank an alle, die diese erfolgreiche Reise ermöglichten.
Nach über fünf Jahren voller spannender Gespräche, wertvoller Learnings und aktueller Nachrichten verabschiedet sich der Podcast “Digital Marketing Upgrade” der Hutter Consult. Thomas Besmer, der Host, blickt in dieser emotionalen Abschiedsepisode auf eine erfolgreiche Zeit zurück und teilt die wichtigsten Erkenntnisse und persönlichen Highlights mit seinen Hörerinnen und Hörern.
Gestartet am 6. März 2020 mit einer Solo-Episode über Benchmarks, hat sich der Podcast zu einer festen Grösse im Digital Marketing entwickelt. Mit über 4.500 Abonnentinnen und Abonnenten auf Spotify und Apple Podcasts, die benachrichtigt werden, wenn eine neue Episode erscheint, hat die Show eine beachtliche Reichweite aufgebaut. Insgesamt wurden über 250.000 Downloads verzeichnet, wobei jede Episode in den ersten 7 Tagen nach Veröffentlichung durchschnittlich über 300 Downloads erreicht. Besonders beeindruckend ist die hohe Verweildauer: Rund 72 % der Hörer bleiben bis zum Schluss dabei und beschäftigen sich so etwa 45 Minuten lang mit dem Thema und den Gästen.
In fünfeinhalb Jahren sind 131 Talk-Episoden und 134 News-Folgen entstanden, was insgesamt 125 Stunden Audiomaterial ergibt. Wer alle Episoden am Stück hören möchte, benötigt dafür etwa 15 Arbeitstage ohne Pause. Der Podcast war sogar in den Marketing Podcast Charts vertreten, darunter 2023 für drei Wochen in den Top 3 in Deutschland. Seit März 2024 wurden die Podcasts auch als Video auf YouTube veröffentlicht, was zwar zu mauen Aufrufzahlen für die Long-Form-Videos führte, aber exzellenten Short-Form-Content für LinkedIn, Instagram, TikTok und YouTube Shorts lieferte und somit ein neues Publikum erschloss.
Thomas Besmer teilt in der letzten Folge einige der persönlichen Highlights und zeitlosen Lehren aus den verschiedenen Episoden:
mit Robin Heintze
Schon 2020 diskutierten sie, wie Marketing Automation strategisch im Unternehmen eingeführt wird und welche Fehler man vermeiden sollte. Es geht darum, Marketingmassnahmen teilweise oder vollständig zu automatisieren, basierend auf dem Nutzerverhalten, und nicht darum, Kampagnen über eine Zielgruppe zu stülpen. E-Mail-Marketing ist ein wichtiger Bestandteil, aber Marketing Automation geht weit darüber hinaus, indem es verschiedene Triggerpunkte wie Pop-ups, Push-Notifications und Retargeting-Kampagnen auf Plattformen wie Facebook nutzt. Ziel ist es, die Hoheit über die eigenen Nutzerdaten zu behalten und sie nicht immer wieder teuer bei Google und Facebook einkaufen zu müssen.
mit Mirko Lange
Mirko Lange prägte den Satz: “Es gibt nichts Schlimmeres, als das Falsche richtig gut zu machen”. Im Content Marketing ist es entscheidend, nicht nur “Me-Too”-Content zu produzieren, sondern Themen zu bespielen, die Relevanz haben und einen echten Mehrwert bieten. Es geht darum, Content zu erstellen, der besser ist als der bereits existierende, denn im Internet “the winner takes it all”. Die Kommunikation muss darauf abzielen, das Unternehmensziel zu erreichen und den Wertbeitrag der Kommunikationsmassnahmen klar zu definieren, sei es durch Markenführung, Reputationsaufbau, Lead-Generierung oder Traffic auf dem Shop.
