15.06.2021 Shops / eCommerce

Instagram: Mehr Möglichkeiten für Creator, durch Instagram Einkommen zu generieren

Bereits letzte Woche stellte Instagram Änderungen vor, wie Creator auf Instagram besser mit Unternehmen dank den Branded Content-Möglichkeiten zusammenarbeiten können. Mit neu vorgestellten Funktionen und Tools für Creator sollen diese darin bestärkt werden, eine eigene Marke aufzubauen und so Geld zu verdienen.

Livia Mosberger
3 Min. Lesezeit
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Creator sollen vor allem im Bereich Shopping mehr Möglichkeiten erhalten. Schon jetzt ist es möglich, dass Creator eigene Produkte über Instagram Shopping vermarkten. Neu sollen Creator für Käufe, die durch sie entstehen, mit einer Provision belohnt werden.

Native Affiliate Tool in der Testphase

Wie Instagram schreibt, wird in den kommenden Monaten ein neues Tool namens Native Affiliate Tool getestet. Durch dieses Tool sollen Creator Produkte entdecken können, die neu in einem Shop verfügbar sind. Diese können sie mit ihren Followern teilen und erhalten so eine Provision auf dadurch resultierende Käufe. Das alles soll in der Instagram-App geschehen, ohne dass eine zusätzliche App oder ein Desktop-Tool benötigt wird. Wenn Personen auf einen Affiliate-Post eines Creators stossen, der ein getaggtes Produkt enthält, sehen sie oben im Post “Provisionsberechtigt”, damit klar ist, dass sie mit ihren Käufen den Creator unterstützen.

Durch dieses Tool können Fans ihre liebsten Creator unterstützen. Auch Marken profitieren durch diese Neuerungen, da diese neue Wege haben, um mit Influencern zusammenzuarbeiten und neue Käufe zu generieren. Die Funktion wird aktuell mit einer kleinen Gruppe von Marken getestet, beispielsweise mit den Kosmetik-Brands MAC oder Sephora. In Zukunft sollen noch weitere Partner aus verschiedenen Branchen dazukommen.

Creator können neu durch Provisionen Geld auf Instagram verdienen. (Quelle: Instagram)

Eigene Produkte einfacher verkaufen

Creator, die eigene Artikel verkaufen möchten, können diese bereits heute mit einem Business-Account über Instagram absetzen. Es soll zukünftig einfacher werden, einen bestehenden Shop hinzuzufügen oder einen neuen Shop auf dem Instagram-Profil zu eröffnen. Ausserdem soll sich das Creator-Profil neu mit einem bestehenden Shop verknüpfen lassen. Bis anhin war Instagram Shopping nur mit einem Business-Profil möglich, neu sollen aber auch Creator-Accounts und private Profile einen Shop einrichten können. So haben sie die Möglichkeit, ihre Produkte direkt Fans zu zeigen und an sie zu verkaufen. Die Funktion soll bereits ab dieser Woche weltweit verfügbar sein.

Ein Creator-Account lässt sich zukünftig direkt mit einem bestehenden Shop verlinken. (Quelle: Instagram)

Einnahmen durch Badges und Sterne

Mit Badges (in Instagram Live) und Sternen (auf Facebook) können Fans ihre Lieblings-Creator unterstützen. Diese Badges oder eben Sterne werden gekauft und können dann an Creator weitergegeben werden, um diese finanziell zu unterstützen. Diese Features werden nun überarbeitet, sodass diese noch mehr Potenzial für Einnahmen bieten. So sollen neu mehrere Badges in einem Instagram Livestream eingesetzt werden können, und auf Facebook sollen Fans auch bei bereits aufgenommenen Videos Sterne spenden können. Die Funktion der Sterne soll ausserdem in neun weitere Märkte ausgerollt werden. Welche neun Märkte das sein werden, wurde nicht bekannt gegeben.

Seit dieser Woche können Creators auf Instagram eine zusätzliche Auszahlung erhalten, wenn sie bestimmte Meilensteine bei der Verwendung von Badges in Live erreichen, z. B. wenn sie mit einem anderen Account live gehen. Ausserdem führt Facebook Stars Challenges ein. Creators in diesem Programm können Auszahlungen von Facebook in Form von kostenlosen Sternen verdienen, wenn sie bestimmte Meilensteine erreichen, wie z. B. eine bestimmte Anzahl von Stunden Live zu sein oder eine bestimmte Anzahl von Sternen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verdienen.

Badges auf Instagram bzw. Stars auf Facebook werden erweitert. (Quelle: Instagram)

Fazit

Creator und Influencer sind für Instagram sehr wichtig. Darum ist Instagram auch sehr bemüht, dieser Kundengruppe weitere Möglichkeiten bereitzustellen, mit Instagram Geld zu verdienen und diese so davon abzuhalten, sich andere Plattformen zu suchen. Es ist einerseits zu begrüssen, dass Facebook die Shopping-Funktion ausweitet und neu ein Unternehmenskonto nicht mehr zwingend ist. Andererseits ist die Shopping-Funktion auf Facebook und Instagram nach wie vor sehr fehleranfällig und steht auch vielen Unternehmen noch nicht zur Verfügung. Es wäre wünschenswert, wenn Facebook die Shopping-Funktionen zuerst verbessern und allen Unternehmen zur Verfügung stellen würde, anstatt die Funktion einfach weiter auszurollen, ohne bestehende Probleme vorgängig zu lösen.

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