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12.04.2019 Facebook

AFBMC 2019 München: Ein Rückblick

Am 02. April 2019 kamen auf der #AFBMC – AllFacebook Marketing Conference in München wieder Social Media Marketing Experten und Nerds aus dem deutschsprachigen Raum zusammen. Gleichzeitig hatte die erste #AIGMC – AllInstagram Marketing Conference ihre Premiere und zog viele Instagram Begeisterte an.

Pelin Cingöz
42 Min. Lesezeit
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Auch dieses Mal war das Programm vollgepackt mit interessanten Speakern und Vorträgen. Auf insgesamt 5 Bühnen haben 40 Speaker gleichzeitig in mehreren Tracks über interessante Insights berichtet und Einblicke gegeben zu spannenden Cases sowie der Entwicklung von Facebook und Instagram im Allgemeinen. Auch die Hutter Consult AG war mit einem Talk von Thomas Hutter himself an der AFBMC vertreten. Thomas hat dabei in aller Deutlichkeit demonstriert, welche Vorteile Facebook Instant Experiences (ehemals «Canvas») mit sich bringen.

Teamfoto Hutter Consult AG

Opening: “Damit es besser ins Hirn knallt!”

Die AFBMC wurde feierlich von den AllFacebook.de Gründern und Organisatoren Philip Roth und Jens Wiese eröffnet. Danach folgte ein wirklich imposanter Vortrag von Karl Kratz zu dem Thema “Die Kunst digitaler Berührung”. Die Frage, ob sich User einer Marke oder zu Inhalten zuwenden, ist laut Kratz von zwei wesentlichen Einstellungen abhängig. Zum einen sollten Inhalte kreiert werden, die zu Resonanz bei Usern führen. Das bedeutet, dass die erstellten Inhalte User so ansprechen sollen, dass sie sich in diesen wiederfinden (Ein “Das bin ja ich!” Gefühl soll entstehen). Der zweite Aspekt ist, dass Bedarfe bei Usern geweckt werden sollen. Der dringliche Wunsch das Produkt zu besitzen und die Notwendigkeit des Produktes, das zur Selbsterkenntnis und -verwirklichung führt (Ein ” Das will ich auch!” Gefühl), soll geweckt werden. Die Resonanzfähigkeit der eigenen digitalen Inhalte soll kontinuierlich intensiviert und verbessert werden. Dazu führte Kratz ein Ebenen-Modell an, dass die Kombination aus jeweils mehreren Interessensgebieten, Sehnsüchten und sensorischen Elementen abbildet. Seiner Meinung nach “knallen digitale Inhalte nur ins Hirn”, wenn sie einzigartig sind und mit Emotionen verbunden werden können. Je höher der Grad der Einzigartigkeit und der emotionalen Bandbreite, desto höher die Erinnerbarkeit der Inhalte.

Nach einer 30-minütigen Kaffeepause folgten die Tracks 1-5, die gleichzeitig in unterschiedlichen Räumen stattfanden. Unsere Experten haben ebenfalls an den verschiedenen Sessions teilgenommen und die wichtigsten Learnings und Insights rund um Facebook, Instagram, LinkedIn und Pinterest hier als Recaps zusammengestellt:

  1. The State of Instagram Marketing
  2. Fünf B2B Marketing Trends aus der Sicht von LinkedIn
  3. Trends, Trends, Trends: Worauf muss ich wirklich reagieren?
  4. Wie man Swiss Pilot wird und was das mit Instagram zu tun hat
  5. Brain Content – Die Experimenta auf Instagram
  6. Facebook Analytics für Beginner: Daten interpretieren & Kampagnen skalieren
  7. Mit Instagram Analyse zu besserem Content: Hashtags, Zeiten, Stories, Algorithmus
  8. Facebook Attribution: Der heilige Gral der kanalübergreifenden Budget-Allokation?
  9. Fünf ganz legale Facebook Pixel Hacks
  10. Instagram Stories – Jetzt aber richtig. Tools. Tipps. Best Practices.
  11. Social Media verkauft – Autos zum Beispiel! Setup, Potentiale und KPIs am Beispiel von RKG.
  12. Facebook & Google Analytics in Love
  13. Die Instant Experience (aka Canvas) als Geheimwaffe im Facebook Advertising
  14. 5 Learnings aus 2 Jahren Insta-Stories bei Sixt – Garantiert anders als du denkst!
  15. Think Green: Updates und Use Cases zur Whatsapp Business API
  16. ZDF: Ludwig & Luise-Graphic “Story”-telling
  17. How to: Erfolgreich durchstarten mit Pinterest Ads
  18. The End of Instagram
  19. Hört auf mit den Chatbot- Experimenten: Vom Hype zum Use-Case

Die #AIGMC wurde mit einem kurzen Rundumschlag von Philipp Roth offiziell eröffnet.

Präsentationsfolie von Philipp Roth – “The State of Instagram Marketing”

Instagram ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat sich schon längst seinen Platz als beliebteste Social-Plattform im grossen Social-Media-Kosmos gesichert. Das wissen auch Unternehmen und Marketer zu wissen und kämpfen wie nie zuvor um Reichweite und Engagement.

Was war, was ist und was wird sein?

In seiner Präsentation ging Philipp auf Fragen ein wie:

  • Was ist in den letzten Monaten alles passiert?
  • Was sind die Trends? Wo geht die Reise hin?
  • Auf was muss man sich als Unternehmen einstellen?
  • Wo lauern strategische Fallen?

Teilnehmer erhielten nebst strategischen Dos and Dont’s für ihre zukünftige Instagram Marketing Massnahmen auch exklusive Einblicke in aktuelle Tests um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo sich die Plattform hin entwickeln könnte und was alles zur Zeit betrieben wird, um sicherzustellen, dass private wie auch Business Accounts der Plattform weiterhin treu bleiben.

Fazit

Gute Präsentation mit allgemeinen Inputs bzw. strategischen Dos & Dont’s für Newbies und solche, die noch nicht sonderlich aktiv auf der Plattform waren und es jetzt werden wollen. (zurück)

(Ein Recap von Joel Ferro)


Shankho Mukherjee von LinkedIn Marketing Solutions präsentierte in 45 Minuten fünf B2B Marketing Trends – woraus schlussendlich dann sieben wurden – aus dem Blickwinkel von LinkedIn, die speziell für Werbetreibende überaus spannend waren.

Präsentationsfolie von Shankho Mukherjee – “Fünf B2B Marketing Trends aus der Sicht von LinkedIn”

Trend 1 «Dynamic Personas»
Shanko Mukherjee zeigte am Beispiel von Netflix, wie sich Netflix das Verhalten seiner Kunden zunutze macht, um personenspezifische Inhalte aufzubereiten. User mit unterschiedlichen Verhalten können denselben Content vorgeschlagen bekommen, allerdings mit unterschiedlichen Creatives, spezifisch auf deren Verhalten auf der Plattform.

Beispiel «Good Will Hunting»:

  • Personen, die sich intensiv mit romantischen Inhalten auf der Netflix Plattform beschäftigten, erhalten ein Vorschaubild des Films «Good Will Hunting» mit Personen, die sich offensichtlich nahestehen.
  • Personen, die sich eher für unterhaltsame Inhalte auf Netflix interessieren, bekommen das Vorschaubild des gleichen Filmes mit dem (leider bereits verstorbenen) Comedian Robin Williams zu sehen.

Präsentationsfolie von Shankho Mukherjee

Dieses User-Verhalten kann auch auf LinkedIn zum eigenen Vorteil eingesetzt werden. Hier zu dienen die «Website Demographics» und «Trending Content», um Rückschlüsse zu ziehen und zielgenaue Inhalte und Creatives zu gestalten.

Trend 2 «First To Mind»
Das Ziel jedes Werbetreibenden sollte sein, dass dein Produkt oder deine Marke die erste ist, die dem potentiellen Kunden in den Sinn kommt. Falls das nur noch schwer möglich ist, ist es eine gute Alternative, die auf eine entsprechende Kategorie runterbrechen zu können und verwies dabei auf das Beispiel von Lindbergh, der Person, die als erstes fliegen konnte und der ersten Frau, der dies gelang, Earheart.

