07.05.2020 LinkedIn

LinkedIn: Linkedin Stories für erste Tests in Brasilien ausgerollt

Besser spät als nie? LinkedIn integriert das Storyformat in die Business-Plattform und testet aktuell die Funktion erstmals in Brasilien. Sollte das neue Format gut ankommen, so wird gemunkelt, ist sie gekommen um zu bleiben. LinkedIn Stories – yay or nay?

Anna Fries
2 Min. Lesezeit
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Besser spät als nie, oder wäre nie in diesem Fall vielleicht doch eher ratsam? LinkedIn hat mittlerweile verstanden, dass an dem guten “alten” Storyformat tatsächlich kein Weg mehr vorbei führt und ist nun (mehr oder weniger) offiziell mit seiner Version der Stories – wie Ende Januar angekündigt (wir berichteten) – in Brasilien an den Start gegangen. Sollte die neue Funktion dort gut ankommen, wird gemunkelt, werden die LinkedIn Stories bald Einzug in die globale Social Media Arena halten.

Same same – aber irgendwie doch anders

Den Grundstein für das Storyformat legte Snapchat. 2016 kam Instagram um die Ecke und riss sich das Format mal eben unter den Nagel. Facebook und WhatsApp wurden bei der Implementierung im weiteren Verlauf nicht aussen vor gelassen, die Erfolgsstory der Stories und das damit neu definierte, globale Medienverhalten sind jedem mittlerweile bestens bekannt. Vier Jahre später zieht LinkedIn nun nach. Warum auch nicht.

Optisch erinnern die LinkedIn Stories stark an das, was uns von Instagram & Co. bereits bekannt ist: eine Storieleiste am oberen Bildschirmrand, eine Selektion an Stickern und Tools zu Dekorationszwecken, 24 Stunden Verfügbarkeit bevor die Inhalte im Nirvana verschwinden.

Erste Eindrücke von den LinkedIn Stories (Quelle: Social Media Today)

LinkedIn Stories zusammengefasst

  • LinkedIn Stories sind zum Launch ausschliesslich (und vorerst) nur mobile verfügbar.
  • Die maximale Länge einer Story beträgt 20 Sekunden.
  • Mitglieder können ihre Story mit einem anderen LinkedIn-Mitglied per Direktnachricht teilen, vorausgesetzt die beiden Mitglieder sind miteinander vernetzt.
  • Mitglieder haben die Möglichkeit, die Stories anderer Mitglieder per Direktnachricht zu teilen.
  • Es kann direkt auf Stories geantwortet werden, jedoch wird dies in der Launchphase für Content von Markenseiten nicht möglich sein.
  • LinkedIn-Mitglieder können zudem über ihre Einstellungen steuern, wie sie als Viewer der Story aufgeführt werden, d.h. ob dem Creator der Name und die Jobbezeichnung, der akademische Grad oder das letzte Unternehmen angezeigt werden.
  • Stories können, anders als auf Instagram und Co., anonym angesehen werden.

LinkedIn Stories – Beispiel für Profileinstellungen (Quelle: Twitter Matt Navarra)

LinkedIn liefert weitere Details zu den Stories in seinem Hilfebereich und den FAQs.

Fazit

Die erste Ankündigung von LinkedIn Stories hat zu Anfang einiges an Kritik und Fragezeichen eingefahren. Ob eine Story-Funktion mit Filtern und GIFs/Stickern in einem professionell ausgerichteten Businessumfeld so wirklich reinpasst, bleibt fraglich. Und die Antwort abzuwarten. Nichtsdestotrotz lässt sich das Netzwerk vom aktuellen Trend mitreissen und kann so eventuell die zukünftige Generation “Social Media” resp. den Nachwuchs für sich gewinnen, entsprechen Stories doch dem heutigen Kommunikationsstandard der nächsten Generation von Social Media Usern.

Wie sich der neue Kanal auf LinkedIn wirklich bemerkbar machen wird und wie Mitglieder diesen für welche Inhalte nutzen werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Jedoch kann es nicht schaden, sich erste Gedanken darüber zu machen, inwieweit LinkedIn Stories für den eigenen Auftritt sinnvoll sein könnten.

 

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