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21.11.2019 Facebook Ads / Werbeanzeigen

Facebook: Neue Brand Safety Tools für Werbetreibende

Facebook führt neue Tools zur Verbesserung der Brand Safety ein. Diese sollen den Werbetreibenden und Marken helfen, mehr Kontrolle über die Platzierung ihrer Anzeigen und den Kontext, in welchem diese angezeigt werden, zu erhalten.

Claude Sprenger
2 Min. Lesezeit
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Nachdem Facebook in der Vergangenheit viel Kritik an den eigenen (politischen) Werberichtlinien einstecken musste, hat das soziale Netzwerk nun erneut diverse Tools veröffentlicht, welche die Transparenz und Brand Safety noch weiter in den Vordergrund stellen.

Dieses Ziel verfolgt Facebook mit den Brand Safety Tools

Kein Unternehmen möchte, dass die Werbeanzeigen in einem falschen Kontext erscheinen und so negative Rückmeldungen bzw. Imageschäden entstehen. Mit den Brand Safety Tools bietet Facebook deshalb diverse Möglichkeiten, über welche Werbetreibende festlegen können in welchem Kontext und bei welchen Publishern ihre Anzeigen-Inhalte platziert werden sollen.

Diese Tools werden neu zur Verfügung gestellt

Facebook baut die bestehenden Tools und Massnahmen zur Brand Safety weiter aus, um Werbetreibenden noch mehr Kontrolle darüber zu geben, wie und wo Anzeigen im Facebook-Netzwerk erscheinen. Folgende Erweiterungen, die soeben veröffentlicht wurden, sollen zu mehr Brand Safety und Transparenz führen:
 

  • Zentrale Verwaltung von Blockierlisten – Neu können Werbetreibende direkt im Business Manager und im Anzeigenmanager Blockierlisten erstellen, statt diese auf Kampagne-Ebene festzulegen und pro Kampagne einzeln anzuwenden. Damit werden Block-Werkzeuge, Reports und die sogenannten “Inventory Filter” zentral auf Account-Ebene verwaltet.
     
  • Optimierte Anzeigenberichte – Um zu sehen, wo Werbeanzeigen innerhalb der letzten 30 Tagen veröffentlicht wurden, mussten bislang während oder nach einer Kampagne Auslieferungsberichte als CSV-Datei heruntergeladen werden. Facebook hat dies optimiert und bietet neu die Möglichkeit, die Anzeigenberichte direkt über eine Suchfunktion nach bestimmten Publishern zu filtern.
     
  • Publisher Whitelists – Facebook beginnt damit, das Whitelisting von Publishern für das Audience Network sowie für In-Stream-Ads zu testen. Dieses Update befindet sich in einer Testphase und wird im kommenden Jahr weiter ausgebaut. Ziel dieser Whitelists ist es, dass Werbetreibende im Audience Network sowie in In-Stream-Anzeigen bestimmte Publisher für die Anzeigenplatzierung aktiv freischalten können.
     
  • Whitelisting-Tool für Video-Inhalte – Für Marken, die regelmässig Videos, welche sie für Werbetreibende zur Verfügung stellen, aktualisieren und anpassen möchten, wird ein neues Whitelist-Tool auf Inhaltsebene bereitgestellt. Diese Funktion wird vorerst nur für In-Stream-Platzierungen und für Werbetreibende, die mit den offiziellen Brand Safety Partnern zusammenarbeiten, ausgerollt.

Ausserdem stösst mit Zefr eine auf Contextual Targeting spezialisiertes Unternehmen zu den bereits bestehenden Brand Safety Partnern (DoubleVerify, Integral Ad Science und OpenSlate) um auch weiter sicherzustellen, dass die Brand Safety Tools und entsprechende Massnahmen den Bedürfnissen der Werbetreibenden gerecht werden.

Bestehende Tools und Massnahmen für mehr Brand Safety

Die neu eingeführten Tools ergänzen bestehende Massnahmen, welche durch Facebook bereits hinsichtlich der Brand Safety zur Verfügung gestellt werden:
 

  • Inventory Filter – Möglichkeit, Kategorieausschlüsse vorzunehmen um die Platzierung im kontextbezogenen Umfeld (Instant Articles, Facebook In-Stream Videos, Audience Network) zu steuern.
     
  • Transparenzkontrolle – Möglichkeit zur Überprüfung, wo Anzeigen vor Beginn einer Kampagne geschaltet werden können (Publisher lists)  und wo sie erschienen sind (Publisher delivery reports).
     
  • Blockierlisten – Möglichkeit, um die Platzierung von Anzeigen in bestimmten Apps oder Webseiten zu verhindern.
     
  • Brand Safety Zertifizierung – Zertifizierung von Drittpartnern, die über eigene Lösungen Werbetreibende bei der Kontrolle der Anzeigenplatzierung unterstützen.

Fazit

Die neu eingeführten Brand Safety Tools geben Werbetreibenden zusätzliche Kontrolle darüber, wie, wo und bei welchem Publisher ihre Anzeigen im Audience Network, In-Stream und Instant Articles platziert werden sollen. Damit gibt Facebook erneut ein deutliches Signal, dass Brand Safety ein Thema ist, das mit hoher Priorität behandelt wird. Es ist davon auszugehen, dass diese Bestrebungen anhalten und kontinuierlich weitere Tools und Hilfsmittel durch Facebook zur Verfügung gestellt werden.

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