Wie sich der Nutzen dieser «First To Mind» Strategie bemerkbar macht, kann gut an den beiden Slides erkenntlich gemacht werden:

Präsentationsfolie “First To Mind” Matrix von Shanko Mukherjee

Präsentationsfolie zu “First to Mind” Matrix

Trend 3 «The Originality Delusion»
«Neu ist immer besser» stimmt in vier von fünf neuen Werbekampagnen leider nicht, wie es sich anhand von Studien nachweisen lässt. Laut LinkedIn Marketing Solutions ist es entscheidender auf zwei bewährte Faktoren zu setzen: «Relevance» und «Originality». Dabei zeigt er das «MAYA»-Prinzip auf: «Most advanced, yet acceptable»

Präsentationsfolie zum “MAYA”-Prinzip

Trend 4 «Media Value Investing»
Im vierten Trend zeigt uns Shanko Mukherjee, das im Targeting oftmals «Individual Contributors (ICs)» bewusst ignoriert werden, aber diese Personen oftmals Antreiber für Neues in Unternehmen sind, aber auch Prozesse zwecks Einführung eines Produktes oftmals mehrjährige Zyklen durchlaufen und sich diese Personen in dieser Zeit in der Regel zu Entscheidern aufsteigen.

Präsentationsfolie von Shanko Mukherjee

Aktuell machen lediglich 24% Reichweite aller Personen auf LinkedIn «ICs» aus, aber 55% aller Personen, die Entscheider in technischen Belangen sind, machen eben diese «ICs» aus.

Trend 5 «You Are Where You Advertise»
Im fünften Trend wurde aufgezeigt, dass Werbetreibende sich meisten für die billige Lösung bzw. für die günstigeren Werbeflächen im digitalen Marketing entscheiden und zeigt dabei auch eine einfache Plakatwerbung auf einer U-Bahn-Station und einer offensichtlich hochwertigen Werbeanzeige mit kräftigen Farben an einem exklusiveren Standort auf grossflächigen Screens und fragte das Publikum, welches denn ansprechender und seriöser ist. Die Meinungen waren eindeutig.

Seine präsentierten Zahlen zeigten auch, dass hochwertige Platzierungen im Regelfall auch mehr Effizienz liefern:

«A quality exposure is 42% more cost effective».

Präsentationsfolie von Shanko Mukherjee

Zudem präsentierte Shanko Mukherjee eine Slide mit den meistvertrauten Social Media Plattformen weltweit in welchem LinkedIn mit grossem Vorsprung das Feld anführt.

Präsentationsfolie zu “LinkedIn is the most Trusted Social Platform”

Anmerkung: Auf Nachfrage in der darauffolgenden Q&A Runde, wurde hier seitens Shanko Mukherjee angemerkt, dass XING auf Grund der fehlenden weltweiten Relevanz hier keine Erwähnung fand.

Trend 6 «The War On Brand»
Als sechster Punkt zeigt uns Shanko Mukherjee, dass der Anteil von «Branding» Mediabudget im Verlauf der Zeit immer mehr Anteile zu Gunsten von «Performance» Mediabudget verliert. Waren es 2007 noch 53% Budgetanteil, sind es 2016 nur noch 28% Budgetanteil gewesen. Tendenz weiter sinkend.

Das bedeutet allerdings nicht, dass «Branding» ausstirbt. Im Gegenteil. Die weiteren Slides zeigten, dass Branding-Kampagnen den längeren Atem beweisen und im Long-Run langfristig die besseren Zahlen liefern im Vergleich zur «Direct Response»-Kampagnen.

Präsentationsfolie von Shanko Mukherjee

Trend 7 «The Click-Through Conspiracy»

Der siebte und letzte Trend zeigt auf, dass Klicks nicht alles sind und Klick-optimierte Kampagnen langfristig für die Marke suboptimal sein können, da diese in den meisten Fällen offensive «Clickbaiting» Creatives beinhalten, mit Klick-Optimierung oftmals immer dieselben klickfreudigen Personen erreichen (die jeder erreicht) und im Regelfall auf hohe Frequenzen setzen.

Fazit:

Shanko Mukherjee zeigte uns in smarter und sympathischer Weise zu sieben spannenden Themen wertvolle Insights und gab Denkanstösse mit auf den Weg, die für Werbetreibende nicht zu missachten sind und zeigte dabei aus der Sicht von LinkedIn  die aktuellen Werbeanzeigen-Trends auf. (zurück)

(Ein Recap von Daniel Stark)


Pinterest, Micro-Influencer, WeChat, LinkedIn, Community Building, Stories, Messengerkommunikation, Paid Media, … Die Anzahl der von Social-Media-Experten genannten, relevanten Social-Media-Trends zum Jahresbeginn ist unendlich. Doch die Ressourcen sind limitiert und die Verfolgung aller Trends kaum möglich. Bedeutet: Fokussieren – denn weniger ist manchmal mehr. Aber auf was?

Lars Budde hat sich dieser Frage in seinem Talk “Trends, Trends, Trends: Worauf muss ich wirklich reagieren?” angenommen und ganz im Sinne von “Trend-Übersichten sind das ‚Paradox of Choice‘ des Marketing-Kosmos” drei wesentliche Trends identifiziert, die strukturiert verfolgt und bearbeitet werden sollen: Videos, Messenger und Attribution.

Trend #1: Videos

«Over the next three years, we know video will continue to grow, so our job is to build video experiences that help people connect with friends, family, and groups.» (Mark Zuckerberg)

Bewegtbild und Live Content sind kein neuer Trend. Videos waren schon 2018 ein zentrales Thema. Und werden im Jahr 2019 noch weiter an Bedeutung gewinnen – vor allem durch Stories. Stories? Richtig gelesen: Stories sind das neue Kommunikationsmittel auf Social Media und der Shift des Nutzerverhaltens von Feeds zu Stories wird auf sämtlichen Plattformen weitergehen.

«We expect Stories are on track to overtake posts in feeds as the most common way people share across all social apps. That’s because Stories is a better format for sharing multiple quick video clips throughout your day.» (ebenfalls Mark Zuckerberg)

Videos und damit auch Stories bieten gemäss Lars Budde den Vorteil, dass sich Nutzer durch die ausgelösten Emotionen durch die bewegten Bilder berühren lassen und so auch damit identifizieren können. Was wiederum zu mehr Interaktionen und somit auch zu mehr Reichweite führt. Klar, das Format ist deutlich aufwändiger als klassische Image Ads – aber dank Tools wie Wave, Biteable oder Shakr vereinfacht sich die Videoproduktion deutlich.

Trend #2: Messenger

Messengerdienste begleiten unseren Alltag und es ist kaum möglich, diese aus unserem Leben wegzudenken. Seit Facebook 2014 WhatsApp übernahm, zeichnet sich ein kontinuierliches Wachstum ab. Messengerdienste werden deswegen auch vermehrt in der Geschäftskommunikation verwendet, da sie gängig und die Bedienung für die Benutzer intuitiv ist. Die bei uns verbreiteten Messenger (WhatsApp und FB Messenger) bilden dabei erst einen geringen Teil ihres Potenzials ab. Mit Unternehmen kommunizieren, Urlaube buchen, Produkte am Kiosk kaufen: WeChat zeigt hier schon auf, wohin die Reise gehen wird. Und Lars Budde beantwortet auch gleich die Frage, warum man gerade jetzt mit Messengern starten soll:

  • Messenger sind ein intensiver Treiber der Digitalisierung,
  • bieten aktuell noch den “First-Mover-Advantage” und
  • ermöglichen eine günstige Reichweite.

Trend #3: Attribution

Welche Interaktion war für die schlussendliche Conversion zuständig? War es der Klick auf die Anzeige in Facebook? Der View des Instagram-Bildes einen Tag vor dem Kauf oder die Suchanfrage bei Google? Waren es eventuell alle? Und falls ja: Welcher Kanal zu wie viel Prozent?

