Facebook: F-Commerce – Facebook verspricht am meisten Potenzial

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Vor einigen Tagen habe ich über die Möglichkeiten von F-Commerce (Shops auf Facebook-Seiten respektive innerhalb von Facebook-Anwendungen) berichtet. Die Reaktion unserer Leser auf Facebook, Twitter und im Blog gingen in die Richtung, dass F-Commerce bei uns nicht viel Potenzial bieten würde. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich dieser “Social Markplatz” zukünftig stark entwickeln wird. In diese Richtung argumentiert auch ein Artikel von eMarketer, der anhand von zwei Untersuchungen (Booz & Company und Oracle) das Potenzial von Social respektive F-Commerce unterstreicht.

Gemäss einer Studie von Booz & Company die bei eMarketer.com publiziert wurde, wird angenommen, dass im Jahr 2011 für rund eine Milliarde U.S. Dollars in Social Media eingekauft wurde. Facebook wird dabei als wichtigstes soziales Netzwerk für den Einkauf im Social Web angesehen.

“While social commerce still represents a tiny percentage of overall retail sales, and Facebook is just one social site, that site is the clear leader and already offers retailers a variety of options for converting users into consumers. Some of those consumers are warming to the idea of buying products and services while on the site.” (eMarketer.com)

Für das Jahr 2012 wird gar mit einer Verdreifachung von Verkäufen über Social Media gerechnet.

Weltweiter Social Commerce Umsatz in Milliarden

Weltweiter Social Commerce Umsatz in Milliarden

Eine Untersuchung von Oracle in Nordamerika (viertes Quartal 2011) hat ergeben, dass erst 9% der Amerikaner direkt auf Facebook-Seiten eingekauft haben. Weitere 10 Prozent würden Produkte kaufen, 15% wussten gar nichts von der Möglichkeit auf Facebook einkaufen zu können und 34% gaben an, dass sie nie auf Facebook einkaufen würden. Von den Befragten meinten 32%, dass sie keine Facebook-Benutzer seien.

Nordamerikanische Benutzer die Produkte per Facebook-Seite gekauft haben

Nordamerikanische Benutzer die Produkte per Facebook-Seite gekauft haben

Herr Garcia von Oracle meint zur Entwicklung von F-Commerce:

“Facebook’s role in ecommerce is currently in flux” und dass “Brands are beginning to realize its capabilities, while users are growing accustomed to mingling with companies online and sharing shopping activities with friends. Even though social media is still more of a marketing tool than a sales vehicle, Facebook’s influence on shopping behavior extends beyond triggering conversions on the spot.” (eMarketer.com)

Ähnlich wie die Analysten von Oracle und Booz & Company gehe ich davon auch, dass sich der Bereich F-Commerce stark entwickeln wird. Gegenwärtig ist vielen Facebook-Benutzern (gerade im deutschsprachigen Raum) noch gar nicht klar, dass es Facebook-Seiten gibt, die bereits erste Shops integriert haben. Auch die neuen Timeline Apps gehen in Richtung F-Commerce (One-Stop-Shop). Anhand der Weiterentwicklung des Open Graphs könnte dem F-Commerce Gedanken neuer Schub gegeben werden. Wer sich diese Apps einmal anschauen will, findet in der Kategorie “Shopping and Fashion” bereits 12 Anwendungen, die den Gedanken von F-Commerce verfolgen.

Wichtig bezüglich dem Einsatz von F-Commerce ist, dass man den Facebook-Benutzern etwas spezielles anbietet (Fan Specials) – etwas das man auf anderen Verkaufskanälen (E-Commerce) nicht erhält. Dieser Meinung ist auch Paul Marsden, der bei Social Commerce Today diesen Gedanken in Worte fasste:

“As long as companies only use these e-commerce apps on Facebook to sell what they’re already selling elsewhere – in store or on their e-commerce sites, we think Facebook stores are fairly futile.  If greed is your motive, we’d recommend that you ‘sell different’ on Facebook – using Facebook as a dedicated platform for fan-sales – offering fan-first exclusives and exclusive fan-merchandise with a view to driving fan loyalty (lifetime value) and advocacy (referral value).

Just as the secret to successful e-commerce is to sell something that can’t be purchased on Amazon, the secret to successful Facebook commerce is to sell something that can’t be purchased on your website (yet).” (Social Commerce Today)

Obwohl ich nicht in allen Punkten mit der nachfolgenden Infografik (Online Ferien Shopping) einig bin, will ich euch diese nicht vorenthalten. Gerade der Punkt bezüglich der Personalisierung in Bezug auf Facebook-Benutzerdaten scheint mir nicht zu stimmen. Wer hier eine Anbindung an Facebook macht (API), kann sehr personalisierte Angebote machen (Mehrwert für Benutzer) – unabhängig davon ob direkt auf Facebook oder einem externen Onlineshop Social Commerce Möglichkeiten genutzt werden.

2011 Online Holiday Shopping Experience - Consumer Report Card

In diesem Sinne: Viel Spass beim Social Shopping!

Autor: Aldo Gnocchi (68 Posts)

Aldo Gnocchi (30) M.A. HSG in Marketing, Services & Communication Management (MSC), ist Social Media Stratege bei der Hutter Consult GmbH. Er berät Unternehmen, erarbeitet Strategien und Analysen, erstellt Konzepte rund um Facebook Marketing und Social Media. Weitere Infos

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