06.01.2023 Podcast

Podcast: Growth Marketing – Datenbasierte Weiterentwicklung

In der 72. Episode des Digital Marketing Upgrade Podcasts gehts ums Thema Testen, Experimentieren und daraus schlaue Entscheidungen treffen. Yannick Waeny spricht dabei über Growth Marketing – wie er diese Disziplinen selbst zusammenfasst.

Thomas Besmer
49 Min. Lesezeit
Keine Kommentare

Growth Marketing ist eine Strategie, die darauf abzielt, das Wachstum eines Unternehmens zu beschleunigen, indem sie auf verschiedene Aspekte des Marketing-Mixes fokussiert. Dazu gehören die Analyse von Kundendaten, die Verbesserung von Conversion-Raten, die Steigerung der Kundenbindung und die Schaffung von viralen Effekten. Growth-Marketing-Strategien setzen auf datengestützte Entscheidungen und sind in der Regel sehr zielgerichtet. Sie konzentrieren sich auf spezifische Ziele wie die Steigerung der Anzahl der Nutzer, die Steigerung der Conversion-Rate oder die Verbesserung der Kundenbindung.

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Dabei nutzen Growth-Marketing-Experten häufig A/B-Tests und andere Experimente, um herauszufinden, welche Marketing-Massnahmen am effektivsten sind und um ihre Strategien entsprechend anzupassen. Und genau darüber sprechen wir in dieser Episode mit Yannick Waeny. Er ist Growth Marketer und berät Unternehmen rund um das Testen und Eruieren von Möglichkeiten, um die Marketing-Massnahmen zu verbessern.

Für Yannick ist ein Growth Marketer, der/die sehr stark mit Daten arbeitet und mit Tests und Experimente neue Erkenntnisse und Daten für noch bessere Entscheidungen gewinnen will.

Buchtipp von Yannick: Intiutiv Marketing

 

Fragen, die wir in der Episode beantworten

  • Was ist der Unterschied zwischen Growth Marketing und Growth Hacker?
  • Welche Skills hat ein Growth Marketer?
  • Wie nutzt ein Growth Marketer die Daten für das stetige Wachstum?
  • Wie werden Wachstumsmöglichkeiten identifiziert und getestet?
  • Mit welchen Kennzahlen wird dabei gearbeitet?
  • Wie werden Experimente geplant, durchgeführt und vor allem auch dokumentiert?
  • Mit welchen Tools arbeitet ein Growth Marketer?

 

TRANSKRIPT DES GESPRÄCHS

Die Transkription wurde automatisch durch HappyScribe durchgeführt.

Thomas Besmer
Hallo und herzlich willkommen, Yannick Waeny.

Yannick Waeny
Thomas, vielen Dank für die Einladung.

Thomas Besmer
Ja, sehr gerne. Du bist ja auf LinkedIn. Immer wieder sehe ich von dir Post zu Fragen rund um Experimentum Tipps, um bei mir experimentieren oder auch Erfahrungen. Und von daher dachte ich mir, dass die das Richtige, dass ich dich mal einlade, mal eben experimentieren oder testen etc. In der heutigen Zeit wichtiger denn je. Wir haben wenige Daten, die wir von den Plattformen erhalten, das heißt weniger Informationen. Umso mehr müssen wir die Informationen holen. Und das schaffen wir am besten, wenn wir einzelne Tests machen. Und da werden wir ja heute dann auch noch genügend oder in dieser Episode genügend darüber sprechen können.

Yannick Waeny
Auf jeden Fall. Ich bin gespannt.

Thomas Besmer
Bevor wir jedoch ins Thema einsteigen, so meine vier Einstiegs fragen, die ich all meinen Gästen stelle, und zwar die erste Frage ist Auf welche Tools kann es in einem Arbeitsalltag nicht mehr verzichten?

Yannick Waeny
Ja, es ist wirklich tragischerweise der ganz große Weg. Also ich. Das schüchtert mich manchmal auch ein bisschen ein. Also die Apps auf meinem Handy oder auch eben auf dem Computer. Ich liebe Google Tools, löse also Google Drive, Google Docs und natürlich dann der ganze Marketing Stack, mein Google Analytics Tag Manager, Google, Amazon usw. Da bin ich schon sehr abhängig davon. Und es macht mir aber viel Spaß, weil die wirklich grandios sind. Haben es sehr gut gelöst. Aber ist wirklich eine große Idee, die bei mir präsent ist.

Thomas Besmer
Wenn dann plötzlich Elon Musk bei Twitter oder bei Google am Ruder wäre, wäre sie dann problematisch?

Yannick Waeny
Ja, das ist das Szenario. Das möchte ich mir jetzt mal noch nicht ausdenken.

Thomas Besmer
Wird wohl auch nie der Fall sein, wenn du auf einem Magazin sein könntest, Welches Magazin würdest du dir vorstellen?

Yannick Waeny
Ja, wenn schon, denn schon. Ich glaube, dann schon. Der Schweizer Illustrierten mit Mitte irgendwie eine Geschichte. Die CSU ist beispielsweise Yannick Waenny mit seinem neuen Schlager Hit So was und dann eine Homestory. Das wäre ja irgendwie auch sehr lustig. Ich glaube, ich würde die Plattform dann.

Thomas Besmer
Für alle deutschen Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Schweizer Illustrierte ist so, dass das Brigitte und Britta von Deutschland das ist so ein Klatschmagazin mit ja ich sag jetzt immer Klatsch Magazin mit Geschichten rund um die.

Yannick Waeny
Schönen und die Reichen. Also würde ich sagen schön.

Thomas Besmer
Und die Reichen aus der Schweiz vornehmlich teilweise auch mit internationalem Klientel. Na, da könnte ich ja mal überlegen, dass ich unser Cover mit einem Bild von dir zu machen. Was würdest du tun, wenn du morgen im Lotto 1 Million € Gewinn willst?

Yannick Waeny
Ja, die Chancen sind relativ klein, weil wie die meisten vermutlich ich nicht wirklich Lotto spiele. Aber ich habe gewusst, die Frage kommt und ich habe mir kurz überlegt, was ich machen würde. Ich glaube, ein Gedanke ist natürlich der Traum vom Eigenheim. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken irgendwie Wie kann man die Fixkosten aufs Auto reduzieren? Das finde ich spannend. Ja, ich wüsste gar nicht, was machen mit so viel Geld ehrlicherweise. Ich will das ich ja versuchen das irgendwo zu spenden in Dinge die auf der Welt wichtig sind oder an Orten hingehen oder das Geld hingeben, die es vermutlich nötiger haben wie wie ich. Das wären sicher spannende Gedanken.

Thomas Besmer
Und dann das letzte Auf welchen sozialen Netzwerken oder auf welchem sozialen Netzwerk bist du am aktivsten?

Yannick Waeny
Und dann ist es wirklich nur noch Link, den ich gerne mir wieder mal eine Instagram Pause weil ich da einfach zu. Zu schnell zu lange drin bin und nicht zu viel Zeit verbringen möchte, ist. Aktuell eigentlich nur noch LinkedIn.

Thomas Besmer
Gut, dann würde ich sagen, steigen wir direkt ins Thema ein. Im Growth Marketing Datenbasierte Weiterentwicklung von Produkten von morgen, aber auch von Kampagnen. Die erste Frage Du nennst dich ja Growth Marketing. Wir kennen das von anderen Exponenten auf LinkedIn, aber auch von gewissen Büchern etc. das man von Groove Hacking spricht. Was ist der Unterschied zwischen einem Growth Marketing und einem Groove? Hacker?

Yannick Waeny
Ja, gute Frage. Wirklich gute Frage. Für mich. Ich habe mich erfodert bzw. haben mich andere Leute Crow genannt. Irgendwie kamen dann weitere Empfehlungen und haben gesagt Ja, wir suchen noch einen Groove. Und dann kamen sie zu mir. Ich habe mich länger mit dem GV schwergetan, weil Crow Hacking halt so viele Disziplinen hat, dass eigentlich niemand anderes einzelne Personen das irgendwie. Ja machen kann oder überall Kompetenzen hat. Und auch wo der Begriff herkommt, hat sich ein bisschen verändert. Dort hat John Ellis das Buch geschrieben, Hacking, Groove. Und das haben sich dann Leute Groove Hacke genannt. Und ich habe. Irgendwann habe ich dann versucht herauszufinden, was sind denn wirklich die Unterschiede zwischen einem Groove Hacker und einen digitalen Marketer beispielsweise? Und so eine Essenz ist, dass der Groove Experiment getrieben arbeitet. Ich denke mal, also viele digitale Märkte sind heute auch sehr datengetrieben oder versuchen da das Maximum rauszuholen. Ich denke der Groove oder Groove Hacker ist da noch viel mehr, denkt in Experimenten und den Hypothesen und versucht das zu testen.