Dank Facebook Attribution lassen sich diese Fragen dank einer ganzheitlichen Betrachtung nun beantworten. Das von Facebook zur Verfügung gestellte Tool bietet sowohl die Möglichkeit, den generierten Anteil am Umsatz über die organische Reichweite als auch über die bezahlte Reichweite zu messen. Doppelte oder sogar falsche Messungen sowie aufwändige Analysen aller Kanäle entfallen, Kampagnen können durch die Analyse des Attributionmodells optimiert werden.

Fazit:

«Weniger ist mehr. Stellt euch die Frage, welcher Trend für eure Arbeit relevant ist» (Lars Budde)

Lars Budde hat dynamisch und mit einem klar erkennbaren roten Faden durch seinen Talk geführt. Durch die Reduktion und Zusammenfassung der Trends auf drei wesentliche Themen bot er einen Wegweiser durch den verwirrenden Dschungel sämtlicher Trend-Analysen für das 2019 und hat sogleich die gestellte Frage “Worauf muss ich wirklich reagieren?” einfach und kompakt zusammengefasst:

  • Videos: Weg vom Feed und ab in die Stories
  • Messenger: Näher an die Zielgruppe geht nicht. Und wenn nicht jetzt, wann dann?
  • Attribution: Wissen, welcher Kanal zu wie viel Prozent an einer Conversion beteiligt ist: Optimieren statt ignorieren.

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(Ein Recap von Claude Sprenger)


Head of Social Media «Nadja Griehl » und Cabin Communication Verantwortliche «Jeannine Kanwischer» präsentierten die Instagram-Welt von SWISS – ganz unter dem Motto, Meet the Soul of Swiss.

Präsentationsfolie zum Instagram Account von SWISS Pilot

Meet the Soul of SWISS

Vergleicht man die Instagram Feeds aus einer Branche, entdeckt man selten Unterschiede auf, so auch beim Thema Airlines. Ausnahme: SWISS. SWISS hat unter dem Ansatz «Wir sind anders» einen anderen Content-Weg eingeschlagen und unter dem authentischen Motto «Meet the Soul of SWISS» einen gewinnbringenden Mehrwert für Follower und die eigenen Unternehmensziele gefunden.

Wer kann, sitzt an den spannenden Story-Quellen, kennt Maschinen in- und auswendig und kann Insider-Tipps von den unterschiedlichsten Destinationen geben? Das Herzblut der SWISS, Mitarbeiter, Crew-Mitglieder und Mechaniker natürlich!

Daher setzt das Unternehmen seit 2012 auf die Mitarbeiter als Content-Creator. Wie gut das funktioniert und welche spannenden Einblicke die SWISS über die Plattform Instagram gewährt, wurde von Jeannine und Nadja in einem kurzen «Rundflug» sozusagen, spannend und mit SWISS-Herzblut erzählt.

Fazit:

Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in den Instagram Marketing Umgang der SWISS und wie diese es schaffte, sich von der Konkurrenz im Bereich Content und Markenbindung abzuheben.

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(Ein Recap von Joel Ferro)


Lea Wilheilm und Timo Haberl von «Die experimenta» (Science Center in Baden-Württemberg) zeigten in ihrem Speak auf, welche Erfahrungen sie mit dem Beginn von Instagram Marketing für «Die experimenta» gemacht haben und welche Hürden sie dabei meistern mussten.

Präsentationsfolie von Lea Wilheilm und Timo Haberl von «Die experimenta»

Wissen schafft Erleben – Erleben schafft Wissen.

Die experimenta stand vor der Herausforderung, bis zu ihrer Neueröffnung des neuen Science Centers im März 2019 (gleichzeitig wurde das alte renoviert mit dem gleichen Eröffnungsdatum) über Instagram eine virtuelle «Science Community» aufzubauen, dabei sollte Experten geprüftes Wissen auf eine einfache, verständliche und spielerische Art der breiten Masse zugänglich gemacht werden.

Das Problem dabei, es herrschte eine zweijährige «Schliesszeit», gab kein aktuelles/neues Bildmaterial und keine bestehende Community (auf Instagram).

Dabei zeigten Lea und Timo ihre Erfahrungen auf, mit welche Mitteln sie eine proaktive, interagierende Community aufbauen konnten und wie sie es schafften, typische Instagram «No Go’s» in «Go’s» umzuwandeln.

Fazit:

Spannender und interessanter Einblick in zwei Jahre «Instagram Marketing» – ohne dass ein wirkliches «Performance»-Ziel sichergestellt werden konnte. Die Teilnehmer profitierten ausserdem von unterhaltsamen Content-Themen.

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(Ein Recap von Joel Ferro)


Sebastian Voggs (Gründer von Online Marketing Vogg) Ziel war es dem Publikum Facebook Analytics näher zu bringen.

Facebook Analytics ist eine kostenlose Analyselösung und kann beispielsweise Insights liefern wie Menschen das Produkt über verschiedene Kanäle nutzen (z. Bsp. Android, IOS, Website, Facebook-Seite etc.). Ausserdem können demographische Informationen über die Personen gewonnen werden. Facebook Analytics ermöglicht es also die Customer Journey besser zu verstehen und zu visualisieren.

Ziel von Facebook Analytics ist es die Werbetreibenden so viele Daten wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen Daten von der Facebook Seite, vom Pixel, vom SDK und von den Offline Conversions.

Sebastian Vogg hat für seinen Vortrag folgende Bereiche des Tools näher erläutert. Die eine oder andere Funktion wird in diesem Recap etwas genauer beschrieben.

Übersicht: Facebook Analytics


Die Voraussetzungen für FB Analytics sind:

  • Verwendung des Facebook Pixels: Der Basiscode muss im Header und auf allen Unterseiten vorhanden sein
  • Verwendung der Standard-Events: ViewContent, AddtoCart und Purchase Event sind von Nöten
  • Custom Events: Da Custom Conversions nicht getrackt werden können, müssen Custom Events verwendet werden
  • Anlegen einer Event Source Group: Die Event Source Group muss erstellt und der Facebook Pixel mit der Facebook Seite und mit der App verbunden werden

Dabei stellt sich in der Praxis häufig die Frage was nun eigentlich der Unterschied zwischen dem Pixel und der Event Source Group ist.

Der Facebook Pixel beinhaltet nur die Website Daten, wohingegen die Event Source Group die Facebook Daten (Interaktionen, Nachrichten) und auch die App Daten beinhaltet.

Sebastian Vogg zeigte auch auf warum überhaupt eine Event Source Group erstellt und genutzt werden sollte:

  • Besseres und holistischeres Verständnis der Customer Journey
  • Mit Facebook Analytics kann beispielsweise die Frage beantwortet werden wie viele User nach einer Beitragsinteraktion tatsächlich gekauft haben
  • Oder wie hoch die Wiederkaufsrate ist

Funnels

Sebastian Vogg hat ausserdem den Funnel Bereich vorgestellt. Mit Hilfe des Funnels kann abgebildet werden wie viele von den Seitenbesuchern sich ein Produkt angesehen haben, etwas in den Warenkorb gelegt haben und schlussendlich dann gekauft haben wie nachfolgende Grafik zeigt.

Funnel im Facebook Analytics

Neben den Funnels können auch die Retention, die Kohorten sowie Breakdowns in Facebook Analytics abgebildet werden. Sehr interessant sind ausserdem die Journeys. Man kann beispielsweise in der nachfolgenden Grafik sehen was Leute gemacht haben nachdem sie auf der Facebook Seite waren (z.B. im Messenger gelandet sind).

Journeys im Facebook Analytics

Fazit:

Der Talk von Sebastian Vogg hatte einen klaren roten Faden und war auch ohne Vorkenntnisse leicht verständlich. Die Zuhörer bekamen einen guten Überblick von den unterschiedlichen Funktionen. Wer dieses spannende Analyse-Tool näher kennenlernen und praxisnah einsetzen möchte, ist herzlich eingeladen unser Facebook Analytics Seminar am 27. Mai in Zürich zu besuchen. Unser Experte zeigt unter anderem anhand einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen die konkreten Vorteile auf, die Facebook Analytics gegenüber Google Analytics and anderen Webtracking Tools anbietet.