mit André Goldmann
Auch wenn heute viel über GEO (Optimierung für AIs) gesprochen wird, sind die Grundlagen der SEO und Usability weiterhin entscheidend. Wichtig ist es, Keywords zu identifizieren, die Leads und Verkäufe generieren, und den ROI von SEO-Massnahmen vorherzusehen. Die Optimierung von Snippets (Title und Description) kann die Click-Through-Rate (CTR) verbessern. Google hat drei Kernbereiche für die User Experience auf Websites definiert: LCP (Ladezeit), FID (Interaktion) und CLS (visuelle Stabilität). Es gibt viele Ressourcen von Google, um zu lernen, wie man gute und mobilfähige Websites baut.
mit Britta Behrens
Brittas Tipps für LinkedIn sind auch heute noch relevant. Sie empfiehlt, Mehrsprachigkeit im Profil zu nutzen, damit LinkedIn das Profil automatisch in der favorisierten Sprache des Betrachters anzeigt. Zudem sollte man die Servicebox im Profil nutzen, um Dienstleistungen und Kompetenzen hervorzuheben, da dies den Social Selling Index verbessert und somit die Reichweite der Beiträge erhöht.
mit Timo Wäschle
Strategisches Videomarketing beginnt mit der Überlegung, was man sagen möchte und wie es beim Kunden ankommt. Es geht darum, die Geschichte zu erzählen und den Kunden auf seiner Journey zu begleiten. Videos sollten nicht nur als aufwendige Produktion verstanden werden, sondern auch einfache Ansätze wie persönliche Videobotschaften nach Meetings können effektiv sein.
mit Felix Beilharz
Um mit wenig Budget grosse Wirkung auf Social Media zu erzielen, sollte man Inhalte erstellen, bei denen die Nutzer selbst den “Witz” kreieren, indem man nur die Vorlage liefert. Ausserdem ist Selbstironie ein wirksames Mittel, um eine Marke nahbar und sympathisch zu machen. Aktuelle Studien zeigen, dass lustige und unbeschwerte Inhalte auf Social Media besonders gewünscht sind.
mit Jens Wiese
Eine Social Media Strategie sollte sich am Content Marketing orientieren und nicht in der blossen Planung von Feiertagsposts enden. Das Community Management ist entscheidend für den Erfolg, da es hilft, eine Community aufzubauen, die die Marke weiter trägt. Eine aktive Interaktion mit Kommentaren kann die Reichweite erhöhen und sogar Verkäufe generieren. Das Support-Team kann hier wertvolle Inputs liefern und in das Community Management integriert werden, anstatt neue Silos aufzubauen. Eine Social Media Strategie sollte jährlich überprüft und bei Bedarf optimiert werden, um auf Veränderungen im Markt zu reagieren.
mit Daniel Levitan
Angesichts immer weniger verfügbarer Daten (Cookie Consent, Apple Tracking Transparency) ist der Mix der Formate und vor allem die Botschaft entscheidend. Während User Generated Content früher sehr effektiv war, muss er heute besser gemacht werden, da er schnell als Werbung erkannt wird. Wichtig ist es, Learnings visuell darzustellen und Tools wie Google Data Studio oder Vorplay zu nutzen, um die Konzeption festzuhalten und die Funktionsweise zu analysieren.
Thomas Besmer bedankt sich bei seinen treuen Hörerinnen und Hörern für die Unterstützung und die zahlreichen Feedbacks, die den Podcast über so lange Zeit ermöglicht haben. Auch den 81 Gästen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen geteilt haben, gilt ein herzlicher Dank für ihren Zeitaufwand.
Obwohl der Podcast nun eingestellt wird, bleiben die meisten Episoden als “Evergreens” bestehen. Thomas empfiehlt, den Podcast-Feed zu durchsuchen, da viele umsetzbare Tipps enthalten sind. Er wird auch weiterhin Podcast-Tipps auf LinkedIn teilen, um seinen Followern bei der Entdeckung neuer Formate zu helfen.