23.07.2020 Messenger / Chatbots

Facebook: Messenger führt App-Sperre und neue Datenschutzeinstellungen ein

Im Messenger gibt es neu die Möglichkeit, eine zusätzliche Sicherheitsebene für die App-Nutzung einzuführen. Somit sind Messenger-Nachrichten auch dann geschützt, wenn man das Handy kurz einem Freund ausleihen muss.

‎Dorian Kostanjsek
2 Min. Lesezeit
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Die Privatsphäre ist das Herzstück vom Messenger. Hier kann man mit den Menschen zusammen sein, welche einem am wichtigsten sind, sei es durch eine Nachricht, einen Video-Chat, einen Anruf oder einen Messenger-Raum. Heute kündigt Facebook neue Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen an, die mehr Kontrolle ermöglichen.

Neue Datenschutzfunktionen: App-Sperre und Privatsphäre-Einstellungen

Mit der App-Sperre kann eine weitere Sicherheitsebene zu privaten Nachrichten hinzugefügt werden. Damit kann verhindert werden, dass andere Personen darauf zugreifen können. Diese optionale Funktion gibt die Sicherheit, dass ein Freund oder ein Familienmitglied, welches das eigene Telefon ausleihen muss, nicht auf die persönlichen Chats zugreifen kann.

Anwendungssperre (Quelle: Facebook)

Die App-Sperre verwendet die Datenschutzeinstellungen vom Gerät wie Fingerabdruck- oder Gesichtsauthentifizierung, um die Messenger-App zu entsperren. Dabei wird die Berührungs- oder Gesichts-ID nicht an Facebook übertragen oder von Facebook gespeichert. Die Funktion ist ab heute auf iPhone und iPad verfügbar und wird in den nächsten Monaten für Android folgen.

Diese Funktion befindet sich im neuen Abschnitt Privatsphäre-Einstellungen. Der Abschnitt Privatsphäre macht es einfach, auf Einstellungen und Funktionen wie das Publikum für die Stories, stumm geschaltete Stories und gesperrte Personen zuzugreifen. Mit der App-Sperre und dem Abschnitt Privacy, kann das persönliche Erlebnis individuell gestaltet und Einstellungen gewählt werden, welche für einen am besten geeignet sind.

Demnächst: Festlegen, wer einen erreichen kann

Das Feedback der Community war, dass mehr Kontrolle über den Posteingang und die Anrufe erwünscht sind. Deshalb wird aktuell an neuen Steuerelementen gearbeitet, damit jeder selbst entscheiden kann, wer eine Nachricht zustellen oder einen Anruf tätigen kann respektive wer in den Anfrageordner geht oder überhaupt keine Kontaktmöglichkeit bekommt. Dies wird ähnlich sein wie in den Nachrichten-Steuerelementen von Instagram und dazu folgt eine weitere Information von Facebook, sobald die ersten Tests mit den neuen Funktionen beginnen.

Facebook untersucht darüber hinaus auch weiter Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre und Sicherheit, wenn unbekannte Personen Nachrichten senden. Es ist geplant ein ähnliches Feature wie man es von Instagram oder WhatsApp kennt einzuführen, welches Bilder im Ordner für Nachrichtenanforderungen verschwimmen lässt. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, ein Bild von jemanden den man nicht kennt anzuzeigen, bevor man auf die Nachricht antwortet oder das Konto blockiert oder meldet.

Mehr Informationen zum Schutz der Privatsphäre und Sicherheit befinden sich im Hub für Datenschutz und Sicherheit.

Fazit

Das ist eine besonders nützliche Funktion, welche wahrscheinlich für viele andere Apps in der Zukunft folgen wird. Denn oft fragt ein Bekannter kurz nach dem Handy, um etwas nachzusehen, was man ihm natürlich nicht ausschlagen kann. Gleichzeitig will man aber nicht unbedingt, dass er sieht, was man mit wem geschrieben hat oder welche Seiten man gerade besucht hat. Darüber muss man sich ab heute keine Sorgen mehr machen.

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