18.11.2020 Facebook

Facebook: Vorsicht bei aktiven Gebotsstrategien “Zielkosten”

Facebook streicht eine beliebte Gebotsstrategie und zwingt Werbetreibende zu einer zeitnahen Umstellung auf eine der möglichen alternativen Gebotsstrategien.

Daniel Stark
1 Min. Lesezeit
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Facebook bietet Werbetreibenden eine Vielzahl an Gebotsstrategien an, um deren Facebook Kampagnen Performance bestmöglich zu steuern. Eine davon war bislang die Gebotsstrategie “Zielkosten”, welche in den kommenden Tagen und Wochen Geschichte sein wird.

Warum nun alle Facebook Kampagnen unbedingt überprüft werden müssen

In zahlreichen Werbekonten erscheint bereits die Meldung, dass betroffene Kampagnen und Anzeigengruppen seitens Facebook deaktiviert werden, falls die Gebotsstrategie “Zielkosten” noch im Einsatz sein sollte. Zudem lassen sich betroffene Kampagnen nicht ohne die zeitgleiche Anpassung der Gebotsstrategie mit anderen Parametern anpassen.

Facebook weist dabei den Werbetreibenden innerhalb der betroffenen Anzeigengruppe darauf hin:

Quelle: Screenshot Facebook Werbeanzeigenmanager

Diese alternativen Gebotsstrategien stehen zur Verfügung

  • NIEDRIGSTE KOSTEN (LOWEST COST)
    Die meisten Resultate für das eingesetzte Budget erhalten – eine Kostenkontrolle findet nicht statt. Facebook versucht mit dem eingesetzten Budget alle Möglichkeiten wahrzunehmen, die sich für die Erreichung der Ziele anbietet. Niedrigste Kosten entspricht den automatischen Geboten. Die Gebote werden durch Facebook festgelegt.
  • KOSTENBEGRENZUNG (COST CAP)
    Die meisten Resultate für das eingesetzte Budget erhalten – ein Kostendach für die zu erzielende Aktion (Durchschnitt) kann festgelegt werden. Das Gebot wird durch Facebook festgelegt.
  • GEBOTSBEGRENZUNG (BID CAP)
    Die meisten Resultate für das eingesetzte Budget erhalten – das Kostendach für die zu erzielende Aktion wird nicht überschritten. Das Gebot im Reporting ist nicht identisch mit den durchschnittlichen Kosten. Das Gebot wird durch den Werbetreibenden festgelegt.
  • WERTOPTIMIERUNG MIT MINDEST-ROAS
    Der ROAS für eine Anzeigengruppe wird wie folgt gerechnet: Der von den Käufern innerhalb des Conversion-Fensters ausgegebene Geldbetrag („Conversion-Wert“) wird durch den Betrag geteilt, den der Werbetreibende für die Anzeigengruppe ausgegeben hat.
    Das Festlegen eines ROAS-Mindestwertes ist eine Einschränkung für das Auslieferungssystem von Facebook. Das bedeutet, dass ein zu hoch angesetzter Mindestwert zu einer geringeren Auslieferung führen kann.

Mehr zum Thema “Gebotsstrategien” gibt es hier.

Fazit

Vorsicht, wer noch mit “Zielkosten” arbeitet bzw. gearbeitet hat – die Umstellung der Gebotsstrategie ist schnellstmöglich anzuraten, bevor sich die eigenen Kampagnen pünktlich zum Black Friday und Weihnachten eine ungewollte Pause gönnen.

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