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(Ein Recap von Michaela Gahbauer)


Stephan Eyl (Geschäftsführer und Mitgründer) von «Fanpage Karma» präsentierte spannende Insights auf Basis von 5 Mio. analysierten Accounts und 5 Mio. Beiträgen und wiederlegte so manche Annahme und Gerücht rund um das Thema Instagram Marketing.

Präsentationsfolie zu “Mit Instagram Analyse zu besserem Content”

Fanpage Karma 4 the win

Mit ihrem Analyse-Tool «Fanpage Karma», analysierte das Team um Stephan Eyl 5 Millionen Instagram Accounts und 5 Millionen Beiträge. Dadurch gewannen sie viele spannende Erkenntnisse und lieferten viele Tipps für den perfekten Post und die perfekte Story auf Instagram.

Fazit:

Interessanter Einblick rund um das Thema Reichweite, Klicks, Shadow Ban und Engagement. Teilnehmer profitierten beim Besuch der Präsentation von allgemeinen Optimierungsmöglichkeiten um ihre Aktivitäten effizienter gestalten zu können.

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(Ein Recap von Joel Ferro)


Die Facebook Attribution ist für Marketer, welche Facebook und Instagram als einen elementaren Vertriebskanal betrachten höchst relevant. Trotzdem war der Vortrag von Dennis Fäckeler, Head of Growth & Performance Marketing bei Homelike, nur gerade zur Hälfte gefüllt. Ob dies nun daran liegt, dass der Vortrag für fortgeschrittene Werbetreibende ausgerichtet ist, oder einfach bei vielen Unternehmen die Attribution noch kein Thema ist, kann hier nicht abschliessend beantwortet werden. Trotzdem einer der besseren Vorträge an der diesjährigen AFBMC in München.

Im Vortrag geht Dennis auf die Frage ein, ob nun mit dem Tool «Facebook Attribution» der heilige Gral gefunden wurde und was es überhaupt für Attributionsmodelle gibt.

Abbildung: Klassische Customer Journey eines Users

Zuerst aber mal vorweg, was Attribution überhaupt ist. Wir sehen hier eine klassische Journey eines Nutzers vom Erstkontakt bis zur Conversion. Zwischenzeitlich hat der Nutzer einige unserer Touchpoints (Werbemassnahmen) gesehen und im besten Fall geklickt. Doch welcher Werbemassnahme soll nun die Conversion zugeordnet werden? Ist es der letzte Klick, in diesem Beispiel der Direct-Traffic oder der Erstkontakt, also Paid Search?

Von Google Analytics kennen wir bereits eine Vielzahl von Attributionsmodellen, die je nach Modell die Conversion unterschiedlich berechnen.

Die Attributionsmodelle von Google Analytics:

  • Letzte Interaktion
  • Letzte, nicht Direct-Traffic, Interaktion
  • Erste Interaktion
  • Linear
  • Zeitabhängig
  • Positionsbasiert

Jedes Attributionsmodell hat seine Berechtigung. Es gibt kein richtiges oder falsches Attributionsmodell. Jedoch sollte man sich innerhalb des Unternehmens auf ein Attributionsmodell einigen, um so nicht ständig Diskussionen über den Wert einzelner Massnahmen und die Summe der Conversions zu halten.

Das Tool «Facebook Attribution» hat ebenfalls Attributionsmodelle zur Auswahl, die sich von Google Analytics nicht gross unterscheiden.

Facebook Attribution – Attributionsmodell

Der grosse Unterschied zwischen Google Analytics und Facebook Attribution ist jedoch die Messmethode. Google Analytics basiert auf Cookies, sprich es ist grösstenteils geräteabhängig. Bei Facebook hingegen basiert das Tracking auf Personen. Dadurch ist ein geräteübergreifendes Tracking bei Facebook Standard.

Wer sich bereits besser mit dem Werbeanzeigenmanager auskennt weiss, dass er auch im Werbeanzeigenmanager eine «Art» Attribution einstellen kann. Diese «Attribution» bezieht sich jedoch auf den Klick. In Facebook Attribution beziehen sich die Werte auf die Conversions und somit unabhängig der Klicks. Deshalb dürfen Daten aus dem Werbeanzeigenmanager und Facebook Attribution nie verglichen werden – es ist schlicht und einfach nicht das gleiche.

Das Einrichten von Facebook Attribution ist gut geführt und wer sich in der Tracking- und Facebook-Welt zu Hause fühlt, wird dies selbstständig ausführen können.

 

Facebook Attribution

Aber Vorsicht: Wenn Facebook Attribution eingerichtet ist, geht es rund 5 bis 24 Stunden, bis die ersten Daten reinfliessen. Zudem sind keine historischen Daten verfügbar.

Zudem können in Facebook Attribution eine Vielzahl von Drittanbietern integriert werden. Ob nun Google Ads, Bing Ads, Criteo, Outbrain und viele mehr können direkt in Facebook Attribution integriert werden, um so einen umfassenden Einblick in die Journey der Nutzer zu erhalten und so die Attribution noch genauer zu messen.

Facebook Attribution bietet einige Vorteile, wie Cross-Channel-Insights und Tracking auf User und nicht Cookie Basis. Aber es ist für kleinere Werbetreibenden nicht interessant, da je nach Traffic Volumen die statistische Relevanz zu klein ist und Google Analytics bereits ähnliche Reports bietet.

Fazit:

Facebook Attribution einzurichten und zu testen kann nicht schaden, insbesondere, da Facebook Attribution keine historischen Daten hat. Zudem wird Facebook Attribution stetig weiterentwickelt und wird sich wie Facebook Analytics zu einem Tool entwickeln, dass erfolgreiche Werbetreibende nicht meiden dürfen.

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(Ein Recap von Thomas Besmer)


Tom Thaler, direkt und ehrlich, startet seinen Vortrag mit der Aussage, dass Facebook Kampagnen zu schalten ohne das Facebook Pixel im Einsatz zu haben wie Motorrad fahren mit verkehrt rum aufgesetztem Helm ist – es kann funktioniert, wird es aber in der Regel nicht.

Und Tom macht auch direkt auf den Titel des Vortrags aufmerksam, wobei das «legal» evtl. nicht so ernst genommen werden muss.

Als hoffentlich bald mal angehender Rechtsanwalt startet er seinen Vortrag mit der Rechtsgrundlage der Verwendung des Facebook Pixels und macht dabei auf den Absatz 6 der DSGVO aufmerksam, welche auf das berechtigte Interesse bzw. die explizite Einwilligung eingeht und so als Legitimation des Einsatzes gerechtfertigt werden kann. Ob das Pixel eingesetzt werden darf oder nicht, immer mit der Rechtsabteilung oder des Juristen prüfen.

Neben der rechtlichen Grundlage kommt noch die technische Grundlage des Facebook Pixels und der Hinweis, dass das Facebook Pixel ein JavaScript-Code ist, welcher auf der eigenen Website eingebunden werden muss/kann. Nachdem nun die Grundlagen allen im Raum mehr oder weniger klar waren, ging Tom direkt in die 5 Pixel Hacks über.

1. Funktionsweise einfach testen:
Wer das Pixel im Einsatz hat, kann unter Pixel – Details – Test-Events das Pixel auf der Website in Real-Time prüfen und analysieren, ob alles korrekt erfasst wird und die Parameter korrekt an Facebook übermittelt werden.

FB Business Manager Test Event

2. Einfach Custom Conversions erzeugen

Facebook hat nun ein Tool im Business Manager integriert, mit dem Nutzer ohne Tag Manager und JavaScript-Kenntnisse einzelne Event im Facebook Pixel erfassen können. Im folgenden Video ist das Tool kurz erklärt. Seit Ende März ist das Tool auch in Europa ausgerollt worden.

