24.07.2020 Google Shopping

Google: “Buy on Google” steht bald frei und komissionslos zur Verfügung

Google hat in den letzten Monaten bedeutende Veränderungen vorgenommen, um Unternehmen dabei zu helfen, mehr Verbraucher zu erreichen und den Menschen dabei zu helfen, die besten Produkte, Preise und Orte für Online-Einkäufe zu finden. Dabei gab es für Einzelhändler in den USA die Möglichkeit, kostenlos Produkte bei Google Shopping aufzulisten, wobei diese kostenlosen Angebote auch für die Suche zur Verfügung gestellt wurden.

‎Dorian Kostanjsek
3 Min. Lesezeit
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Aktuell wird ein weiterer wichtigen Schritt unternommen, um Einzelhändlern den Verkauf über Google zu erleichtern. Bald müssen Verkäufer, welche bei “Check out on Google” teilnehmen, keine Kommissionsgebühr mehr an Google zahlen. Zusätzlich dazu erhalten Einzelhändler eine grössere Auswahl, indem die Plattform für Drittanbieter geöffnet wird, beginnend mit PayPal und Shopify.

Bei diesen Änderungen geht es darum, allen Unternehmen – von kleinen Geschäften bis hin zu nationalen Ketten und Online-Marktplätzen – den besten Ort zu bieten, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Dabei ist es unabhängig davon, wo ein Kauf letztendlich stattfindet. Mit mehr Produkten und Geschäften, die zum Entdecken zur Verfügung stehen und der Möglichkeit, direkt bei Google oder auf der Website eines Einzelhändlers einzukaufen, werden die Käufer in allen Bereichen eine grössere Auswahl haben.

Keine Kommissionsgebühren, wenn Kunden Ihre Produkte bei Google kaufen

Während Einzelhändler mehrere Möglichkeiten haben, den Traffic auf ihre Website mit kostenlosen Listings oder mit Shopping-Anzeigen zu lenken, nutzen viele auch einkaufen auf Google, um Käufern eine bequeme Möglichkeit zu bieten, etwas genau dann zu kaufen, wenn sie es entdecken. Durch den Wegfall der Kommissionsgebühren werden die Geschäftskosten gesenkt und es wird Einzelhändlern aller Grössenordnungen noch einfacher gemacht, direkt über Google zu verkaufen. Angefangen mit einem Pilotprojekt, das in den kommenden Monaten auf alle in Frage kommenden Verkäufer in den USA ausgeweitet wird. Dazu gibt es eine Auflistung der Anforderungen sowie eine Warteliste, auf welcher man sich eintragen kann.

Eigene Dritttools-Anbieter, beginnend mit PayPal und Shopify

Weil Einzelhändlern gemeldet haben, dass sie die Möglichkeit haben wollen, ihre bevorzugten Dienstleistungen für Dinge wie Zahlungsabwicklung, Bestands- und Auftragsmanagement zu wählen, hat Google die Plattform für weitere Anbieter von digitalem Handel, angefangen mit Shopify für die Bestands- und Auftragsverwaltung und PayPal und Shopify für die Zahlungsabwicklung geöffnet. Wenn ein Einzelhändler also direkt über Google verkaufen möchte, kann er noch schneller anfangen und weiterhin die Tools und Dienste nutzen, die bereits für sein Unternehmen funktionieren. Oder, wenn er neu im Online-Verkauf ist, kann er bei der Anmeldung im Händlerzentrum aus mehreren Optionen wählen.

Inventar mit nur wenigen Klicks importieren

Um die Tools zu vereinfachen und sie besser mit den bestehenden Prozessen der Händler kompatibel zu machen, ermöglicht Google häufig verwendete Produkt-Feed-Formate. Das bedeutet, dass Einzelhändler ihren Bestand mit Google verbinden können, um direkt über Google zu verkaufen, ohne ihre Daten neu formatieren zu müssen. Ausserdem fügt Google eine neue Option hinzu, mit der Einzelhändler Produktinformationen (wie Bilder oder technische Daten) durch Abrufen aus Googles bestehender Datenbank hinzufügen können, anstatt sie selbst hochladen zu müssen.

Mehr Produkte, mehr Verkäufer, mehr Auswahl

Da Google es in diesem Jahr einer breiteren Gruppe von Einzelhändlern erleichtert hat, über Google zu verkaufen, verzeichnete es auch einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Einkäufen bei kleinen Unternehmen und deren Unterstützung. Um den Menschen dabei zu helfen, diese kleineren Händler zu entdecken, plant Google ausserdem, einen neuen Filter für kleine Unternehmen auf der Registerkarte “Google Shopping” hinzuzufügen und wird weiterhin Funktionen hinzufügen, die kleinen Unternehmen die Teilnahme am Online-Handel erleichtern.

Alles, was heute angekündigt wird, wird zuerst in den USA eingeführt und es wird eine internationale Markteinführung im Laufe dieses Jahres und im Jahr 2021 angestrebt. Es steht zwar noch viel Arbeit an, aber das Ziel von Google ist es, den digitalen Handel für Einzelhändler jeder Grösse auf der ganzen Welt zugänglicher zu machen. Zusätzlich sollen den Verbrauchern mehr Auswahl und mehr Möglichkeiten geboten werden, um die besten Produkte, Geschäfte und Preise zu finden.

Fazit

Google unterstützt mit diesem Schritt sicherlich die Anbieter und Konsumenten, indem es das Online Shopping auf Google vereinfacht. Gleichzeitig kann es somit auch die eigene Plattform stärken und die Menschen gleich bei sich behalten, anstatt dass die Suche über Google, die Auftragsabwicklung aber auf einem anderen Shop durchgeführt wird.

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