Und für mich ist er Groove. Hacking ist wirklich so eigentlich ein Thema, das die ganze Unternehmung beschäftigen sollte oder das wie das Mainzer des Unternehmens sein kann, wo unterschiedliche Teams drin sind. Ich bin dann irgendwann mal vom Begriff Groove Hacking weggenommen weggekommen, weil Groove Hacking auch Produktbusiness und Marketing und Vertrieb. Eigentlich beinhaltet die die Denkweise und. Ja, das habe ich mir nie zugemutet und das finde ich auch irreführend. Deshalb war es dann irgendwie Growth Marketing, weil das schon im Marketing angehängt ist. Und irgendwie muss man sich ja auch an gewissen Begrifflichkeiten orientieren können. Und das wäre der Grund.

Thomas Besmer
Okay. Also das heißt, es ist ganz einfach gesagt auch so digital Marketingmanager oder Performance Marketing Manager insbesondere, die auch sehr viel experimentieren und sehr viel testen. Ja, das ist eigentlich das gleiche wie Growth Marketing oder ähnlich zu sehen wie Growth Marketing von der Begrifflichkeit oder von den Arbeiten.

Yannick Waeny
Ja, ich. Ich würde das definitiv auch in diese Region bringen. Ich meine, es gibt gewisse Autorinnen und Autoren, die sagen dann Groove Hacking ist dann wohl Funnel Marketing usw.. Für mich ist auch auch ein Klein Performance Marketing vielleicht eher im unteren Bereich fokussiert, aber ich denke, dass Sprache nicht wirklich so Schubladen, sondern das Ganze einfach holistisch betrachten und wie auch die Teams zusammenarbeiten. Ich würde übrigens dich auch als Groove Growth Marketing bezeichnen, weil alle, die wichtig sind oder sehr wichtige Kompetenzen mitbringst. Systeme. Wie oft sprach er teilweise neue Begriffe, neue Themen an, irgendwo bekannt werden oder Leute wollen sich mit dem etwas positionieren. Für mich ist auch immer noch wichtig, dass man weiß, wo das hingehört. Es geht um Marketing, es geht um digitales Marketing. Ich sage es mal Growth Marketing ist jetzt nicht nur digitalgetrieben, auch wenn das natürlich daten mäßig da ist, wo es den spannendsten ist.

Thomas Besmer
Jetzt im Groove wisst ihr schon Wachstum herbeiführen. Wie gehst du vor? Du wirst weiterempfohlen als Groove, kommst neu in ein Unternehmen mit dem Ziel, ein gewisses Wachstum herbeizuführen. Die erste Frage Was sollte also? Wie ist das optimale Vorgehen, um eben auch Wachstum in einem Unternehmen herbeiführen zu können? Also neben dem, dass man weiß, man braucht einen Growth Marketing.

Yannick Waeny
Ja, für ihr Wachstum sind da ganz, ganz viele Bereiche involviert in einem Unternehmen. Und ich glaube, das kann dann auch teilweise eine falsche Erwartungshaltung halt eben auch um diesen Begriff oder das Thema senden. Deshalb versuche ich halt, wie wie das du sicher auch machst, zuerst mal die Probleme zu kennen. Also oftmals kommen halt Anfragen mit konkreten Lösungen und und ich versuche dann ein Growth Marketing versucht hat, wirklich das Problem besser zu verstehen und basierend dann Lösungen zu erarbeiten. Und wie man zu diesen Lösungen kommt, sind sehr oft über über EVE Research und Analyse. Das sind unterschiedliche Datenpunkte, die man die man bekommt, schaut man sich ja und dann überlegt man, was leitet man daraus für Hypothesen oder für kritische Annahmen ab, Wo sieht man Probleme? Es kann auch sehr simple ein Mediaplaning sein. Beispielsweise fehlen gewisse Channels, die irgendwo Sinn macht, wo man auch aus Erfahrung weiß, das gehört irgendwie in den Mix dazu und dann irgendwo leitet man und ich glaube, das ist vielleicht einer, der Hauptunterschiede ist, man leitet dann vielleicht nicht so.

Nicht eine klare Strategie ab, was man jetzt die nächsten zwölf Monate jeden Tag macht, sondern man denkt in Experimenten und versucht die zu passieren und arbeitet dann eigentlich das, was man im Projektmanagement oder in der Entwicklung schon lange kennt, in agile Methoden und versucht da viel flexibel zu sein.

Thomas Besmer
Also wir arbeiten mit regelmäßigen Zyklen, auch wieder neue Dinge zu testen. Jetzt oftmals ist es ja so, auch wenn ich bei einem Unternehmen reinkomme, die haben dann klare Zielvorstellungen oder auch die Frage Ja, wenn ich jetzt mit dir oder mit euch zusammenarbeiten, was können wir bis Ende Jahr erreichen, Was kannst du dann verantworten?

Yannick Waeny
Ja, meistens nichts. Irgendwie quantifizierbar, weil das wirklich. Viel zu weit weg ist. Das muss ich auch ehrlicherweise sagen. Da fehlen wir die Datenbasis und da weiß man eigentlich zu Beginn noch viel zu wenig darüber, wo wirklich die Hebel sind. Aber natürlich helfen wir die, die die Hebel zu identifizieren. Was wir aber machen können, ist vielleicht mehr in einem kollektiven Bereich. Wir können sagen Ja, wir können euch helfen, viel mehr evidenzbasierter zu arbeiten. Wir können euch helfen, auch zu lernen. Es geht ja viel auch zu lernen. Wenn man einen Test macht, indem man zwei unterschiedliche Landing Pages testet, dann kann es teilweise auch sein, dass Variante A oder B signifikant was heißt wie. Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen diesen beiden. Was auch immer man verändert hat und herausfinden wollte und das ist auch in der Kenntnis oder viel viel. Beim Testen geht es auch um Risk Management. Ich denke, da kommen wir noch darauf hin, wenn man gewisse Features lancieren möchte. Ja, was sind vielleicht die Risiken, die man hat, wenn man das dem Produkt hinzufügt und es dann gar keinen Mehrwert, sondern vielleicht irgendwo eine Ablenkung sein kann?

Thomas Besmer
Was prüfst du, wenn du beim Kunden neu drin bist oder in einem Unternehmen? Was sind so die fünf Dinge, die du prüft, bevor du mit deiner Arbeit anfängst?

Yannick Waeny
Ja, die eine der ersten Prüfung ist sicher werden, werden die Daten nicht erhoben. Thema korrekte Google Analytics Implementierung. Erfasst man da die richtigen Daten? Oder vergleiche. Danach beispielsweise wird das, was gemessen wird in den Google Analytics. Sind die die Daten, habe ich mal plus -5 Prozent, die man auch in seinem CRM oder in seinem System hat. Von was sprechen wir überhaupt, dieses Tool? Und dann? Ja. Sind es sicher? Denke ich, hat irgendwo vom Ziel, das auf der Webseite erzielt werden möchte und arbeite von dort zurück und geht dann wie Wie ist das Nutzerinnen verhalten auf der Website? Da gibt es ja unterschiedliche Tools, die einem helfen, dass man da noch mehr Daten, insbesondere das Wie, also wie sich jemand verhält, noch noch tiefer evaluieren kann. Und das hat dann Implikationen auf die ganzen Pfade oder die die Maßnahmen, die zuvorkommen und die dann irgendwie eine Nutzerin auf die Website bringen.

Thomas Besmer
Was das betont.