3. Segmentierung der Besucher über die Besuchsdauer

Es gibt die Möglichkeit, die Top 25 % der Besucher als Custom Audience zu erstellen. Doch was heisst das in Bezug auf die effektive Besuchsdauer. Anders geht’s mit einem einfachen Hack. Im Tag Manager wird ein Trigger erstellt, welcher alle 10 Sekunden ein Event abfeuert, sobald der Nutzer auf der Website ist.

Nun kann eine Custom Audience erstellt werden mit Personen, die beispielsweise mehr als 120 Sekunden auf der Seite waren. Diese Art der Custom Audience ist deutlich genauer und erfolgsversprechender, als alle Websitebesucher. Zudem kann aus der Custom Audience eine Lookalike Audience erstellt werden, welche neue Nutzer auf die Website bringen wird.

4. Exaktes Tracking eines Newsletters

Mit dem Tool Pixelme.me können URL gekürzt werden. Aber nicht einfach nur kürzen ist möglich, sondern es können auch Facebook Events integriert werden. Klickt also jemand auf die von Pixelme gekürzte URL, wird er auf die Zielseite weitergeleitet und während der Weiterleitung wird ein Facebook Event abgefeuert. So können beispielsweise Nutzer in eine Custom Audience aufgenommen werden, welche im Newsletter auf den YouTube Video Link geklickt haben.

5. Facebook Gruppenmitglieder «absaugen»

Auch hier kommt Pixelme zum Einsatz. Wenn nun ein Beitrag, beispielsweise auf welt.de interessant ist und dieser in einer Gruppe geteilt werden soll, kann mittels Pixelme die URL gekürzt und das Facebook Pixel Event integriert werden. Veröffentlichst du nun in der Gruppe den Pixelme Link, landen zwar die Nutzer auf der Zielseite von welt.de, aber du kannst diese mittels Facebook Pixel Event tracken und so in die Custom Audience integrieren.

6. Segmentierung der User über «Wertigkeit»

Hast du in deinem Online-Shop die Facebook Standard Events wie AddtoCart oder Purchase integriert, kannst du mit Hilfe dieser Events deine besten Kunden selektieren. So kannst du eine Custom Audience erstellen von allen Käufern, die einen aggregierten Bestellwert von mehr als beispielsweise € 1’000 in den letzten 90 Tagen haben. So hast du die deutlich wertvolleren User als wenn du «nur» die Besteller selektiert. Und wenn daraus noch eine Lookalike Audience erstellt wird, dann ist ein Umsatzwachstum schon garantiert.

Wenn du bis hier gelesen hast, dann sollten dir zwei Dinge aufgefallen sein. Einerseits, dass es sechs Hacks sind. Andererseits, dass wohl nicht alle Hacks so legal sind wie dies der Vortragstitel vermuten lässt. Ob du alle einsetzten kannst musst du intern oder mit einem Juristen klären.

Fazit:

Der Vortrag von Tom war wiederum nur für erfahrene Werbetreibende auf Facebook und so präsentierte er die Hacks auch relativ schnell. Wie oben schon erwähnt sind wohl nicht alle Hacks so legal wie der Titel vermuten lässt. Ob man diese anwenden will oder nicht, muss jeder selbst wissen und bestenfalls mit einem Juristen prüfen.

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(Ein Recap von Thomas Besmer)


Felix Beilharz präsentierte in seinem Speak Tipps, Tricks und Tools rund um Instagram Stories und gab einige Learning-Inputs aufgrund vergangener Werbeanzeigen-Kampagnen bekannt.

Präsentationsfolie von Felix Beilharz zu “Instagram Stories – jetzt aber richtig”

Instagram Stories, der neue Feed

Rund um Instagram Stories, erhielten die Teilnehmer diverse «Hacks» und «Tools» zu kreativen Einsatzmöglichkeiten in Instagram Stories. Spannend war der Einblick in reale Story-Kampagnen, bei denen ein Eye-Tracker im Einsatz war (DM, Samsung, Foodspring) – Erkenntnis, weniger (und auf das wesentliche konzentrieren) kann sehr oft «mehr» sein.

Fazit:

«Unbekannte» Hacks und Einblicke in Real-Life Kampagnen, für Teilnehmer, die noch nicht sehr auf das Story-Format setzen. Wobei man sich aber Fragen darf, ob «Zoom» einen wirklichen «Hack» darstellt. Am Interessantesten gestaltet sich der Einblick in Real-Life Kampagnen mit der Eye-Tracker Analyse, welche aufzeigte, dass mit dem zusätzlichen und richtigen Einsatz von «Story-Werkzeugen» und «Gifs», das Hauptmerkmal des Zuschauers zielgelenkt werden kann.

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(Ein Recap von Joel Ferro)


In einem sehr praxisbezogenen und deshalb überaus spannenden und interessanten Vortrag, zeigte und erklärte Lena Haun von Snook wie sie und ihr Team über Facebook und Instagram auch Autos verkaufen und dabei die Zahlen trotz branchenüblichen Offline-Conversions auch messbar machten.

Die Customer Journey und messbare Zielsetzung

Durch ausgeklügelte Funnel-Kreationen wurde die Customer Journey entwickelt und dabei elementare, aber auch bei Autowerbung verpflichtende Inhalte, berücksichtigt:

  • Awareness – Imagekampagnen
  • Consideration – Angebotskommunikation
  • Conversion – Retargeting

Zudem wurden im Vorfeld klare und messbare Ziele definiert, die zum Kampagnenerfolg führen.

Preisklassen Split-Test

Damit auf das unterschiedliche Verhalten von mutmasslich verschiedenen Personengruppen reagiert und auch Rückschlüsse für etwaige Folgekampagnen gezogen werden können, entschied sich Lena Haun und ihr Team für eine Kategorisierung der gewünschten Fahrzeuge in zwei Ebenen:

  • «Niedrigpreisig» (Fiat 500 Coupe, Fiat 500 Cabrio, Fiat 500 Abarth)
  • «Hochpreisig» (Mercedes A-Klasse, Mercedes E-Klasse Cabrio und Mercedes CLA)

Inwiefern sich das Verhalten bei den diversen Kategorien ausgewirkt haben wird nun aufgezeigt.

Stockbild-Einsatz?!

Richtig gelesen. Bei der Contentproduktion wurde bewusst auf «einfache» Mittel gesetzt, um die Kampagnen entsprechend adaptierbar und somit skalierbar wie möglich zu gestalten und nutzte simple, aber optisch ansprechende «Störer» mit Preisinformation (ab-Leasing Rate) und implementiert die gesetzlich vorgeschriebenen Verbrauchsangaben in möglichst kleiner Schriftgrösse.

Link Ad vs. Lead Ad

Grundsätzlich für beide Ziele wurde das Ziel gesetzt «Umso regionaler im Targeting, umso eher der Erfolg», auf Grund dessen wurde der Umkreis auf maximal 50 km des Autohauses gesetzt. Die Zielgruppen wurden dann im Split-Test Link Ads und Lead Ad Formulare angezeigt, dabei wurde für das Link Ad eine explizite «Mobile First» Landing Page erstellt, die die relevanten Daten analog zum Lead Ad abgefragt hat, aber auch mehr Daten zum entsprechenden Fahrzeug inkl. Beispiel Leasing Angebot beinhaltete.

Beim Lead Ad überraschte Lena Haun die meisten aus dem Publikum mit der Aussage, dass die AutoFill Funktion bewusst umgangen wird, um keine «Müll-Daten» zu erhalten, sondern effektiv User, die aktives Interesse am Fahrzeug haben. Dabei nutzten sie die Möglichkeit der freien Fragenformulare statt den vordefinierten Abfragen für den Namen und die Rufnummer.

Was passiert nach der Leadgenerierung?

Hier ist ein Zusammenspiel des Social Media Teams und dem Verkaufsteam vor Ort der entscheidende Teil des Erfolges und Lena Haun erklärte auf welche vier Punkte es hier speziell ankommt:

  • Erstkontakt unter 12 Stunden
  • Ausschliesslich telefonische Kontaktaufnahme
  • Sondermail an den Kunden bei Eingang des Leads
  • Verkäufer-Briefing im Vorfeld zur Sensibilisierung und Know-How Aufbaus

Dabei wurde ein 6-Phasen-Modell für die Kampagnen-Optimierung im Vorfeld definiert, welche durch die Verkäufer an das Team rund um Lena Haun täglich übermittelt werden musste (Kunde erreicht, Kein Interesse, Angebot und Beratung, Leasinganfrage läuft, Kauf zurückgestellt und/oder Kauf abgeschlossen).

