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09.05.2019 Facebook Gruppen / Groups

Facebook: Der erste qualitative Schritt in die Tourismusbranche

Nach Google, macht nun auch Facebook den ersten Schritt in die Tourismus-Branche. Unter dem Motto «Von der Community, für die Community» hat Facebook City-Guides mit Insider-Tipps rund um eine Stadt zusammengestellt.

Sarah Fehr-Edelmann
1 Min. Lesezeit
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Facebook hat kürzlich ihre neuen sogenannten «City Guides» vorgestellt. Diese wurden zusammen mit der Community, sprich mit einigen Facebook-Gruppen und -Seiten, erarbeitet und erstellt. Die City Guides präsentieren spannende Geheimtipps, besondere und sehenswerte Orte und einzigartige Geschichten. Hier sollen spannende Ecken einer Stadt vorgestellt werden, die von der Community entdeckt worden sind und die nicht im gewöhnlichen Tourismus-Angebot entsprechen.

Facebook City Guide für Leipzig

Beim neusten City Guide in Leipzig ist Stefanie Hampel, Administratorin der Facebook-Gruppe Fotografieren in und um Leipzig sogar überzeugt, dass es selbst für die Einheimischen spannend sein wird, ihre Stadt neu zu entdecken.

Der Guide für Leipzig bildet denn auch den Anfang einer Reihe von deutschen Community Guides, die dieses Jahr umgesetzt werden sollen. Aktuell gibt es City Guides zu folgenden Städten in Englisch und der jeweiligen Landessprache:

Facebook City Guides: https://cityguides.fb.com/

Fazit

Die neuen City Guides sind ein qualitatives Kontrastprogramm zu den automatisch erstellten Städte-Guides unter facebook.com/places. Tourismus-Organisationen kämpfen schon seit Jahren mit den grossen Plattformen um ihre Besucher. Ob Unterkunftsplattformen wie booking.com oder Airbnb, hat auch Google bereits schon vor einigen Jahren begonnen, Inhalte über Sehenswürdigkeiten, Ortschaften, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen, Flüge etc. bei sich direkt einzubinden. Die vor rund 20 Jahren gegründete User generated Plattform TripAdvisor macht es mit 490 Mio. Unique Visitors pro Monat vor: Reisende wollen echte und authentische Meinungen und Ratschläge erhalten.

Die Frage stellt sich immer mehr, wie lokale Tourismus-Organisationen ihren Online-Auftritt gestalteten sollen. Viele Regionen und Orte haben zurzeit nach wie vor ihre User nicht aktiv eingebunden, obwohl das Bedürfnis deutlich besteht.

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