Yannick Waeny
Eines meiner Lieblingsdosen nach bekanntesten todessichere Hocker, das sich auch ständig erweitert. Beispiel die ganzen Session Recordings. Sie haben Heatmap, Sie haben Click Maps Move Maps wie Wo befindet sich ein Mars? Zeigt und es gibt dort schon sehr spannende Erkenntnisse. Wo die beispielsweise die Aufmerksamkeit des Nutzers zu nutzen sind. Und es gibt auch andere, wie Neuron beispielsweise, wo man etwas hochladen kann und dort, die er sagt oder vorausschaut, wo geht der Fokus des Betrachters hin? Und das sind schon spannende Dinge. Ich meine, wenn man sich überlegt, wenn man. Brandt Wellness Kampagne macht insgesamt ein Budget von einer Million ausgibt. Macht es sicher Sinn, dass man mal die die Plakate oder die Videos mal kurz darüber laufen lässt und anschaut? Okay, wird die Brandt was wir haben wir die gesehen auf dem Plakat oder was? Wo geht der Fokus hin? Geht der nur auf das Gesicht der Person beispielsweise oder auch auf den Text, auf die Botschaften, die vermitteln möchten? Wie sich das Ganze in Videos. Da kann man sich auch vor Phasen eigentlich relativ viel heute schon schon lernen sich auf jedes Unternehmen und auch auf die Ziele.

Yannick Waeny
Spannend sein kann.

Thomas Besmer
Oder man geht sogar noch einen Schritt weiter, dass man sagt, man macht gar nicht eine Plakatkampagne, die man jetzt national schaltet, sondern man schaut, ob man eine regional macht und eine Marktforschung, um zu schauen, welches System beispielsweise ist, wie angekommen und dann eben eine nationale Kampagne zu machen.

Yannick Waeny
Ja, unbedingt. Es gibt einen. Ich denke auch, ein großer Bereich des sogenannten Growth Marketing ist der datengetriebene Marketing. Ist es dann entsprechend die Segmentierung. Also das ist auch ein Beispiel, wie kommuniziere ich anders komponieren je nach Region beispielsweise. Du hast es gesagt Marktforschung. Einfach mal mit Kundinnen und Kunden sprechen. Wird das verstanden? Ich denke, da gibt es auch gewisse Grenzen. Weil. Weil man weiß aus der Hirnforschung, dass 995 % der Entscheidungen unbewusst passieren. Das heißt, wenn wir eine Person etwas fragen, dann wird sie eigentlich immer bewusst, also im vollem Bewusstsein antworten. Aber die Entscheidung ist eigentlich schon schon vorher getroffen. Und ich denke, da gibt es heute schon Möglichkeiten. Auch ist aber trotzdem auch noch immer noch interessant, dass vieles auch sehr unerforscht ist und eigentlich unser Gehirn an und für sich sehr unbekannt ist in weiten Bereichen. Und dazu gibt es auch eine sehr spannende Lektüre, das heißt intuitive Marketing. Und da geht es auch sehr stark um das Thema des Marketing. Also wie kann man eigentlich Leute entsprechend überzeugen?

Yannick Waeny
Und man weiß einfach aus den ganzen Neuro und Hirnforschungen, dass wenn eine Person nicht irgendwie eine Intention hat, dann wird es eigentlich ziemlich schwierig oder eigentlich unmöglich, dass man dann das Gefühl hat, man kann die Person jetzt überzeugen und zu einem Kauf zwingen oder irgendwie das Verhalten stark verändern. Natürlich gibt es Verhaltensänderungen, aber es ist eigentlich viel eher möglich. Zumindest sagt das die Wissenschaft, wo auch ein gewisses Interesse da ist oder eine gewisse Intention dahinter. Und da ist es auch bewiesen, dass es auch sehr gut funktioniert.

Thomas Besmer
Wenn wir jetzt zu den Experimenten kommen. Du hast das mal identifiziert. Wo stehen die und wo sind die Herausforderungen? Wo könnten Probleme sein? Einerseits Probleme. Ich sage jetzt mal Ihnen, Herr, in den harten Problemen irgendwelches Tracking, was nicht korrekt ist, Page Speed, was beispielsweise auch die Konversion beeinträchtigen kann, bis hin auf der Homepage selbst. Gewisse Elemente, die sind jetzt erkannt und jetzt gehst du hin und sagt okay, wir müssen das testen, was funktioniert. Das vorhin gesagt, zwei Linien etc. Wie geht ihr beim Testen voran? Meine Erfahrung ist immer, wenn ich dann mit Kunden zusammensitzen und sagen wir müssen auch testen, das testen, das sollten wir noch testen und das und das und das länger in Ordnung, in den Google Shit oder einen Excel oder Asana Liste mit hunderten von möglichen Tests, die man machen kann. Wie gehst du dort vor? Das ist okay. Ich versuche Schritt für Schritt zu testen, was ja auch einerseits eine gewisse Geduld braucht, aber auch ein gewisses Werbebudget, damit es eben signifikant ist.

Thomas Besmer
Wie gehst du dort vor?

Yannick Waeny
Aus all den Analysen haben wir Erkenntnisse und daraus versuchen wir, Hypothesen abzuleiten. Wir glauben, dass wenn wir das und das verändern, das einen positiven Einfluss hat. Es ist sehr simplifiziert betrachtet und da können natürlich bei so einem Audit sehr viele Punkte, wie von dir auch bereits gesagt, herauskommen. Und dann geht es wirklich darum, dass man die priorisiert. Es geht um Frameworks oder Möglichkeiten, dass man den, den, den, den Impact, den Einfluss. Kompetenz wie? Wie fest glauben wir, dass das funktioniert? Und dann ist es der Aufwand? Und wie einfach ist es implementierbar? Es gibt noch weitere und ich empfehle da auch. Und da geht natürlich. Da kommt hinzu, dass die Unternehmen dann auch noch noch interne Ziele haben. Vielleicht gibt es irgendwelche Leuchtturmprojekte, die die Hypothese dann darauf einzahlt. Dann kann man die Modelle dann eben noch justieren, wie es für das Unternehmen am besten passt. Ja, und dann geht man halt passieren. Nach diesen Ferien geht man durch und versucht da wirklich möglichst objektiv sage ich jetzt mal anhand der Priorisierung zu sagen, was die, was die nächsten Schritte sind.

Das weiß ich sicher auch noch, dass man sich überlegt okay, wo haben wir, wenn wir jetzt die ganze Customer Journey, wie man die dann immer bezeichnet, wo haben wir die größten Probleme? Also ist es das Problem, dass das wir Kunde nicht nicht ich bin nicht halten können ist das Problem dass wir dass die Kunden nicht konvertieren? Ist es das Problem, dass wir zu wenig Traffic haben? Wo liegt das Problem, dass auch das andere die anderen Räder wie in sich in sich greifen? Und das kann man sich auch wieder helfen, das Gesamte zu priorisieren?

Thomas Besmer
Wenn wir die Journey betrachten, wie viele Experimente machst du gleichzeitig innerhalb der Kosten? Oder ist das vielleicht pro Schritten der Journey ein Experiment oder das ganze Jahr hinweg? Maximal ein, zwei Experimente? Oder von was ist das auch abhängig? Die Anzahl der Experimente?

Yannick Waeny
Ja, es gibt. Es gibt Expertinnen, die das entsprechend evaluiert haben. Was es auch heißt, wenn man auf einer Seite unterschiedliche Experimente gleichzeitig laufen lässt und die sich gegenseitig beeinflussen können. Ich glaube, das ist auch ein Teil der Frage und ich denke, da kann man sich schauen, dass man gewisse Segmente bildet. Beispielsweise wenn ich ein Check out mache, dass ich dann sage, die Zielgruppe sind auch die Leute, die auch in den Check out gelangen, um da auch saubere Daten zu haben, weil jemand, der nur auf der Startseite ist und nicht auf das Check out Experiment kommt, der soll eigentlich in diesen Datenpool nicht reingehen. Da gibt es einfach zu viele unnötige Datenpunkte dann. Und das andere ist, man kann halt mit sehr unterschiedlichen und es geht wieder ein bisschen ins gleiche Segmente arbeiten also ich kann beispielsweise Retention Marketing kann ich die ganzen E Mail Marketing strecken, kann ich dort Tests machen? Ich kann mit Betreff, mit Inhalt, mit mit der Frage, wo ich eigentlich ein ganz anderes Segment teste, wie das, dass ich gerade jetzt bei mir auf der Webseite ein Produkt befindet und oder man kann Experimente vornehmen, beispielsweise eine große Brand Kampagne haben.

