14.07.2021 Marketing

Facebook: 11 Praxistipps für ein gepflegtes Facebook Profil

Wir haben ein paar Tipps rund um Facebook Profile zusammengetragen. In diesem Beitrag geht es nicht nur um Aktualität, sondern auch das Thema Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Zudem verraten wir, warum dieses Thema von jeder Person ernst genommen werden sollte.

Tanja Nägele
5 Min. Lesezeit
1 Kommentar

Ist es möglich, dass das eigene Facebook Profil schon länger nicht mehr aktualisiert und genau angeschaut wurde? Da dies sicherlich bei einigen der Fall ist, sind nachfolgende Tipps für ein gepflegtes Profil sehr wertvoll. Denn es geht nicht nur um die Vollständigkeit, sondern auch um das Thema Sicherheit.

1. Tipp: Profil aktualisieren und vervollständigen

Da ja bekanntlich der erste Eindruck zählt und dieser im Falle von Profilen direkt auf das Titelbild fällt, empfehlen wir ein qualitativ gutes Titelbild zu wählen und dies eventuell entsprechend zuzuschneiden. Zudem kann direkt unter dem Titelbild ein Steckbrief ergänzt werden, um sich kurz vorzustellen. Ein aktuelles Profilbild ist natürlich auch von Vorteil. Des Weiteren können diverse Informationen ergänzt werden wie beispielsweise die Ausbildung, Hobbys, Wohnort, Beziehungsstatus, Lebensereignisse und vieles mehr. Zudem können die Bereiche verwaltet werden. Es kann also festgelegt werden, was im Profil angezeigt werden soll und was nicht:

Quelle: Screenshot Facebook

2. Tipp: Featured Content festlegen

Es gibt die Möglichkeit, Lieblingsfotos und -Stories speziell zu präsentieren, damit alle Freunde sie sehen können. Dank dieser Hervorhebung werden die entsprechenden Fotos eher angesehen. Sobald ein Foto zum Featured-Bereich hinzugefügt wird, ist es öffentlich sichtbar, also für jede Person auf Facebook und es wird eine Kopie des Originalfotos erstellt. Das bedeutet, dass „Gefällt mir“-Angaben und Kommentare des originalen Fotos nicht bei der jeweiligen Kopie in „Featured“ angezeigt werden.

3. Tipp: Beiträge fixieren oder archivieren

Besonders spannende Beiträge können mittels den drei Punkten (oben rechts vom Beitrag) fixiert werden und werden somit zuoberst im Profil angezeigt. Zudem ist es möglich Beiträge zu archivieren. So sind diese nicht gelöscht aber dennoch nicht mehr sichtbar. Falls ein Beitrag in den Papierkorb verschoben wird, wird dieser erst nach 30 Tagen gelöscht.

Quelle: Screenshot Facebook

4. Tipp: Profil aus der Sicht eines Freundes betrachten

Falls Unsicherheit besteht, was genau Facebook Freunden angezeigt wird, kann auf dem Profil bei den drei Punkten auf «Anzeigen aus Sicht von» geklickt werden. Mit dieser Funktion ist es möglich, dass eigene Profil aus der Sicht eines Freundes anzusehen und somit kann festgestellt werden, was nun tatsächlich sichtbar ist und was nicht.

Quelle: Screenshot Facebook

Im gleichen Bereich kann auch das Profil durchsucht werden, auf das Archiv zugegriffen werden, das Aktivitätenprofil angesehen werden und auf die Einstellungen gewechselt werden.

5. Tipp: Benutzernamen anpassen

Jedes Facebook Profil verfügt über einen eigenen Benutzernamen respektive Link. Im Bereich Einstellungen unter Allgemein kann dieser Benutzername respektive Link bearbeitet werden. Es zeigt auch gleich an, ob der Benutzername noch verfügbar ist oder nicht.

6. Tipp: Geschäftliche Mailadresse ergänzen

Ebenfalls bei den Einstellungen im Bereich Allgemein kann eine zweite Mailadresse ergänzt werden. Dies eignet sich zum Beispiel dafür, wenn man für Geschäftszwecke Facebook benötigt. Mails für den Werbeanzeigemanager etc. können dann direkt an die zweite Mailadresse (in diesem Falle die Geschäfts-Mailadresse) gesendet werden und landen somit nicht im privaten Postfach.