War die Kampagne ein Erfolg?

  1. Nach Angaben konnten viele Leads und Auto-Verkäufe erzielt werden – wohlgemerkt in 3 Wochen in einem entsprechenden Umkreis. Die Conversion Rate war ebenfalls überdurchschnittlich hoch. (Im Vortrag wurden konkrete Zahlen und Ergebnisse präsentiert, die hier gestrichen wurden)
  2. Auf Grund des Split-Tests der unterschiedlichen Preisklassen der Fahrzeuge konnte zudem festgestellt werden, dass Personen mit Interesse an den niedrigpreisigen Fahrzeugen vorwiegend aus den Lead Ad Formularen stammten und Personen aus dem höherpreisigen Fahrzeug-Klassen tendenziell den Weg der Landing Page bevorzugten.

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(Ein Recap von Daniel Stark)


Jeder Werbetreibende kennt das Problem – die Daten von Facebook und Google Analytics wollen einfach nicht übereinstimmen. Michaela Linhart (Senior Digital Analytics Consultant bei e-dialog) hat in ihrem Talk auf sehr verständliche Weise 18 Gründe aufgezeigt, weshalb die Zahlen von Facebook und Google Analytics stark abweichen können.

Datendifferenzen zwischen Facebook und Google Analytics

  1. Unterschiedliche Tools, unterschiedliches Tracking:
    Sobald mehrere Tools eingesetzt werden, wird es immer Datendifferenzen geben, da diese Tools auf unterschiedliche Weise Daten reporten. Ziel ist es daher, dass die Abweichungen so gering wie möglich gehalten werden.
  2. Facebook User vs. Google Analytics Cookie:
    Facebook ermöglicht ein geräteübergreifendes Tracking, wohingegen bei Google Analytics ein cookie-basiertes Verfahren eingesetzt wird. Dadurch kann es vorkommen, dass die Customer Journey eines Users nicht vollständig abgebildet werden kann (Wechsel von Gerät oder Browser) und so die Conversion einem anderen Kanal zugewiesen wird.
    Lösung: Verwendung des UserID Features in Google Analytics
  3. Facebook Klicks = Google Analytics Sessions:
    Immer wieder passiert es in der Praxis, dass Link Klicks in Facebook mit Sessions in Google Analytics 1:1 verglichen werden. Gerade bei Websites, die eine lange Ladezeit haben, ist dies problematisch, da die User abspringen können, was zur Folge hat, dass bei Facebook ein Link-Klick gemessen, aber in Google Analytics kein Besuch reportet wurde. Diese Datendifferenz müssen somit immer berücksichtigt werden und können nicht vermieden werden.
  4. Conversion-Attributionsfenster:
    Google Analytics verwendet standardmässig ein Attributionsfenster von 6 Monaten, wohingegen Facebook ein Fenster von 28 Tagen vorsieht. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig ein einheitliches Conversion-Attributionsfenster basierend auf Produkt und Branche zu definieren.
  5. Adblocker und Cookieblocker:
    Beim Einsatz eines Adblockers kann der Facebook Pixel Code nicht geladen werden und somit können auch keine Conversions erfasst werden. Dennoch wird der Besuch auf der Website in Google Analytics erfasst, was ebenfalls wieder zu Datendifferenzen führt. Aufgrund der DSGVO tritt vermehrt der Fall ein, dass User die Google Analytics Cookies nicht akzeptieren. Bei Facebook wird der Besucher der Website dennoch erfasst, aber bei Google Analytics eben leider nicht. Somit erneut unterschiedliche Daten.

Michaela Linhart schaffte einen Mehrwert für die Zuhörer indem sie nicht nur Probleme aufzeigte, sondern auch Lösungsvorschläge präsentierte. In ihrem Talk wurden noch viele weitere Gründe genannt, die alle in ihrem ausführlichen Blogbeitrag nachgelesen werden können (nicht ganz kurz, aber definitiv lesenswert 😉). 

Fazit:

Datendifferenzen wird es immer geben, aber es ist extrem wichtig zu verstehen, wie diese zu Stande kommen und so gering wie möglich gehalten werden können. Michaela Linhart fasste mögliche Gründe und Lösungsvorschläge in ihrem Vortrag einfach und für jedermann verständlich zusammen. Interessierte können im Blogbeitrag von Michaela Linhart alle Punkte nochmals bis ins kleinste Detail nachlesen.

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(Ein Recap von Michaela Gahbauer)


Die mobile Nutzung nimmt stetig zu. Facebook und Instagram sind mobile. Die mobile Internet-Geschwindigkeit wie auch die Netzabdeckung in Deutschland unglaublich schwach. Mobile Websites überzeugen selten mit einer kurzen Ladezeit. Und Nutzer sind grundsätzlich ungeduldig. Alles Fakten. Für die es eine Lösung gibt: Instant Experiences.

Langsam und zurück auf Start: Was sind Instant Experiences?

Instant Experiences (früher als «Canvas» bekannt) sind Werbeanzeigen auf Basis mobiler Landingpages, die direkt in Facebook bzw. Instagram geöffnet werden. Dieses Laden innerhalb der Apps bietet den Vorteil, dass die Inhalte direkt aus dem Zwischenspeicher wiedergegeben und dadurch im Schnitt 15x schneller als mobile Standardwebsites dargestellt werden. Dank einem intuitiven Editor, der von Facebook zur Verfügung gestellt wird, kann eine Instant Experience ohne Programmierkenntnisse einfach und schnell für alle möglichen Ziele (Traffic, Conversions, Markenbekanntheit, Reichweite, Interaktionen, App-Installationen, Videoaufrufe, Store Traffic) erstellt werden.

Präsentationsfolie von Thomas Hutter – “Instant Experience als Geheimwaffe”

Die Funktionen in der Übersicht

Facebook bietet diverse Funktionen und Gestaltungselemente, mit welchen die Landingpages als Instant Experiences dynamisch und frei zusammengestellt werden können. Titel-, Button-, Textblock-, Karussell-, Foto- und Video-Elemente werden durch interaktive Funktionen wie die Filialsuche, (Lead-)Formulare oder Produkte-Teaser ergänzt. Und sollte die Inspiration fehlen, stellt Facebook Templates für diverse Anwendungen zur Verfügung die übernommen und angepasst werden können.

Der Aufruf von Instant Experiences lässt sich direkt mit den vorhandenen Werbeformaten verbinden (Bildanzeigen, Karussell, Sammlungen, Video & Slideshow).

Mehrere Instant Experiences = Multi Experience

Einzelne Instant Experiences lassen sich untereinander zu interaktiven Erlebnissen verlinken. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Strukturierte Geschichten, Gewinnspiele, ausführliche Microsites oder Formularanbindungen – alles möglich. Hallo Storytelling!

Fazit:

Mit Instant Experiences ist es möglich, die Distanz zwischen deiner Message und deinem Kunden über packende, interaktive Inhalte zu verkürzen. Es wundert mich, dass diese Geheimwaffe im Facebook Advertising so selten verwendet wird! (Thomas Hutter)

Mit einem pragmatischen Ansatz und vielen, einprägsamen Beispielen und Visualisierungen hat Thomas Hutter ein Werbeformat vorgestellt, dass vielen noch unbekannt ist, aber unglaublich viele Anwendungsmöglichkeiten sowie Touchpoints für die Bildung von Custom Audiences und für das Retargeting bietet.

Instant Experiences sind schnell, lassen sich nahtlos integrieren und sind für das mobile Nutzungserlebnis optimiert. Also ran an die Geheimwaffe – wenn ein Thomas Hutter davon schwärmt, sollte man das nicht ignorieren!