Da bist du noch mehr der Experte wie ich. Aber da gibt es halt die. Die Brand light Studien, die man auch machen kann, ist ja auch eine Art Experiment und die Konversion abläuft Studien und da empfehle ich einfach den Unternehmen, dass man sich auch überlegt, ja, wo kann man auch lernen, wo kann man Experimente machen und kann man wirklich auch als Organisation wachsen, auch wenn das natürlich ein bisschen Mehraufwand bedeutet. Und tendenziell haben ja die meisten Leute immer schon genug zu tun, das ist gar zu viel zu tun oder das darf auch nicht. Aber ich glaube, da tut ein Unternehmen sehr gut daran, sich zu überlegen, ja, wo können wir wirklich auch als Unternehmen lernen, das zu dokumentieren und dann können auch neue managen und die kommen dann davon profitieren.

Thomas Besmer
Dokumentieren ist ein sehr gutes Stichwort, weil das ist etwas, was ich bei vielen Unternehmen sehe, dass da gewisse Dinge gar nicht dokumentiert werden. Oder auch wir als Agentur sehen das als eher als Unternehmen, was für Kunden arbeitet. Man möchte dann ein Reporting haben am Ende der Kampagne oder auch werden Kampagnen bei Always on Kampagnen. Die Frage ist dann immer wie werden solche Dinge auch dokumentiert intern Weil, wenn ich dann jede Woche ein PDF erhalte mit den aktuellsten Kennzahlen, ja, das ist ja noch keine Dokumentation, wenn es dann nur in einem E Mail Postfach landet oder in einem Ordner abgelegt wird, was hast du für Empfehlungen, um da so Tests, Experimente, aber auch Erkenntnisse nachvollziehbar zu dokumentieren?

Yannick Waeny
Ja, da empfehle ich wirklich eine Datenbank zu erstellen für das, das man auch auf Tour gehen kann. Also inklusive Experimente. Experimente, die entsprechend eine Verbesserung gebracht haben, Experimente, wo man etwas gelernt hat und dann kann man das auch entsprechend hinzufügen. Zu Hypothesen, also Hypothesen, kann ich auch auf unterschiedliche Arten werten. Also es kann aus einem Kundinnen Email rauskommen, dass man gewisse Kenntnisse hat. Das kann dann ein Test sein. Es kann ein Landingpage Experiment sein, da können unterschiedliche Experimente auch auf diese Hypothese entsprechend einzahlen. Aber da kommt man wirklich nicht darum, dass man das irgendwo festhält und das wirklich versucht gut zu zeigen, auch noch Wichtigkeit. Und da gibt es auch die Möglichkeiten mit viele Tabellen. Man kann das eine Innovation darstellen, wenn man da passiert ist. Es gibt auch andere Tools wie Vitruv beispielsweise oder von Groove Hackers Dot Com selber, die solche Tools bereitstellen und. Eines Tages ist es im Moment mehr Aufwand, aber sicher auch eines der größten Probleme und größten Probleme. Das ich bei Kundinnen sehe, ist einfach, dass das Wissen verloren geht, das man weiß, Die.

Die Managerinnen und Managers sind zwei Jahre, ein Jahr irgendwo in einem Unternehmen und gehen dann weiter. Der nächste Karriereschritt folgt und das ganze Wissen, das diese Person aufgebaut hat, geht dann weg und das weißt du vermutlich auf das Abitur rein kommst, dann bist du unterdessen vielleicht sogar die Person, die dann noch mehr über das Unternehmen weiß, wie die neue Person, die da begonnen hat. Und das ist irgendwie einfach so viel wert verloren.

Thomas Besmer
Weil jemand, das ist ja wirklich das Problem, dass vieles nicht dokumentiert wird oder eher unzureichend dokumentiert wird. Also ich habe auch schon in Unternehmen gesehen, die haben dann in ihren SharePoint Ablagen einen Ordner mit den Tests drauf, wo sie dann ein PDF Dokument haben. Aber das ist ja dann weder gut noch durchsuchbar oder sinnvoll durchsuchbar. Ja und wer schaut sich schon Reports an vor einem halben Jahr, oder? Da muss man wirklich einen großen Schritt da sein, damit man sich durch einzelne Dokumente durchhängt, die man vor einem halben Jahr oder vor einem Jahr erstellt hat. Von daher kenne ich habe ich jetzt persönlich nicht. Meinen Satz kenne ich auch. Dann aber auch die Schwierigkeit, das insbesondere auch bei größeren Unternehmen solche Tools gar nicht erlaubt sind. Und dann eine SharePoint Lösung. Zwingend notwendig ist. Leider. Und das führt dann dazu, dass dann halt das Wissen, weil wenn Sie je komplizierter die Datenerfassung ist, umso weniger mache ich Es ist ein CRM System. Je komplizierter die Erfassung und die Aktualisierung von Daten im CRM System ist, umso.

Ungenauer sind die Daten im CRM, weil sich dann jeder denkt ja herkommt. Das kann ich mir auch noch merken, das muss ich ja jetzt nirgends eintragen. Und dann kommt man auf das Problem ist ausgeschildert geschildert.

Yannick Waeny
Ist ist auch ein Riesenthema, weil bei uns und unseren Projekten. Wie kann man das möglichst möglichst einfach und entsprechend machen? Und ich glaube aber auch, dass es mit wenig Aufwand, dass da auch einiges möglich ist. Also beispielsweise was gesprochen von den Always on Kampagnen, die viele Unternehmen im Einsatz haben. Dazu gibt es in der Regel zweiwöchentlichen Reportings. Und wenn man dann quartalsweise rangeht und schaut, was ist wirklich so die Kernessenz aus diesem Portal und das dann wieder ab dem Halbjahres und vielleicht dem Jahreszyklus macht und das dann mitnimmt, sind dann auch nicht immer, das sage ich mal so viele, sage ich. Also ich denke mal so, die, die, die die wichtigsten Erkenntnisse, die man mitnimmt, die sind auch irgendwo limitiert. Und ja, da lohnt sich das einfach, wie es sich lohnt hat ein Monats Reporting zu erstellen und sich da Gedanken zu machen, dass man das dann auch entsprechend weiterführt und wirklich sich überlegt, wie kann man die dort auch verdichten und konsolidieren, damit das auch später entsprechenden Wert hat?

Thomas Besmer
Zu sagen, dass man sehr viele Experimente durchführen nach der Methode, die sie auch von Chavalis. Soviel ich weiß, die Priorisierung von Experimenten. Führst du die Experimente durch? Wie lange dauert so ein Experiment im Schnitt?

Yannick Waeny
Ja, es gibt so eine. Ich bin kein Fan von so Faustregeln, aber man sagt so zwei Wochen oder gar sieben Tage, damit man auch so irgendwie Sonntage, die bei gewissen Unternehmen vielleicht besonders gut und besonders schlecht funktionieren, dass man da nicht irgendwie so einen. Man nennt es dann Peking, dass es zu früh das Experiment signifikant ist, auch wenn es eigentlich nicht signifikant wäre. Ich würde mal sagen irgendwo zwei Wochen und. Dann wird es vermutlich sein. Wie lange kann das auch gehen? Soll das gehen? Und ich würde jetzt irgendwo, wenn ich jetzt da mich auf einen groben Richtwert einschießen sollte oder darf, dann irgendwo sage ich mal 2 bis 4 Wochen. So sollen auch die Experimente geplant werden und. Ja, dann gibt es natürlich. Oder Dann fragt man sich ja, haben wir genug Fans? Ist das Signifikanz Level genügend hoch? Und dann muss man halt auch irgendwann die Entscheidung treffen, dass wir nicht jeden Test mit einem Signifikanz Level von 99 oder 95 % machen können. Vielleicht müssen wir dann sagen ja gut, damit wir das in einer angemessenen Zeit testen können.

Dann gehen wir halt auf ein Signifikanz Niveau von 90 % beispielsweise und erhöhen natürlich die mögliche Fehlerquote. Aber eines der wichtigsten ist halt einfach die Kontinuität und laufend zu experimentieren nicht versuchen, das möglichst Natürlich ist das ein wissenschaftlicher Vorgang, quasi weil man sich sehr stark auf Statistik beruft. Aber jedes Experiment hat auch ein Potenzial einer Fehlerquelle. Das ist einfach so, weil das halt nicht nicht immer 100 % möglich ist, das zu testen. Und ich glaube, da muss man auch versuchen, als Unternehmen wirklich die Geschwindigkeit hochzuhalten, die Regelmäßigkeit. Und einfach schnell zu lernen. Das ist viel wichtiger. Dann das Experiment sechs Monate laufen zu lassen, damit man dann wirklich mit hundertProzentiger Methode zu 100 % sagen kann das ist jetzt so und so viel. Ob das am Ende des Tages gibt.