7. Tipp: Was passiert mit dem Profil, wenn man nicht mehr da ist?

Im gleichen Bereich kann auch entschieden werden, was im Todesfall mit dem eigenen Facebook Profil passieren soll. Dabei kann ein Nachlasskontakt eingerichtet werden, der das Konto entfernen lassen könnte.

8. Tipp: Sprache(n) einrichten

In den Einstellungen im Bereich Sprache und Region kann die Facebook-Sprache angepasst werden. Es kann auch festgelegt werden, dass beispielsweise englische Posts nicht automatisch in Deutsch übersetzt werden sollten. Alle anderen Sprachen würden dann trotzdem automatisch übersetzt werden. Des Weiteren können mehrsprachige Beiträge aktiviert werden. Das heisst, dass ein Status in mehreren Sprachen gepostet werden kann.

Quelle: Screenshot Facebook

9. Tipp: Profile einschränken oder blockieren

Im Bereich Blockieren bei den Einstellungen kann eine „Eingeschränkt“-Liste hinzugefügt werden. So können die entsprechenden Personen keine Beiträge sehen, die mit Freunden geteilt werden. Möglicherweise sehen diese Personen aber weiterhin Inhalte, die öffentlich oder in der Chronik eines gemeinsamen Freundes geteilt werden und Beiträge, in das eigene Profil markieren. Facebook benachrichtigt die Freunde nicht, wenn sie zur „Eingeschränkt“-Liste hinzugefügt werden. Sobald aber jemand blockiert wird, kann diese Person nicht mehr sehen, was in der Chronik gepostet wird und das Profil auch nicht mehr markieren oder zu einer Veranstaltung oder Gruppe einladen etc. Auch Nachrichten, App-Einladungen, Veranstaltungs-Einladungen, Apps und Seiten können blockiert werden.

10. Tipp: Sicherheit und Login überprüfen

Leider geschieht es immer wieder, dass Personen gehackt werden oder den Zugriff auf ihr Profil verlieren. Mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung kann ein doppelter Sicherheitsschritt gewährleistet werden. Diese kann simpel im Bereich Einstellungen unter Sicherheit und Login eingerichtet werden. Sobald Facebook dann eine Anmeldung über ein Gerät oder einen Browser feststellt, den Facebook nicht kennt, wird die gewählte Sicherheitsmethode ausgelöst. Dies kann beispielsweise via SMS-Code oder Authentifizierungs-App erfolgen.
Im selben Bereich kann auch das Passwort geändert werden. Wir empfehlen dies regelmässig zu tun und ein schwierigeres Passwort, also inklusiv Sonderzeichen, zu verwenden. Des Weiteren kann eingestellt werden, dass eine Warnung ausgelöst werden sollte, sobald sich jemand über ein Gerät oder einen Browser anmeldet, den man selbst normalerweise nicht verwendet. Zudem zeigt es an, auf welchen Geräten das Profil aktuell angemeldet ist. Sollte eines unbekannt sein, dann unbedingt herauslöschen.

11. Tipp: Trusted Contacts hinterlegen

Im Bereich Sicherheit und Login können zudem vertrauensvolle Kontakte hinterlegt werden, respektive selbst ausgewählte Facebook Freunde. Es müssen drei bis fünf Freunde ausgewählt werden. Falls es also geschehen würde, dass eine Anmeldung nicht mehr möglich ist, könnte einer dieser Kontakte einen Code oder URL von Facebook anfordern, damit eine Anmeldung wieder durchgeführt werden kann.
Weitere wertvolle Informationen und Tipps zu diesem Thema gibt es im Facebook Hilfebereich:

Quelle: Screenshot Facebook

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Fazit

Die Tipps könnten kein Ende nehmen, da es diverse spannende Bereiche und Möglichkeiten rund um Facebook Profile gibt. Wichtig ist, dass das Profil stets aktuell und möglichst vollständig ist. Zudem würden wir empfehlen, selbst einmal etwas durch die Einstellungen etc. zu klicken, um weitere coolen Features zu erfahren.

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  1. Hi,
    danke für die Tipps. Gerade das Thema “was passiert, wenn ich nicht mehr da bin” hatte ich nicht am Schirm. Werde ich jetzt ändern.
    Schaut doch gern mal auf meinem Facebook-Profil vorbei: https://www.facebook.com/Golefanio

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