21.07.2021 Shops / eCommerce

Instagram: 10 Praxistipps rund um Instagram Shopping

Instagram Shopping gibt es bereits seit einem Jahr. Viele Unternehmen haben den Sprung auf Instagram Shopping jedoch noch nicht geschafft. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, um Instagram Shopping sauber einzurichten und diverse Vorteile aus dem Tool zu ziehen.

Tanja Nägele
4 Min. Lesezeit
1 Kommentar

Instagram möchte in erster Linie Unternehmen sowie Creator unterstützen und zu ihrem Unternehmenserfolg beitragen. Es ergeben sich also viele Vorteile, wenn Produkte auf Instagram angeboten werden. Bald wird Instagram Shopping sogar für Creator nochmals erweitert. In diesem Artikel sind die Schritte und einige Tipps zusammengefasst, um den Verkauf der Produkte über die Plattform einzurichten.

1. Schritt: Berechtigungen überprüfen

Um Instagram Shopping einrichten zu können, müssen folgende offiziellen Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Das Unternehmen befindet sich in einem unterstützen Markt.
  • Das Unternehmen hat ein qualifiziertes Produkt. Qualifizierte Produkte sind physische Produkte die keinen Schaden erzeugen wie z. B. Fashion oder Textil. Dienstleistungen und Musik sind beispielsweise schwierig freizuschalten und Medikamente, Alkohol etc. nicht erlaubt.
  • Das Unternehmen befolgt die Händlervereinbarung und Handelsrichtlinien von Facebook.
  • Das Unternehmen verfügt über eine Website-Domain, über die Verkäufe getätigt werden sollten.

Sobald diese Anforderungen erfüllt wurden, kann das Konto zur Prüfung eingereicht werden. Dies kann im Bereich Einstellungen unter «Business» > «Shopping auf Instagram» gemacht werden. Nun können alle Schritte befolgt werden, damit alles startbereit ist, um das Konto schlussendlich zur Prüfung einzureichen. Dieser Vorgang dauert normalerweise einige Tage, kann aber manchmal auch etwas länger gehen. Der Bereich «Shopping» in den Einstellungen kann jederzeit aufgerufen werden, um den Status der Prüfung durch Instagram anzusehen.

Es kann jedoch vorkommen, dass Accounts, welche eigentlich sämtliche Voraussetzungen erfüllen, trotzdem nicht freigeschaltet werden. Es könnte daran liegen, dass das System nicht erkannt hat, dass es sich um ein Business Konto handelt. Sofern die Berechtigung vorliegt, kann der Facebook Concierge Support oder andernfalls ein Facebook Business Partner, wie die Hutter Consult AG, kontaktiert werden.

Die Bestätigung, dass es funktioniert hat, kommt direkt von Instagram. Nun kann die Einrichtung in den Shopping-Einstellungen abgeschlossen werden und die Produkte können in Beiträgen und Stories markiert werden.

Sofern diese wesentlichen Punkte erfüllt sind, kann zum zweiten Schritt übergegangen werden.

2. Schritt: Konto in Business- oder Creator Konto umwandeln und mit Facebook verknüpfen

Sobald das Konto in ein professionelles Konto (Business oder Creator) umgewandelt wurde, können Informationen zum Unternehmen wie beispielsweise die Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer oder die Website ergänzt und das Konto kann mit Facebook verknüpft werden. Instagram hat dazu einfache Anleitungen verfasst:

3. Schritt: Produktkatalog hochladen

Für Instagram Shopping gibt es zwei Möglichkeiten, einen Produktkatalog mit dem Business-Konto zu verbinden. Entweder kann dies über den Business Manager im Katalog Manager erfolgen oder aber über einen E-Commerce-Plattform-Partner wie Shopify.

Vorab kann im Katalog Manager ein Produktkatalog erstellt werden. Auch hierzu gibt es eine einfache Anleitung von Facebook.