Thomas Besmer
Bei so einem Experiment oder bei den Tests, ist ja auch immer so aus meiner Erfahrung spannend. Man versucht immer das zu testen, was relativ einfach ist. Da kommt dann bei der eins Methode der zweiten dazu, also die Einfachheit der Umsetzung. Und wir sehen das viel auch bei Kampagnen, wo es dann heißt ja, die Kampagne performt noch nicht richtig. Wie können wir die weiter optimieren? Obwohl dann vielleicht die Klickrate schon bei ich sage jetzt mal bei LinkedIn bei 1,5 oder sogar 2 % ist, was ja gute Werte sind, aber dahinter halt die Besucher auf der Webseite nicht konvertieren, keine Leads generieren. Jetzt gibt es ja zwei Herangehensweisen Herangehensweisen, dass man sagt okay, die Zielgruppe, die Vorschläge, die man bringt oder sie klicken ja, aber die konvertieren nicht. Oder es gibt Dinge auf der Landingpage, die optimiert werden müssen, damit eine Konversion einfacher ist. Wie gehst du davor mit solchen Thematiken?

Yannick Waeny
Ich weiß es nicht. Und so gehe ich eigentlich wirklich auch erst ab. Dann, also am Ende des Tages, alles, was du gesagt hast. Es können potenzielle Fehlerquellen sein. Es kann auch sein, dass halt einfach die Landingpage nicht mit der Zielgruppe übereinstimmt. Ich glaube, am Ende des Tages ist wichtig, dass man das man, auch wenn man wieder auf das Thema Customer Journey kommt, dass man da einfach wirklich stringente Botschaften hat, dass das die Person, die eine Anzeige sieht, dass sie auch dieses Thema betrachtet, Landing Page findet, dass man sich da viele Beispiele ich nehme ich nehme an, du klickst auf, ab und zu etc. an aus Neugierde oder das wirklich, weil’s gut auf dich abgestimmt ist und dann klickst auf eine Anzeige, wo es um Winterschuhe geht und du landest dann auf der Sonnenseite Übersicht oder auf der Startseite und sagst dann Ja gut, jetzt bin ich einfach zu faul danach zu suchen. Also ich glaube, das muss wirklich so konsistent sein und das hört sich jetzt sehr banal an, aber das ist wirklich etwas, das.

Dort, wo ich glaube, dass viele Unternehmungen da noch Potenzial haben. Und das irgendwie. Ja wieder mal evaluieren können und das einfach auch prüfen. Ist der Link richtig gesetzt? Beispielsweise. Und. Dann konkreten Beispiel. Wenn ich mir nicht sicher bin, ob es die richtige Zielgruppe ist, dann mach ich halt einen Test mit zwei Zielgruppen. Ich weiß, dass das beim Wetter relativ gut geht. Ich weiß auch, dass es bei bei Google ADS relativ gut geht. Sie haben das ja auch ausgebaut, das Ganze experimentiert und das wirklich sehr, sehr einfach. Und das kann sehr. Es kann entsprechende Erkenntnisse geben. Bei LinkedIn bin ich jetzt nicht sicher. Da kannst du noch ergänzen, ich weiß, dass sie da etwas dran sind und da auch etwas gebaut haben, aber ich habe da jetzt noch keine Experimente gemacht auf der Ebene und das sind dann wirklich unterschiedliche. Ja, dass man sich die Zielgruppen testet, welche Botschaften funktionieren. Da hat man dann wieder einen weiteren Test und den hat man dann noch hintendran noch unterschiedliche Landing Pages, die man gegeneinander testet.

Und natürlich gibt es auf einmal dann sechs Tests oder wenn man dann über alle Ebenen geht und. Dann hat man sehr viele Variationen unter sich und einfach okay, glauben wir auch. Es geht mir darum, den höchsten Effekt zu haben, auf welche entsprechenden Ebene.

Thomas Besmer
Das wird ja dann heißen, wenn du einen Test für zwei Wochen durchführt. Es sind dann sechs verschiedene Tests. Also braucht der Kunde so drei Monate Geduld.

Yannick Waeny
Ja, in dem Fall ist es, wenn jetzt nicht das Budget dahinter ist, dass man das wirklich auch ich sage jetzt mal 2 bis 4 oder vielleicht sechs Wochen irgendwie da testen kann. Dann empfehle ich schon, dass man halt wirklich passiert und sich überlegt gut, wo. Wo habe ich den größten Potenzial? Ist es irgendwie? Ist es die Klickrate auf der Anzeige? Im Vergleich zu diesem und anderen Kampagnen, die mit den Kundgemacht haben? Sind die da extrem tief? Beispielsweise Dann wäre das ein Ansatz. Wie ist die Landing Page Performance auch verglichen zu vergleichbaren Kampagnen, also dass das interne Benchmarking, wo wir beide große Freunde davon sind und da sehen wir dann gut wo, ja wo sind die Diskrepanzen im Vergleich zu anderen und anderen Kampagnen? Da wissen wir schon, okay, lass uns da starten und dann geht’s ab. Vielleicht, anstatt sechs Varianten gibt es dann vielleicht wirklich vier oder zwei Varianten und wir möchten mal, dass ich mal diese Hypothese verifizieren. Und am Ende des Tages eben es gibt auch also auch einige Tests sind nicht signifikant und das sind inklusive.

Yannick Waeny
Das heißt es gibt keine Gewinner oder verlieren und dann ist es einfach so, dass das hat beides halt keinen entsprechenden Einfluss auf das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer hat und das ist dann auch ein ein Learning raus. Und darum geht es auch. Es geht nicht immer darum, es besser, permanent performanter zu machen und einfach auch ja, was lernt man auch daraus, Das lernt man auch, wenn es schlechter oder besser entsprechend resultiert. Was, was? Was kann ich daraus ziehen? Das Unternehmen.

Thomas Besmer
Das angesprochen, das interne Benchmarking, was ich immer wieder ich bekomme immer wieder die Fragen ja, was sind so die durchschnittlichen Klickraten? Was ist so eine Konversionsrate? Noch schlimmer Was ist ein durchschnittlicher CPM, wo man einerseits nimmt die Daten selbst, das ist ja auch dann, wenn man jetzt Anfang des Jahres also nutzt die Möglichkeit exportiert eure Daten aus dem wer bekommt aus Google Analytics wo auch immer und macht Benchmark Zahlen. Wie haben sich pro Monat gewisse Zahlen verhalten und immer Zahlen, die man auch selbst beeinflussen kann? Ich bin kein Fan, wenn irgendwelche Zahlen wie Reichweite in den Reports vorkommt oder CPM oder CBC. Also es ist alles abhängig von den vom Marktumfeld. Also wenn man dann schaut, November Dezember sind auf den Plattformen meistens deutlich höher als dann irgendwo im Januar oder Februar. Das kann man noch so gute Kampagnen machen. Das ist einfach so, dass die CPs höher sind oder man verzichtet dann auf eine gewisse Zielgruppenselektion, um wieder künstlich zu reduzieren, damit der Algorithmus mehr Möglichkeiten hat. Aber jetzt auch da in.

Interne Benchmarks jetzt Anfang des Jahres die Daten exportieren ein Kleid, das es leicht zusammenzustellen mit verschiedenen Kennzahlen. Wie haben sich Klickraten verhalten, Wie haben sich vielleicht Klickraten auf unterschiedliche Zielsetzungen bei Meter oder auch bei LinkedIn oder schlussendlich auch bei Google? Natürlich gibt es ja auch unterschiedliche Zielsetzungen. Wie hat sich das Verhalten, wie haben sich Konversionsrate gehalten, Aufschlüsselung nach Alter etc. Kann es auch, dass man intern die Benchmarks hat? Dann Du kommst jetzt aus dem Google Umfeld. Sehr wahrscheinlich arbeitest du sehr stark mit Google Data Studio.

