23.07.2021 Marketing

LinkedIn: Die Disruption des Marketings

Das Marketing ist eine dynamische Branche, welche diejenigen schnell hinter sich lässt, die sich nicht mit ihr weiterentwickeln. Die kontinuierlichen Umwälzungen bieten Marketing-Fachleuten, die das Marketing und dessen Möglichkeiten wissenshungrig erkunden, aber auch einzigartige Möglichkeiten.

Markus Edelberg
3 Min. Lesezeit
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Neue Technologien haben neue Arbeitgeberbedürfnisse geschaffen. Erreichbarkeit und Geografie sind heutzutage keine Barrieren mehr und die, die im Job mehr als einen «Unterschlupf» sehen, erhalten dafür die Massen an Remote-Möglichkeiten an die Hand.

Um sich in dieser ständig sich selbst erneuernden Umgebung zurechtzufinden und an der Spitze der Einstellungskurven zu bleiben, hat LinkedIn mit seiner Blog-Serie «The changing Marketing Landscape» exklusive Daten über die aktuelle Situation des Marketings, aufkommende Einstellungstrends und aktuelle Infografiken zur Verfügung gestellt, die den Lesern eine Orientierung bieten.

Die Veränderungen in der Marketing-Landschaft

Die SARS-CoV2-Pandemie hat «Business as usual» ausgebremst und die Marketingexperten sowie -spezialisten einen massiven Aufwind beschert. Durch die veränderte Marktlage mussten Unternehmen sehr kurzfristig innovative Lösungen finden, ihre Organisation an die veränderten Bedingungen anzupassen. Allein in den letzten sechs Monaten betrug das Wachstum der Jobs im Marketing rund 63 Prozent und mehr als 380’000 ausgeschriebene Stellen im Marketing während des letzten Jahres.

Wie hat sich die Marketingbranche während der Pandemie geschlagen? Dank der Unterbrechung des „Business as usual“ sind Marketingexperten und -spezialisten gefragter denn je, da Unternehmen nach innovativen Wegen suchen, um wieder mit Kunden in Kontakt zu treten und ihre Marken wieder ins Rampenlicht zu rücken. In der Tat, LinkedIn Einblicke zeigen:

  • Ein 63-prozentiges Wachstum bei Marketing-Jobs in den letzten sechs Monaten.
  • Mehr als 380’000 ausgeschriebene Marketing-Jobs allein im letzten Jahr.

Diese Zahlen zeigen, welche neuen Möglichkeiten für Marketing-Fachleute existieren, wie wichtig Flexibilität bei beiden Parteien im Einstellungsprozess ist und welche Entwicklungen bei Remote- und Hybrid-Umgebungen zu sehen sind.

Quelle: LinkedIn.com

Wer setzt sich durch?

Die gestiegene Nachfrage nach Technologien, die Abhängigkeit von sozialen Medien und die Relevanz des Suchmaschinen-Marketings sind klare Anzeichen für die Wichtigkeit digitaler Rollen im Marketing. Ergänzend zeigt sich eine Eigenschaft, die aufgrund ständig wachsender Anforderungen der Branche noch relevanter werden wird, als sie es ohnehin schon ist: Die Fähigkeit und Bereitschaft, sich selbst ständig neu zu erfinden.

Re-Imaging einer Arbeitswelt

Im Bereich der Remote-Stellenanzeigen wachsen die Zahlen auf eine Art und Weise, die vor mehr als einem Jahr kaum vorstellbar gewesen ist: bezahlte, allgemeine Remote-Work-Ausschreibungen stiegen auf LinkedIn um ca. 457 %, während Remote-Marketing-Stellenausschreibungen allein in den letzten sechs Monaten um 177 % nach oben gingen.

Marketing ist also nicht nur ein Teil des Remote-Arbeits-Trends – es steht an der Spitze der Bewegung, die geografische Grenzen zur Nebensache macht und dem Recruiting die Türen zu neuen Möglichkeiten öffnet.

Frauen in der neuen Arbeitswelt

Im Marketing stehen Frauen klar vorne: Nicht nur, dass die meisten Stellen im Marketing aktuell von Frauen besetzt sind (rund 60 %) – sondern auch 59 % der Führungspositionen (53 % auf Direktorenebene) weiblichen Marketing-Profis gehören. Dies zieht sich durch alle Branchen – wobei in den Immobilien- und Wellness-/Fitness-Bereichen mit 71 % beziehungsweise 70 % das grösste Verhältnis von Frauen zu Männern aufweisen.

Doch während das Marketing die ausgewogenste Geschlechterverteilung aufweist, hinkt die ethnische Gleichstellung weit hinterher. Insgesamt stehen den positiven Trends auch noch einige Anstrengungen entgegen, die notwendig sind, um das Spielfeld für alle zu ebnen.

Aufwärtstrend und Vorwärtsbewegung

Neue digital getriebene Rollen und die Erleichterungen bei der Remote-Arbeit versprechen eine dauerhafte und tiefgreifende Wirkung auf die Marketingwelt. Dies verringert aber keinesfalls die Notwendigkeit der Bemühungen, die in der Branche gebraucht werden, um die bestehenden Ungleichheiten zu verringern.

Arbeitgeber und Marketing-Spezialisten sind gefordert, sich gleichermassen um die schnell entwickelnden Trends, Bedürfnisse und Möglichkeiten zu kümmern, als auch sinnvolle Veränderungen zu bewirken, welche die Marketingbranche vorantreiben.

Fazit

Die LinkedIn-Blogserie zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig das Marketing auch hinter den Kulissen ist. Auch wenn die vielen positiven Aspekte, wie beispielsweise der hohe Frauenanteil, auch sind: Es gibt noch Ungleichheiten, an denen fleissig gearbeitet werden muss. Aber der Trend geht hier eindeutig in die richtige Richtung. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Blog-Serie in seine Bookmarks zu legen.

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