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23.05.2019 LinkedIn

LinkedIn: Mehr Ad Transparenz

LinkedIn übernimmt ein weiteres wichtiges Feature von Facebook, eine öffentliche Übersicht der Werbeanzeigen von Unternehmensseiten. Nebst einem wichtigen Schritt für die Vertrauneswürdigkeit der Plattform ermöglicht das Feature eine spannende Konkurrenzanalyse.

Andrea Löpfe
2 Min. Lesezeit
1 Kommentar

Transparenz, Vertrauenwürdigkeit und ein professionelles Umfeld – LinkedIn bemüht sich einen seriösen Business-Auftritt unter den Social Media Kanälen zu erhalten. Bisher erfolgreich, denn 2018 galt LinkedIn laut des Digital Trust Reports des “Business Insider” als das vertrauenswürdigste soziale Netzwerk.

(Quelle: Twitter)

Diesen Erfolg möchte LinkedIn weiterziehen und bringt nun, nach dem Vorbild von Facebook, Tabs (Registerkarten) auf Unternehmensseiten, unter denen die Ads der letzten 6 Monate angesehen werden können.

Die Anzeigenübersicht auf der Unternehmensseite

Um die Transparenz der Anzeigen noch weiter zu erhöhen, führt LinkedIn eine neue Registerkarte “Werbung” auf LinkedIn-Seiten ein. In dieser Registerkarte können den Mitgliedern alle gesponserten Inhalte (native Anzeigen, die im LinkedIn-Feed laufen) angezeigt werden, welche die Werbetreibenden in den letzten sechs Monaten auf LinkedIn geschaltet haben. Laut LinkedIn können Mitglieder auf die Anzeigen klicken, jedoch werden die Engagements und Klicks den Werbetreibenden nicht belastet und haben keinen Einfluss auf die Berichterstattung der Kampagne. Das Feature wird momentan ausgerollt und dürfte bald bei den ersten Seiten ersichtlich sein.

Die neue Registerkarte “Werbung” basiert auf ähnlichen Tools, die LinkedIn kürzlich eingeführt hat, um Mitgliedern zu helfen, ihre Werbeaktivitäten zu verstehen und zu kontrollieren.

Übersicht der Mitgliedereinstellungen für Werbung (Quelle: LinkedIn)

Strikte Werberegeln auf LinkedIn

Vertrauenswürdigkeit ist kein neues Thema auf LinkedIn. Wer im Finanz- oder Polit-Bereich auf LinkedIn agiert weiss, dass die Plattform sehr strikte Werbevorschriften hat. Seit Juni 2018 sind beispielsweise sämtliche politischen Ads verboten, Banken haben strikte Auflagen und auch mit Alkohol darf auf der US-Amerikanischen Plattform nicht geworben werden.

Fazit

Ein guter und wichtiger Schritt von LinkedIn, auch wenn hier Facebook noch eine Nasenlänge vorne liegt. Die Datenbank von Facebook ist einiges umfangreicher an Möglichkeiten und Ads werden bis zu 7 Jahre gespeichert. Zudem ist die Transparenz nur zur Hälfte gegeben. LinkedIn InMail Kampagnen, Dynamic Ads und Text Ads werden nicht angezeigt. Allerdings ist Sponsored Content das meist verwendete Format und es ermöglich schon einen spanenden Einblick in die Werbebemühungen einer Seite. LinkedIn versprach auch viele weitere Updates in naher Zukunft, um nützliche Informationen über Anzeigen zu erhalten.

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  1. a.neumann1212@gmail.com' Artikel sagt:

    Interessant, dass LinkedIn eine neue Registerkarte “Werbung” führt

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