Yannick Waeny
Google Studio oder Google Analytics und dann entsprechend die Daten entsprechend konsolidieren. Sicher ist der der Tools, das viel genutzt wird und ja, eben vielleicht noch einfach zum Thema internen Benchmarking. Ich glaube, ich weiß auch, woher es kommt. Und ich habe das auch selbst erlebt, weil dann wird die. Die Ergebnisse werden präsentiert und dann ist die erste Frage ist das gut oder schlecht? Und das ist das und das kann ich total nachvollziehen, weil was sagen die Daten aus, wenn ich nicht aus dem Bereich bin? Wenn ich jetzt Single oder CF bin und 1,25 % Klickrate sehen? So what? Und deshalb verstehe ich die Frage schon sehr gut. Und ich glaube, da liegt es auch an uns, dass wir da versuchen, das in einen Kontext zu setzen. Und eben da sind natürlich Benchmarks entsprechend sicher hilfreich. Ich versuche eher, denn den Ansatz zu wählen, da kommt wieder mit dem Experimentieren. Was heißt es, wenn jetzt, wenn ich noch eine doppelt so hohe Klickrate habe wie der Benchmark? Was soll ich jetzt sagen?

Yannick Waeny
Ich lehne mich jetzt zurück. Ich habe dann vermutlich einfach noch viel mehr Potenzial, habe immer noch Potenzial und und und. Da zu denken gut, wie können wir jetzt das, was wir haben eigentlich, wie können wir das noch besser machen? Ich habe ja auch neulich eine Analyse gemacht eines E Commerce Anbieters und da hab ich festgestellt, die, die Commerce und die Conversion Rate ist top. Wirklich sehr, sehr gut. Aber trotzdem gibt es da noch so viel, viele Elemente, die Potenzial haben, die zu noch einer besseren Conversion Rate führen können. Wenn man sich jetzt einfach zurücklehnen und sagen, es ist eigentlich schon okay, das hier zu haben, wenn wir das anschauen, dann passt man einfach ganz viel Potenzial und jedes das ist, wie es auch ein Lied davon singen können. Vielleicht schaffen wir es dann noch in ein Duett. Wer weiß, vielleicht hilft ja. Wo man einfach gut wie. Wie war das im letzten November, dem letzten Dezember? Wie sind die Tendenzen? Was haben wir dafür gemacht?

Was haben wir auch ausprobiert? Und ebenso kann man lernen und vermutlich dann die Zahlen viel eher in die gewünschte Richtung lenken, wenn man sich da einfach an anderen Anbieterinnen und Anbietern orientiert.

Thomas Besmer
Spannend ist, dass das Unternehmen oftmals die Zahlen nicht einordnen können. Ist das gut oder schlecht? Und ich führe das dann immer zurück, dass Sie sich zu wenig mit der Zielsetzung auseinandergesetzt haben. Also was wollen Sie überhaupt erreichen? Das ist ja auch ich habe es schon mehrmals im Podcast gesagt, oftmals wir bekommen Briefings, wo es heißt, wir möchten gerne unsere Marken Bekanntheit erhöhen und den Verkauf steigen. Also zwei unterschiedliche Ziele. Und dann die erste Frage Ja, wie hoch ist der Anteil morgen Bekanntheit und wie viele Prozentsätze möchtest du die steigern? Das messen wir nicht. Das heißt, dann ist die Reichweite meistens der Indikator für die Reichweite, also die Marken Bekanntheit, was ja auch nicht korrekt ist. Und dann kommen dann eben so die Fragen, ja, war das gut oder war das nicht gut, damit man die internen Zahlen kennt, was ja auch wenn man nicht Marketingleiter ist, aber eben ein CFO, wo sich dann auch auseinandersetzen sollte. Der dann weiß okay, wenn wir einen Gewissen haben, haben wir einen gewissen Umsatz dahinter bzw.einen gewissen Erfolg und können dort dann auch sagen okay, das war jetzt gut oder das war nicht gut, weil interne Benchmarks sagen ja dann auch wieder okay, ist überdurchschnittlich oder ist unterdurchschnittlich und das hilft dann deutlich mehr, als wenn ich dann irgendwie von selbst posten. Jahresrückblick herunterladen als PDF und siehe auch In der Schweiz ist die durchschnittliche Klickrate auf Malta bei 1,2 % und meine sind jetzt bei 0,7 %. Aber ich bin ein Unternehmen, das. Kaffeevollautomaten für Gastronomie Unternehmen ab 20.000 Kaffees pro Tag anbietet. Ist ja klar, dass die Klickrate dann automatisch die Frist.

Yannick Waeny
Ja und das, was danach sagt mit der Messung der Dauer der Brandkampagnen. Da. Das finde ich schon auch eine Herausforderung. Also. Dass man dann die das entsprechend auch in den zeichnen kann. Also nehmen wir ein sehr großes Unternehmen, das eine Kampagne macht. Ja, die Bekanntheit ist sowieso schon schon ziemlich hoch. Wie misst man das? Wir versuchen dann oftmals halt zu schauen, wie haben, wie, wie verändern sich in der Zeit dann mittelfristige die die Anzahl Marken bezogenen Suchanfragen beispielsweise oder auch direkt Traffic? Und natürlich kann man das mit Maus messen usw. Aber da gibt es natürlich auch viele Unternehmen, sind nicht die ganz großen Konzerne sind, die vielleicht ein mittelgroßes Buch haben auch und dann ist das Budget zu gering, um wirklich so einen Effekt machen zu können mit dieser Kampagne auf die Marke über eine große Fläche. Das finde ich schon sehr, sehr spannend und ich weiß nicht, wie du das jeweils jeweils machst, aber. In den ganzen Ebenen spielt man ja viel mit Video Content wie überall eigentlich und. Dann eignen sich natürlich die, die die Metrik, dass man dann sagt gut, jemand, der das Video 50 oder 75 oder 90 % geschaut hat, ist, den nehme ich dann weiter für eine spätere Phase in der Journey.

Aber was heißt es eigentlich? Das heißt eigentlich, die Person hat sich einfach für das Video interessiert. Es ist einfach so, das Video ist bei der Person gut angekommen und natürlich weiß sie auch etwas mehr. Und immerhin ist es noch besser, wenn jemand nach drei vier Sekunden abbricht oder nach den ersten paar Prozenten. Aber trotzdem so das Signal, Ob die Person dann wirklich irgendwann mal später für dieses Produkt überhaupt in Frage kommt, ist noch nicht so weit. Und da ist eben die Frage Nimmt man dann die Klickrate beispielsweise man sagt okay, die das Video geschaut und hat dann noch geklickt, die hat irgendwie ein Signal gesendet, das ist schon ne große Herausforderung, da komme ich ja nicht wieder an das auch am Anfang zurück, wenn man mit solchen Tracking Tools halt auch herausfinden kann, wo im Video die die nutzen hinschaut, wird die Marke gesehen. Ich meine, das ist am Ende des Tages die, die das Ziel und natürlich ist es auch ist es immerhin immer besser. Wenn jemand das Video etwas länger schaut, wird es kürzer, weil er sich mit dieser Marke dann länger auseinandersetzt.

Das finde ich schon schon sehr spannend und da bin ich sicher auch gespannt, wie das dann weitergeht. Das ist angetönt im Vorgespräch mit Post Tracking.

Thomas Besmer
Post Cookie Tracking.

Yannick Waeny
Ja, ja, schwieriges Wort, Danke.

Thomas Besmer
Ja, und es ist ja nun schon heute so, wenn jemand klickt, also auch dank der Apple Tracking Transparency und dann auch dem Kongo gekommen sind. Bonn Ich kann ja noch 10 bis 20 % der Pageviews, die auf einer Website sind, also Personen, die auf das Werbemittel geklickt haben und dann auf der Webseite angekommen sind, kann ich noch messen und somit sind die Kampagnen. Mehr oder weniger inexistent. Leider oder nur noch, wenn man große Budgets hat. Weil wenn 80 % dann Blindflug ist und ich nur noch mit 20 % weiterarbeiten kann, macht das auch wenig Sinn. Und wenn ich dann noch eine Aufschlüsselung machen kann von den 20 % tracken kann, sind irgendwie 80 % Android Geräte und 20 % sind iOS Geräte. Dann weiß ich okay. Bei uns in der Schweiz wir haben eine iOS Dichte von 60 % und 40 % Android. Ich habe eine große Zahl der kaufkräftigen Nutzerinnen und Nutzer kann ich gar nicht mehr messen und kommen ja auch nicht weiter. Und daher. Wie? Wie arbeitest du mit den Kunden zusammen, wenn es ums Reporting geht?

