01.12.2021 Shops / eCommerce

Facebook: Shopping-Funktionen werden weiter ausgeweitet

Facebook führt Shopping-Funktionen in immer mehr Bereichen der Plattform ein. Kürzlich wurde angekündigt, dass Shops und Empfehlungsfunktionen auch in Gruppen integriert werden, damit auch Gruppenbetreiber einen eigenen Shop erstellen und so Produkte vermarkten können.

Livia Mosberger
2 Min. Lesezeit
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Shopping auf Facebook geniesst nach wie vor einen hohen Stellenwert auf der Roadmap von Facebook. So verwundert es nicht, dass Facebook neue Funktionen im Zusammenhang mit Shopping angekündigt hat. Die Funktion wird nämlich auf Gruppen ausgeweitet, und auch Creator sollen von neuen Shopping-Funktionen profitieren können.

Shopping und Produktempfehlungen in Gruppen

Wie Facebook ankündigt, soll durch Produktempfehlungen in Gruppen eine Brücke zwischen Community und Commerce gebaut werden. Grund sei, dass Menschen heute vermehrt auf die Empfehlungen von Familie, Freunden oder Interessengemeinschaften vertrauen, wenn sie Produkte kaufen. Mit der Funktion «Produktempfehlungen» in Gruppen werden Produkte angezeigt, die Mitglieder empfehlen, wenn jemand in einer Gruppe um Rat oder nach einer Empfehlung fragt. Das empfohlene Produkt könne anschliessend einfach im Shop gekauft werden.

Gruppenmitglieder können Produkte in Gruppen empfehlen und um Empfehlungen bitten. Quelle: Facebook

Zudem werden Shops in Gruppen eingeführt, damit Gruppenadministratoren bzw. Gemeinschaften eigene Produkte vertreiben können, und sie so durch die Gruppenmitglieder unterstützt werden können. Das können beispielsweise Fan-Produkte sein wie Sticker, Tassen oder weitere Merchandise-Artikel.

Ein Gruppen-Shop wird in einem separaten Bereich der Facebook Gruppe angezeigt. Quelle: Facebook

Ausserdem wird eine Funktion eingeführt, mit der die Produkte, die von Gruppenmitgliedern am häufigsten weiterempfohlen wurden, als Top-Produkt markiert und erwähnt werden.

Top-Produkte werden prominent dargestellt. Quelle: Facebook

Zu guter Letzt werden Shopping-Events eingeführt, die Fans, Creator und Unternehmen zusammenbringen sollen. Im ersten Schritt sollen Creator Live-Shopping nutzen können, um Marken oder Unternehmen und deren Produkte zu präsentieren.

Neu lassen sich Produkte direkt in Live-Videos verkaufen. Quelle: Facebook

Informationen zum Produkt von anderen Käufern beeinflussen Kaufentscheidung

Ausserdem kündigt Facebook an, dass zukünftig Fragen von potenziellen Produktkäufern sowie die entsprechenden Antworten sichtbar gemacht werden. Wenn eine Person ein Produkt bereits erworben hat, kann sie neu gestellte Fragen zum Produkt beantworten. Auch Bewertungen von E-Commerce-Webseiten sollen zukünftig in der Produktbeschreibung im Facebook-Shop dargestellt werden, damit interessierte Käufer mehr Sicherheit und Vertrauen in ein Produkt oder den Verkäufer haben können.

Die letzte Neuerung, die Facebook bekannt gibt, ist vor allem für Marken und Unternehmen interessant. Kunden, die ein Produkt gekauft haben, können die Marke in einem Instagram-Beitrag markieren. Solche markierten Beiträge kann das Unternehmen im Commerce Manager einsehen und auf den eigenen Produktdetailseiten im Shop hinzufügen. So profitiert das Unternehmen von User Generated Content und Personen erhalten mit ihren Bildern eine höhere Reichweite. Und auch die (zukünftigen) Käufer profitieren, da sie ein Produkt direkt in der Anwendung erleben können und authentische, von der Marke unabhängige Inhalte und Produktinformationen sehen können.

Fazit

Wenn schon, dann richtig: Das hat sich wohl auch Facebook gedacht beim Entscheid, die Shopping-Funktionen weiter auf der Plattform auszudehnen und auch Gruppen mit einzubeziehen. Das dürfte vor allem grosse Community-Betreiber freuen, die nun einen eigenen Shop in die Gruppe mit einbinden können. Jedoch bleibt abzuwarten, wie die angekündigten Funktionen umgesetzt werden und ob es Unterschiede zu Shops auf Seiten geben wird. Auch wie der Shop verwaltet werden wird und ob es beispielsweise einen Commerce Manager für Gruppen geben wird, scheint noch nicht klar.

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