4. Schritt: Kontoüberprüfung

Sobald der Produktkatalog mit dem Instagram-Konto verbunden ist, kann das Konto zur Überprüfung eingereicht werden. Diese Überprüfung kann zwischen wenigen Tagen bis mehrere Wochen dauern. Dazu kann in Instagram bei den Einstellungen eine Registrierung für Shopping beantragt werden. Dafür soll der entsprechenden Anleitung gefolgt werden, um die Überprüfung auch einzureichen. Den Status der Überprüfung kann jederzeit in den Einstellungen unter Shopping angesehen werden.
Es kann sein, dass Instagram auch noch eine Domain-Verifizierung verlangt.

5. Schritt: Shopping aktivieren

Sofern das Konto genehmigt wurde, kann das Shopping-Feature aktiviert werden. Dies kann ebenfalls bei den Einstellungen im Bereich Unternehmen > Shopping gemacht werden. Der Produktkatalog kann jetzt ausgewählt und mit dem Konto verbunden werden.

Instagram Shopping ist nun eingerichtet und Produkte können nun verkauft werden. Folgend ein paar Tipps zum Gebrauch von Instagram Shopping.

6. Tipp: Produkte fleissig markieren und sharen

Sobald das Shopping Feature aktiv ist, können die Produkte auf Fotos im Feed sowie auch in Stories markiert werden. Auf Videos können Produkte leider nicht markiert werden.

Quelle: Screenshot Instagram @mango

Pro Foto können bis zu fünf Produkte markiert werden. Bei Carousel-Posts sind jedoch bis zu 20 Markierungen möglich. Viele vermarkten bereits diverse Produktkollektionen in ihren Feeds. Auch bei älteren Beiträgen können Produkte nachträglich mit dem Shopping-Sticker versehen werden. In einer Story hingegen kann nur ein Produkt-Sticker platziert werden.

7. Tipp: Collections

Mit Collections können Unternehmen den Shop konzeptionell anpassen, in dem Produkte in Themengruppen zusammengestellt werden. Auch hierzu gibt es eine wertvolle Anleitung von Instagram.

8. Tipp: Live-Shopping

Der neuste Trend ist Live-Shopping. Zuschauer können Produkte, die zum Shopping-Video hinzugefügt wurden, kaufen oder speichern. Bevor live gegangen wird, können bis zu 30 Produkte in einer Collection hinzugefügt und präsentiert werden. Während des Live-Streams können zudem Artikel fixiert werden, um sie nochmals speziell hervorzuheben.

9. Tipp: Produkteinführungen

Bevorstehende Produktankündigungen können mit dieser Funktion verbreitet werden. Potentielle Käufer sehen das Produkt in einer Vorschau und können sich eine Erinnerung einrichten. Momentan ist dies erst für Checkout-Unternehmen verfügbar, welche wiederum erst in den USA zur Verfügung stehen. Es bleibt zu hoffen, dass dies bald auch in Europa möglich sein wird.

10. Tipp: Produkte können auch in der App bearbeitet werden

Die Produkte können sehr simpel unterwegs, respektive über die App bearbeitet werden. Zum einen können Produkte verborgen werden (z. B. gerade ausverkauft), zum anderen können Produkte aus dem Katalog hinzugefügt werden. Alles Weitere müsste jedoch direkt im Produktkatalog angepasst werden.

Quelle: Screenshot Instagram

Fazit

Instagram Shopping ist eigentlich ein zusätzlicher Vertriebskanal neben dem Online-Shop und dem stationären Verkauf. Unserer Meinung nach ist es eine Chance, die unbedingt ergriffen werden sollte. Wichtig dabei ist, eine Content-Strategie zu entwickeln, um die Kunden für die eigenen Produkte zu inspirieren und schlussendlich zum Kaufabschluss zu überzeugen. Die Hutter Consult AG unterstützt gerne beim Einrichten von Instagram Shopping.

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