Stellst du deinen Kunden da Sport zu Verfügung, wo sie realtime die Daten sehen? Machst du regelmäßigen Report oder die Erkenntnisse reinschreiben? Oder wie gestaltet sich allgemein die Zusammenarbeit, insbesondere wenn man relativ viel testet?

Yannick Waeny
Es ist eine eine sehr gute Frage. Zu Beginn setzen wir. Natürlich setzen wir die entsprechenden Kennzahlen und Metriken fest. Das sind dann auch KPIs. Das wäre dann wieder ein Thema für eine eigene Episode, was es dann ist. Deshalb sage ich Kennzahlen und Metriken. Und da versuchen wir zu versuchen, so glaube ich, erstmal auf möglichst wenige festzulegen. Weil ja, man kann da, das ist bei Metro so, das ist bei Google ADS oder das ist so, es gibt extrem viele Kennzahlen und man muss das Unternehmen herausfinden, was sind wirklich die, die wir auch beeinflussen wollen und vermutlich auch können, was uns macht es, wie kann es sein? Das gibt es, gibt es Kennzahlen, die kann man dann berichten. Aber da kann man dann auch einfach sagen, dann nehmen wir keinen Einfluss darauf. Beispielsweise dass da einfach so Reichweite beispielsweise wenn ich mehr Geld reinstecken, gibt es mehr Reichweite, da kann ich nicht groß optimieren, kann ich sagen, ja. Ich möchte die Zielgruppen künstlich vergrößern, weil ich dann günstiger PMS habe, mit dem Budget mehr machen kann.

Aber es ist nicht das, was ich eigentlich meine. Ich zuerst die, die die Metriken definieren und dann arbeiten wir mit Google Tonstudio als Hauptlösung und machen machen die Verknüpfungen zu den zu den relevanten Daten und versuchen die da zu visualisieren. Aber was eigentlich das Wichtigste ist, ist wirklich die auch die Bewertung. Also was, was sieht man, was ist Analyse, was ist schließend, was schließen wir aus diesen Daten? Das sind dann Erkenntnisse und das kann dann auch in Hypothesen oder in nächste Maßnahmen resultieren. Ich glaube, diese drei Sprung ist ist sehr sehr wichtig, dass man. Was die dort lesen. Also die Grafiken anschauen kann man immer und man sieht, wenn es und ich glaube, da ist nicht, dass man da auch noch tiefer eintaucht und dann auch erklären kann, ja, wieso geht jetzt die Zahl beispielsweise runter und da muss man wieder zurück, dann in die These, dass da etwas ist, das Unternehmen nicht selber machen muss, bin ich der Meinung. Oder zumindest kein Sir oder Sir, sondern das sind dann irgendwie Teams, die helfen.

Yannick Waeny
Aber das eben da Liebe weniger zahlen wie wir mehr zahlen. Und dann möchte ich auch noch entsprechend die Daten anreichern in den in den, in den Kommentaren und auch die Begründung dafür. Damit liefern.

Thomas Besmer
Ja sehr wichtige Punkte. Ich sehe es auch immer wieder, dass man viel zu viel Reports oder auch viel zu viel GE reports haben möchte. Ein gutes Beispiel Ich habe vor zwei Jahren ein Kunde, der neu zu uns gewechselt ist und dann gesagt Ja, wir haben hier von unseren Agenturen das Reporting einer Kampagne, die über drei Monate lief. Und das Reporting war nicht übertrieben. 147 Seiten Powerpointpräsentation. Also ich habe es als PDF erhalten mit einer Vielzahl von Daten drin und meine Frage war dann okay und was sind die Erkenntnisse daraus? Ja, also die Kampagne hat relativ gut performt. Ich möchte die Erkenntnisse also was hat funktioniert, was hat nicht funktioniert, auf was können wir aufbauen? Das haben wir so nicht analysiert oder gar nicht besprochen. Also das heißt, irgendwer hat eigentlich schön für 147 Slides. 20 30 Stunden aufgewendet, um da schön ihre Leistungen anzubieten, ohne schlussendlich einen Mehrwert für den Kunden. Von daher. Da bin ich voll bei dir. Also, lieber Don, nur noch zwei drei Kennzahlen. Wie können Sie auf dem Crowhacking oder Growth Marketing mit der Nord West Metrik und sagt okay, wir konzentrieren uns auf eine Kennzahl und arbeiten dann mit diesen oder eben dann, dass man mehrere Metriken nimmt, aber schon.

Einerseits wenig und vor allem niedrigen, die sich nicht gegenseitig konkurrenzieren. Ich sehe dann auch immer wieder Metriken wie beispielsweise Reichweite und Konversion, was ich ja auch konkurrenzieren. Schlussendlich, weil je weniger Reichweite ich habe, umso mehr Konversion, umso besser bin ich unterwegs, weil Reichweite muss ich mir kaufen, Konversion muss ich mir verdienen.

Yannick Waeny
Ja, ich glaube, das ist auch das, was du gesagt hast mit diesem Reporting, wo man eigentlich, wo man zwar vieles auswerten und auswertet und auswerten kann, aber so wirklich die Distanz unterbrechen. Ich glaube, das geht einfach auch nicht. Ein spannendes Berufsfeld oder oder Fähigkeiten zwischen Marketing und Datedesign zu denken. Die Marketing Analytics als Oberbegriff, weil. Ja viele Mark. Ist es nicht halt auch eine kreative Tätigkeit? Die sind vielleicht weniger dorthin bekannt oder wenige haben auch wenig Interesse, das irgendwie alles nachvollziehen zu können. Und dann gibt es die Data Scientists, die sehr, sehr tief in dem Thema Daten drin sind und eigentlich super helfen können, aber jetzt nicht das Marketing Verständnis haben. Ich glaube, da gibt es sehr spannende Entwicklungsfelder und Zusammenarbeitsfelder. Wenn nämlich die beiden die Teams zusammenwachsen, also die die Köpfe zusammengesteckt werden. Und da glaube ich, da kann sehr viel Spannendes entsprechend da rauskommen und eben, es geht wirklich. Ja, es gibt so ein paar Themen, wo alle Unternehmen einzunehmen beschäftigen, dass man viel zu tun hat, dass man auch Schwierigkeiten hat, so zu priorisieren.

Und da tut man sich sicher einen Gefallen, wenn man das wirklich versucht zu kontrollieren und und lieber etwas weniger. Etwas zu viel.

Thomas Besmer
Definitiv lieber Ziele, nur wenige Ziele setzen oder dann eben so quartalsweise Ziele. Man kennt es ja auch von den okay, das ist ja auch so ein Begriff weniger im Marketing oder eher in der Unternehmensführung, also in der Abteilungsführung, die sich ja dann maximal auf ein Quartal ausgelegt, wo man dann innerhalb eines Quartals Ziele erreicht und dann wieder sich neue Ziele setzt, anstelle von eine Vielzahl von Zielen, die man verfolgt und den Fokus verlegt.

Yannick Waeny
Sehe ich genauso. Er ist. Ich sehe es aber auch als sehr große Forderung, dass das Festlegen, welche Ziele haben wir jetzt wirklich und auf welche können wir auch Einfluss nehmen. Ich glaube, das ist etwas, wo das vielen Marketing eigentlich eine große Herausforderung ist. Und ja, ich bin auch gespannt, wie sich das entwickelt. Und mein Tipp Bitte sagt an die Zuhörerinnen und zuerst auch, dass man sich überlegt, dass man das Ganze etwas passiert. Da gibt es unterschiedliche Modelle, beispielsweise sieht das schon länger sehr, sehr beliebt ist und man sich dann wirklich überlegt, welche sind wirklich die Zahlen, die wir beeinflussen können und wollen und dann hat man vielleicht fünf zur Auswahl und dann sind die drei wichtigsten. Ganz simple Priorisierung, Ob es sich dann wirklich auch löst und Liebe dort in die Tiefe eintaucht, wiederholt fünf Zahlen und dann geht es irgendwann am Schluss 150 Seiten. Das hat niemand mehr durchliest und sich nicht wirklich weiterbringen ist gut.