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(Ein Recap von Claude Sprenger)


Sixts Social Media Managerin für Deutschland (Isabella Lang), präsentierte in ihrem Speak erfolgreiche und nicht ganz «a-typische» Instagram Kampagnen, die für ihre vielfältigen Unternehmensziele sichergestellt werden konnten.

Präsentationsfolie von Isabella Lang von Sixt

Instagram Stories können auch B2B

Sixt war die letzten 2 Jahre sehr aktiv, wenn es um Instagram Kampagnen ging. Im Vergleich zu üblichen «Feed»-Werbeanzeigen, erzielten Sie bis zu -31% günstigere CPM Ergebnisse (B2B Kampagne «Sixt Share») über das Format Instagram Stories. Aus den ganzen Story-Erfahrungen teilte Sie 4 Schlüssel-Learnings den Teilnehmern mit:

  • Community-Feedbacks in der Story repräsentieren
  • Instagram Stories eignen sich super für längeres Storytelling
  • IG-Stories müssen nicht «Instsagrammable» sein (keine Scheinwelt, Keep it easy und authentisch)
  • Eigene Viralität in der Story repräsentieren
  • Do it yourself! Stories müssen nicht hochwertig sein, oft kann mit den einfachsten Mitteln vieles selbst sichergestellt werden (Bspw. Screen Recordings für «How to»)

Fazit:

Teilnehmer erhielte Einblick in erfolgreiche Sixt-Kampagnen mit echten Ergebnissen und Tipps zum ressourcenschonenden Einsatz.

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(Ein Recap von Joel Ferro)


Der Slot von Alexander Weltzsch (CSO für internationalen Geschäfte bei Facelift) liess auf neue Informationen bezüglich der WhatsApp Business API hoffen. Leider zerschlugen sich die Hoffnungen relativ schnell und es ergaben sich kaum neue Erkenntnisse bezüglich der WhatsApp Business API. WhatsApp legt den Fokus weiterhin auf Customer Care und nach eigener Aussage von Alexander werden da keine weiteren Möglichkeiten in den nächsten 6 Monaten angeboten (alles zum Status Quo der WhatsApp Business API gibt’s übrigens hier). Nichtsdestotrotz untermauerte er mit ein paar eindrücklichen Insights, dass Messenger bereits heute einen grossen Teil innerhalb der Customer Journey und in Bezug auf die Customer Experience beitragen können und in Zukunft unumgänglich sein werden. Hier die wichtigsten Zahlen, welche auf globalen Umfragen basieren:

  • 89% der Befragten erwarten, dass eine Marke innerhalb von 24 Stunden reagiert
  • 80% der Befragten sagen, dass die Customer Experience, genauso entscheidend ist, wie die Waren oder Dienstleistungen
  • 52% der Befragten haben aufgrund eines schlechten Kundenservice die Marke bzw. den Dienstleister gewechselt
  • 69% der Befragten sagen, dass Messenger für Terminvereinbarungen ein bevorzugter Kanal wäre
  • 57% aller Befragten hielten es für sinnvoll, Produktinformationen via Messenger zu erhalten
  • 46% aller Befragten empfinden Messenger komfortabler als andere Feedback-Kanäle

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(Ein Recap von Adi Zumbühl)


«Innovationstreibend in der Branche», so benennt Instagram selbst die exklusive Graphic Novel-Produktion von ZDFinfo, die ausschliesslich für Instagram Stories erstellt wurden.

Ludwig & Luise Instagram Stories von ZDFinfo

Innovatives Storytelling das Geschichte vermittelt (Supported by Instagram)

Mit „Ludwig & Luise“ schuf der Doku-Sender ZDFinfo eine Graphic Novel, exklusiv auf Instagram. Der Anspruch: auf unterhaltsame Art und Weise die turbulenten Nachkriegsjahre ab 1918 nachzuzeichnen – Zeitgeschichte trifft Liebesgeschichte sozusagen. Mit typischen Instagram-Stilmitteln wie Tap & Hold sollten User in den Bann gezogen werden. Instagram nennt das Projekt einen „Innovationstreiber in der Branche“ und hat das Team um «Ludwig & Luise» aktiv unterstützt und beraten.

Das Projekt war ein öffentlich-rechtlicher Auftrag und wurde ohne die Unterstützung finanzieller Hilfsmittel auf Instagram veröffentlicht. Der ZDFinfo Account verzeichnete durch die Kampagne dennoch ansehnliche Ergebnisse wie 2’500 neue Follower und ca. 436’000 Impression bei insgesamt 259 Story-Einheiten.

Fazit:

Jonas Schlatterbeck (Head of Social & Distributed Media) und Designerin Marie-Louise, erzählten den Teilnehmern von ihren Erfahrungen, Herausforderungen die gemeistert werden mussten und gaben Ausblick, wie das durchaus erfolgreiche Projekt gewinnbringend weitergeführt wird. (zurück)

(Ein Recap von Joel Ferro)


Wie man mit Pinterest Ads erfolgreich Kampagnen umsetzen kann, zeigte Markus Schulz von Smartly.io mit seinem Vortrag zu Fakten und Basics von Pinterest. Das Interesse an seinem Vortrag war sehr gross, was letztlich daran lag, dass Pinterest Ads erst seit ein paar Monaten auch in Europa möglich sind und viele Werbetreibende sich noch nicht wirklich herantrauen.

In einem ersten Kapitel zeigte Schulz auf, warum Pinterest ein spannender Marketingkanal ist und welches Potenzial es mitbringt. Allein in Deutschland gibt es 9-12 Mio. monatliche aktive Nutzer. Täglich werden 3 Mio. Pins gesaved, die zur Inspiration von Usern in verschiedenen Pinnwänden zusammengestellt werden. Die visuelle Inspirationsplattform wird hauptsächlich von weiblichen Nutzern gern genutzt, so dass die Nutzer sich auf 40% Männer und 60% Frauen aufteilen.

Er führte weiter an, dass Pinterest die fehlende Verknüpfung zwischen Social und Search ist und begründete seine Hypothese mit dem Userverhalten auf den jeweiligen Plattformen. Während User in Social ein passives Interesse zeigen und auf Google aktiv nach Themen suchen, sind sie auf Pinterest aktiv an Themen und Produkten interessiert. So teilen User z.B. über Facebook und Pinterest gerne die Dinge, die sie in ihrer Zukunft planen, stellen Möbel und Einrichtungsideen in Pinnwänden zusammen, um ihre eigene Wohnung irgendwann so ähnlich zu gestalten. Zur Darstellung ihrer Gegenwart nutzen sie hauptsächlich Plattformen, wie „Twitter“, „Snapchat“, „Instagram“ und „Facebook“, wenn sie z.B. auf einem Konzert sind und z.B. via Stories besondere Momente mit ihrer Familie & Freunden teilen. Ihre Vergangenheit findet sich ebenfalls auf Instagram und Facebook.

Präsentationsfolie von Markus Schulze zu “Pinterest Ads”

Im Anschluss erklärte Schulze, dass man über Pinterest ebenfalls ein Full Funnel Ansatz umsetzen kann. Von Brand Awareness, Views über App Installs hin zu Conversion kann man mit seinen Kampagnen Ziele verfolgen. Ähnlich wie bei Facebook auch, bietet Pinterest ausserdem die Möglichkeit verschiedene Zielgruppen anzusprechen:

  1. Interessentargeting (Auswahl aus 3.400 Interessen)
  2. Keywordtargeting (Hinterlegen von Keywords)
  3. Actalikes (Verwendung einer Basis Zielgruppe zur Bildung statischer Zwillinge)
  4. Custom Audiences (Erneute Ansprache von Zielgruppen basierend auf Engagement, Website Visitors)

Schulz zeigte den Zuhörern noch ein paar Best Practices bevor er Schritt-für-Schritt erklärte, wie man eine Kampagne auf Pinterest aufsetzt. Seinen Vortrag beendete Markus Schulze mit ein paar Tipps fürs Targeting und den Creatives.

