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10.01.2018 Statistiken

Facebook: So erkennst du Inhalte, die deine Reichweite noch erhöhen!

Manchmal scheint es so, als sei die Reichweite (Reach) der heilige Gral des Social-Media-Marketings. Viele Strategien fokussieren sich dementsprechend darauf, diese zu erhöhen. Um bei Facebook erfolgreich zu sein – und das schliesst hohe Reichweiten ein – ist es unumgänglich, diese Metrik zu verstehen sowie richtig zu messen und zu interpretieren. Einerseits sollten die Reichweiten […]

Thomas Hutter
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Manchmal scheint es so, als sei die Reichweite (Reach) der heilige Gral des Social-Media-Marketings. Viele Strategien fokussieren sich dementsprechend darauf, diese zu erhöhen. Um bei Facebook erfolgreich zu sein – und das schliesst hohe Reichweiten ein – ist es unumgänglich, diese Metrik zu verstehen sowie richtig zu messen und zu interpretieren.

Einerseits sollten die Reichweiten gemessen werden, um Raum zur Verbesserung der eigenen Inhalte zu identifizieren. Ebenso lassen sich damit neue Erkenntnisse über die Fans herausarbeiten, die dazu beitragen können, die eigene Follower-Basis gezielt zu erweitern.

Um jedoch einen umfassenden Eindruck davon zu gewinnen, wie die gesamte Seite oder spezifische Posts funktionieren, ist die Analyse davon unabdingbar, wie oft die User den Content sehen. Deshalb soll dieser Artikel erklären, wie man die Facebook-Reichweite insbesondere im Hinblick auf die Optimierung der zu veröffentlichenden Inhalte misst.

Da die Reichweite eine nicht-öffentliche Metrik ist, können die entsprechenden Daten nur ausgewertet werden, wenn ein Administratoren-Zugang zur betreffenden Facebook-Seite zur Verfügung steht. Der Artikel von quintly.com, der den Reach und dessen unterschiedliche Charakteristiken und Varianten erklärt, ging bereits darauf ein, wie man die Performance der verwalteten Seite bezüglich der Reichweiten verbessert.

Inhalte erkennen, welche die Reichweite effektiv erhöhen

Facebook ermöglicht es, die Zahl der erreichten Nutzer eines jeden Posts einer Seite zu ermitteln. Dadurch lässt sich erkennen, welche Inhalte niedrige oder hohe Reichweite erhalten, wodurch sich die Eigenschaften von optimal funktionierendem Content herausarbeiten lassen.

Ein solcher Vergleich könnte beispielsweise zeigen, dass Posts, die Fragen beinhalten, im Durchschnitt höhere Reichweiten erhalten. Um solche Muster zu identifizieren, ist es ratsam, den Reach kontinuierlich im Auge zu halten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können anschliessend in die eigene Strategie einfliessen und zur Optimierung der Performance beitragen.

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Viralität von Posts analysieren

Die virale Reichweite von Posts beschreibt die Anzahl derjeniger User, die einen Inhalt gesehen haben, mit dem ein Facebook-Freund interagiert hat. Genauer gesagt sind dies Inhalte, die auf der eigenen Timeline auftauchen, nachdem ein befreundeter Nutzer diese geliket, kommentiert oder eben geteilt hat. Die Metrik des viralen Reach kann somit als Mass dienen, um herauszufinden, wie stark ein Post von anderen Facebook-Usern verbreitet wurde.

Wenn man herausfinden möchte, welcher Content virale Qualitäten aufweisen, so kann ein Vergleich zwischen der organischen und der viralen Reichweite aufschluss geben. In der Regel lässt sich dabei sagen, dass letzterer tendenziell wertvoller ist als ersterer oder gar bezahlter Reach. Sieht ein Nutzer, dass ein Freund mit bestimmten Inhalten interagiert hat, erhöht das die Glaubwürdigkeit der Inhalte – man spricht hier auch von Social Proof.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass diese Inhalte eine negative Reaktion bekommen haben. In den meisten Fällen ist es jedoch wahrscheinlicher, dass es sich um eine Interaktion mit positiver Intention handelt.

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Inhalte mit Reichweitenpotenzial identifizieren

Der untenstehende Screenshot zeigt den durchschnittlichen Reach bezogen auf unterschiedliche Inhaltstypen. Somit kann schnell erkannt werden, welche Arten von Content – Bilder, Videos, Links etc. – im Durchschnitt die meisten Nutzer erreichen.

Sollte sich zeigen, dass beispielsweise Live-Videos besonders hohe Reichweiten erzielen, so könnte es angebracht sein, mehr von diesen zu verwenden.

Natürlich lässt sich über den genauen Effekt der Inhalte nur mutmassen, schliesslich sagt die Reichweite nichts über die Qualität der erreichten Nutzer aus. Es könnte dementsprechend Posts geben, die trotz geringerer Reichweite mehr Interaktionen erhalten.

Bezüglich der Markenbekanntheit ist die Reichweite als Kennzahl äusserst bedeutsam. Folglich ist es sinnvoll, Inhalte für hohen Reach zu optimieren. Gerade aus diesem Grund ist es deshalb sinnvoll, unterschiedlichen Content auszuprobieren und ihn unter dem Gesichtspunkt der Reichweite zu analysieren und zu vergleichen.

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Zeitpunkte für hohe Reichweiten erkennen

Nicht nur die unterschiedliche Inhaltstypen sind für die erfolgreiche Analyse wichtig. Es ist ebenso wichtig zu wissen, zu welchem Zeitpunkt durch das Posten hohe Reichweiten erzielt werden.

Der untenstehende Screenshot zeigt die Anzahl der User, die durchschnittlich pro Post zu bestimmten Tagen und unterschiedlichen Uhrzeiten erreicht wurden. Genauer gesagt werden Inhalte gezeigt, die zum entsprechenden Zeitpunkt veröffentlicht worden sind und wie viele Menschen diese insgesamt gesehen haben. Wenn also mehr als ein Inhalt an einem Tag zu einer bestimmten Zeit gepostet wurde, ist der Reach ein Durchschnittswert.

Im hier gezeigten Fall kann schnell erkannt werden, welche Inhalte hohe Reichweiten erzielen und welche nicht. Dies kann besonders hilfreich sein, um die Zeitpunkte für die Veröffentlichung des Contents zu optimieren.

Wie bereits angemerkt, ist es auch hier ratsam, andere Faktoren, wie beispielsweise die Interaktionen, mit einzubeziehen – nur so kann der Erfolg in der Social-Media-Kommunikation nachhaltig gemessen werden, indem tatsächlich erfolgreiche Inhalte identifiziert werden.

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Key Metrics Table (Quelle: quintly.com)

Zentrale Aussagen für Marketing Manager

Die zielgerichtete Analyse der Reichweiten ist Dreh- und Angelpunkt jeder erfolgreichen Facebook-Strategie. Als Marketing Manager ist es deshalb wichtig, die Anpassungen auf Basis von validen Daten zu begründen.

Facebook Reach und die aufgeführten Metriken können zeigen, welche Inhalte besonders gut funktionieren. Mit diesem Wissen ist es möglich, zukünftige Posts so zu optimieren, dass diese mehr Menschen erreichen.

Der in diesem Artikel gezeigte Ansatz sollte Teil eines jeden Analyseprozesses sein, um so die Effizienz und den ROI von Social-Media-Marketing dauerhaft zu verbessern.

 

Quintly.com mit neuer Oberfläche

Übrigens, Quintly.com wurde soeben mit einer komplett neuen Oberfläche lanciert und bringt neu nicht nur super Analysen, sondern sieht auch echt toll aus!

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