Thomas Besmer
Zum Abschluss noch so Welche Growth Marketing Test oder Experiment bist du am meisten stolz oder auch noch oder sehr positiv in Erinnerung geblieben ist? Ich hätte, wenn ich ihn gefragt hätte, hätte ich es gesagt, gewöhnlichen Hack. Aber ich kann ja nichts anderes als Marketing, sondern eher ein aufwendiges Experiment. Auf welchen Test.

Yannick Waeny
Ein Experiment oder Test denn wirklich die Augen geöffnet hat, war für ein Unternehmen, wo wir herausfinden wollten, ob irgendwo auf der Website Informationen finden. Das gibt es gewisse Dinge, die die Leute nicht finden. Und da geht es um relativ neue Produkte. Wir haben da das auch mit mit hoch. Das kommt nicht davon. Da kann man irgendein Umfrage Tool eigentlich nehmen und haben da gefragt ob ob eine Information fehlt oder ob eine Frage da ist man aber da unterschiedliche Fragen gestellt auf unterschiedlichen Seiten auf der Startseite gefragt Was ist der Grund für Ihren oder deinen heutigen Besuch beispielsweise? Wir haben extrem viele Antworten erhalten, also Feedback, kollektives Feedback, was wirklich auch fehlt. Wir konnten das dann clustern und dazu haben wir noch extrem viele Leads gewonnen. Es war nicht die Idee, dass wir Leads gewinnen, aber die Leute waren gewillt, das, dass das Unternehmen sie kontaktiert. Nach der Antwort, also nachdem sie die ihr Problem geschildert haben, dass man auf sie zurückgeht. Das hat mir ein riesiges Bedürfnis sein können, in drei Monaten 400 Antworten erhalten und sehr viele Leads gesammelt.

Das war wirklich. Das ist etwas, dass jedes Unternehmen morgen starten kann und ganz einfach mit einfachen Fragen über die Leute lernen kann. Das war für mich so ich weiß nicht, wie es dir geht, aber heute, wenn man nach Webseiten geht, dann fliegen einem teils gewisse Popups um die Ohren und irgendwo hier noch etwas und da noch etwas und der Chatbot ploppt auf. Und ich glaube, da bin ich vielleicht auch oder war ich auch ein bisschen weiß. Und da habe ich auch selbst viel gelernt, weil ich hätte nie gedacht, dass so viel kommt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Leute da antworten und so hat auch bei mir selber so die. Die die Scheuklappen wegnehmen und vielleicht persönliche Präferenzen haben. Lass uns das mal einfach testen und mal schauen, was passiert.

Thomas Besmer
Also wenn man das man sich nicht. Dass man nicht Ewigkeiten an Produktseiten herumfriemeln und dann Texte anpasst, Texte optimiert, sondern dass man sagt okay, man integriert einen Text und dann irgendwo ein Kontaktformular. Hast du alles gefunden, was du finden wolltest? Was hast du noch für Fragen an uns? Und so kommt.

Yannick Waeny
Es eben, dass insbesondere bei Bei BTW ist es sicher sehr spannend, aber auch bei BTC hat man natürlich auch potenzielle Käuferinnen und Käufe und es ist wirklich mittlerweile ein STANDARD Teil unseres Research, dass wir sagen, wir möchten alles wissen, in gewissen Bereichen auch noch unsere wirklichen Nutzerinnen und Nutzer einstellen können. Es hat wirklich das bewährt sich durch dass das wirklich so ein sehr fundamentaler und sehr relevanter Teil ist ist es ja der der ersten Phase, wie ich sie genannt habe. Wenn man versucht Daten zu eruieren und hat mit Research versucht, auch die Kundinnen entsprechend besser zu verstehen und deren Probleme und deren Anforderungen. Und das kann ich wirklich jedem unternehmen.

Es ist und ist auch das eigene Verhalten. Sich selbst würde sich wahrscheinlich auch nicht auf einer Website. Dann hast du alles gefunden und wenn dann noch Fragen einstellen. Ich bin da eher weniger der Typ dafür oder eher eine andere Google Suche ausführt und vielleicht auch eine bessere Seite zu kommen. Aber eben, wie du gesagt hast, es gibt Personen, die das machen und das sind nicht wenige gewesen. Sehr spannend. Ja, die Zeit ist schon sehr stark vorangeschritten. Spannende Diskussionen. Ich sehe, wir sind bei vielen Dingen auf den gleichen Nenner, was die Thematik anbelangt. Umso mehr freut es mich, dass du auch die Zeit gefunden hast, als Gast im Podcast mitzuwirken. Und wenn du jetzt noch einen Tipp, was Experimente anbelangt, unseren Zuhörerinnen und Zuhörer auf dem Weg geben kannst, jetzt auch für 23 vielleicht. Was wäre das für ein Tipp?

Yannick Waeny
Ja, mein. Mein Tipp. Oder vielleicht auch nach Wunsch. Natürlich auch an mich selber. Für das nächste Jahr ist das man. Da mit einer offenen Haltung geht. Das ist auch das Thema des des Mindset. Ist es, dass man wirklich. Ja manches, von dem sich löst, was man weißt. Du kennst es auch wir Expertin auf unserem Gebiet werden. Aufgrund unserer Erfahrung werden wir nach einer Meinung gefragt. Und so ist es ja auch intern. Das sind ja auch dann. Da frage ich auch. Keine Ahnung, was jemandem vom Marketing Team die Person ein Experte ist. Und es gibt sicher Bereiche, wo das über das Gesetz etwas bestimmt. Aber ich denke mal im Marketing und im Produkt und im Business auch sich da lösen und vielleicht mal sagen ja gut. Ein einfaches Beispiel Wie ist eigentlich unser Preis in Bezug zu zu zur Konkurrenz? Und was hat das vielleicht einen Einfluss? Oder wie wirkt es bei uns? Weil es beispielsweise Wir sind viel günstiger wie die ganze Konkurrenz und die und die Personen, die nach Produkten suchen, die schauen sich ja auch die Konkurrentinnen und Konkurrenten an.

Und sind wir da vielleicht zu günstig? Also das Thema kann vielleicht eine Preiserhöhung, was ökonomisch gesehen, wenn man das kennt, dass es eigentlich nicht zu einem natürlich dass es tendenziell weniger Käuferinnen und Käufer geben wird aber am Ende des Tages kann auch eine Preiserhöhung kann dann ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger Käuferinnen und Käufer bringen dafür aber entsprechend. Die Preiserhöhung hat das wie überkompensiert. Das, dass man da auch gewisse Denkmuster, die man vielleicht hat und auch aus der Ökonomie, dass man die versucht aufzubrechen, immer sagte gut, vielleicht ist es jetzt mal ganz anders und vielleicht verhalten sich die Menschen sehr irrational, dass man da nicht jeden Tag auf die Dinge rangeht und und einfach mal neue Dinge ausführt oder sie zum Ende des Tages ein Experiment. Das ist angesagt. Natürlich macht es Sinn, wenn man beginnt zu experimentieren, dass man Dinge experimentiert, wo man glaubt, dass die einen positiven Einfluss haben, weil sonst geht es dann relativ schnell. Und dann denkt sich die Unternehmung der das bringt uns ja nichts. Aber ich glaube, danach muss man schon auch in das in die Phase wechseln nach sagen okay, ein Experiment ist eins mit den Ausgang.

Wir wissen das Ergebnis nicht völlig völlig offen. Und ich glaube, das ist so wie ich, dass man da immer wieder auch seine eigenen Muster aufbricht und ich finde es auch gut dann, wie können wir da möglichst schlank und schnell das einfach testen und dann daraus lernen?

Thomas Besmer
Sehr gut, sehr schönen Abschluss Yannick. Vielen herzlichen Dank für die Zeit Gewonnen, spannendes Gespräch. Wenn ihr Fragen habt rund um Experimente rund um Tests, dann gerne den Yannick direkt auf LinkedIn anschreiben. Ich verlinke sein Profil in den Shownotes und natürlich auch im entsprechenden Blogbeitrag auf Thoams Hutter dot com. Von daher. Vielen herzlichen Dank!

Yannick Waeny
Vielen Dank, Thomas für die Zeiten. Das tolle Gespräch.

 

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