Targeting

1. Gruppierung in Ad Sets nach Interessenkategorien
2. Audience Insights nutzen
3. Hinzufügen von 150-250 Keywords (Broad Keywords verwenden)
4. Der Einsatz von Keywords sind sehr gut für saisonale Kampagnen
5. Eher grosse Actalike Audiences verwenden (abhängig vom Budget)
6. Aufgliederung von Engagament und Website Visitors
7. Desktop & Mobile Ad Groups aufgliedern

Creative-Ansätze

  1. Recherche, um aufzufallen
  2. Starke Kommunikation des Mehrwerts der Marke
  3. Matching des Pins zum angesprochenen Interesse/Keywords
  4. Produkt in den Fokus stellen

Fazit:

Der Vortrag von Markus Schulze zeigte allgemein die Werbemöglichkeiten auf, die Pinterest seit neuestem ermöglicht. Die mitgebrachten Best Practices und Tipps für das Targeting sowie den Creatives waren interessant und sind sicherlich für viele gerade bei der ersten Nutzung als Kommunikationskanal nützlich. Ob Pinterest Ads tatsächlich für alle Marken und Branchen anwendbar und sinnvoll ist, bezweifle ich. Auf der anderen Seite birgt die Plattform sehr viel Potenzial und wird mit sinnvoll eingefügten Massnahmen zu guten Ergebnissen führen, da User aktives Interesse zeigen.

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(Ein Recap von Pelin Cingöz)


Mit dem passenden Namen «The End of Instagram», führte Peter Metsel das Schlusslicht aller Speaks der AIGMC an. Der leicht zweideutige Speaker-Titel war bewusst gewählt und sollte zum Nachdenken anregen.

Präsentationsfolie von Peter Metsel zu “The End of Instagram”

Don’t feed the monkey – take care on #MessengerReadiness

Mit lauter Stimme, unvergleichlichen Charm und einem andauernden Schmunzeln im Gesicht, zog Peter die Teilnehmer in seinen Bann und erklärte, wo die Reise «Instagram Marketing» hinführt zeigte er mit «harten» Fakten auf.

Mit Aussagen wie «Be instagrammable or die trying» und «Instagram wie wir es kennen, wird bald aussterben» hörten auch die hinterletzten Teilnehmer gespitzt zu. Instagram entwickelt sich weiter, wer jetzt nicht umdenkt und sich neue Strategien auf der Plattform aneignet, verliert im hart umkämpften Wettbewerb um Reichweite und Engagement.

Social Media ist vorbei, die Zeit von Conversational Media steht an. Werde jetzt «Messenger Ready» und wappne dich für die Zukunft gab Peter unmissverständlich an die Teilnehmer weiter – abgerundet mit strategischen Tipps und «Dont’s» für die Zukunft.

Fazit:

Kein anderer Speaker schaffte es, einen solch «tiefsitzenden» Eindruck zu hinterlassen wie Peter. Peter hat es geschafft, die Teilnehmer zum Nachdenken anzuregen und sich wohl oder übel damit befassen zu müssen, keine Copy-Cat Strategien zu entwickeln, sondern neue Ansätze zu verfolgen und auszuprobieren -> alles in Richtung «Messenger» und «Conversational Media».

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(Ein Recap von Joel Ferro)


So lautete die Aussage von Ulf Loetschert, Co-Founder bei LoyJoy. Was meint der Typ wohl genau damit und sollen wir den Trend Messenger und Chatbots nun nicht mehr weiterverfolgen? Ganz im Gegenteil. Man sollte es einfach richtig machen!

2016 wurden die ersten Chatbots ins Leben gerufen und ein paar Monate danach auch bereits wieder für tot erklärt. Es schien, als sei jedes Chatbot-Experiment gescheitert. Warum war das so? Weil zum Start von Chatbots jeder einen haben wollte, sich jedoch nicht Gedanken zu den Prozessen machte und Chatbots somit auch meist «falsch» umgesetzt wurde. Dadurch verursachten sie mehr negative Erlebnisse als positive. Ulf Loetschert setzte sich deshalb mit den Irrtümern auseinander und schafft hierzu Klarheit.

Irrtum #1 – Chatbots automatisieren den Kundenservice

Chatbots können helfen, den Kunden zu führen oder bei einfachen Fragen zu unterstützen. Hierbei müssen die Prozesse jedoch stimmen. Gerade wenn ein Kunde einen Service benötigt, befindet man sich bereits in einer kritischen Phase. Da sollte man es dem Kunden möglichst einfach machen, dass sein Problem gelöst wird.

Irrtum #2 – Chatbots = künstliche Intelligenz

Der Chatbot ist eine dialogbasierte Anwendung, welche permanent gefüttert und ausgebaut werden muss. Man sollte diesen also da einsetzen, wo er eine Vereinfachung bringt und laufend ausbauen.

Irrtum #3 – Chatbots brauchen eine «Persönlichkeit»

Niemand interessiert die Hintergrundstory eines Chatbots. Ich muss keine Verbindung zu einem Bot aufbauen. Er soll mir helfen, meine Fragen zu klären und muss zielführend sein. Die User erkennen den Unterschied zwischen einer persönlichen Unterhaltung und der Konversation mit einem Bot.

Irrtum #4 –Künstliche Intelligenz ist intelligent

Künstliche Intelligenz erkennt lediglich Muster aus unterschiedlichen Daten und führt darauf hin weitere Aktionen aus. Sie versteht letztendlich aber nicht, was sie da gerade tut.

Irrtum #5 –Künstliche lernt von selbst dazu

Künstliche Intelligenz lernt nicht von selbst dazu. Sie lernt aufgrund von Daten und muss somit auch stetig mit Daten gefüttert werden (mit sehr vielen Daten).

Also, Chatbots sind nicht tot – im Gegenteil. Sie kommen wieder – dafür aber richtig. Wer also einen Chatbot einsetzen möchte, sollte sich noch die 5 Tipps von Ulf Loetschert zu Herzen nehmen:

  1. Aus Sicht des Kunden muss dein Chatbot 5x schneller, besser, unterhaltsamer etc. sein. Finde also ein Use-Case, bei welchem der Chatbot ein Anliegen in fünffacher Geschwindigkeit erledigen kann, gegenüber deinem bestehenden Prozess
  2. Fasse dich kurz. Du hast wenig Platz im Chat. Sei also möglichst effizient.
  3. Nutze Fragezeichen mit Vorsicht. Rhetorische Fragen sind für einen Chatbot nicht geeignet.
  4. Biete Quick Replies. Niemand gibt gerne Freie Eingaben ein – führe deine Kunden mit möglichst einfachen Handlungen durch den Chat.
  5. Auch wenn dein Chatbot keine Persönlichkeit braucht – seit trotzdem emotional. Nutze also reichlich Emojis und GIFs.

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(Ein Recap von Adi Zumbühl)


Die #AFBMC – AllFacebook Marketing Conference findet zweimal im Jahr (in München und in Berlin) statt und hat sich in den vergangenen Jahren als eine der wichtigen Social Media Marketing Konferenzen in Deutschland etabliert. So werden bei jeder Veranstaltung hunderte Besucher begrüsst, die einen Tag lang die neuesten Insights zu Facebook, Instagram, WhatsApp, LinkedIn Pinterest, Twitter und Youtube von bekannten Social Media Marketing Experten erhalten. Darüber hinaus gibt es oftmals die Gelegenheit sich mit anderen über ihre Erfahrungen auszutauschen und durch Networking näher kennenzulernen. Auch wir hatten Gelegenheit auf der #AFBMC in München viele Kollegen, Partner und Kunden zu treffen und uns zu neuen Strategieansätzen und Konzeptideen auszutauschen. Die Gründer Philipp und Jens stehen bereits in den Startlöchern für die zweite #AFBMC in diesem Jahr. Am 30. September 2019 wird die nächste AllFacebook Marketing Konferenz in Berlin stattfinden. Wir freuen uns jetzt schon!

TIPP:
Interessierte, die bei der nächsten #AFBMC Konferenz im September dabei sein wollen, können sich mit unserem Code “HUTTERAFBMC” einen 15% Rabatt auf die Tickets sichern! 

#AFBMC 2019 in München

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