23.08.2021 HR / Recruiting / Employer Branding / Talent Solutions

LinkedIn: Neue Wege zu Top-Talenten

Im neuesten Talent Industry Insider stehen neue Wege zu Top-Kandidaten und DEI – “Diversity, Equity und Inclusion” im Mittelpunkt: Unternehmen verschenken zu oft Chancen bei hervorragenden Kandidaten für vakante Stellen, weil Vorurteile – meist unbewusst – Einfluss auf Entscheidungen nehmen. Die neuen Tools und Tipps helfen Personalverantwortlichen, mit neuen Erkenntnissen, ihre Strategien und Prozesse datenbasiert zu optimieren.

Markus Edelberg
2 Min. Lesezeit
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Im wettbewerbs- und Kandidaten-orientierten Markt müssen sich Unternehmen von Mitbewerbern abheben, um weiterhin Top-Talente gewinnen zu können. Im aktuellen Talent Industry Insider präsentiert LinkedIn neue Tools und Ressourcen, die es Personalverantwortlichen erleichtern können, vakante Stellen mit den bestmöglichen Kandidaten zu besetzen.

Attraktiv sein für Top-Talente

Arbeitssuchen bewerben sich 1.8-mal häufiger auf eine Stelle, wenn diese das Gefühl haben, ein Unternehmen zu kennen. Recruiter müssen also nicht nur Stellen, sondern auch Unternehmen an die Talente bringen. LinkedIn hat hier die Funktion der Landingpages in den Pipeline-Builder integriert, über den Unternehmen potenzielle Bewerber auf spezifische Seiten leiten können. Auf diese Weise können nicht nur Stellen, sondern auch das Unternehmen bestmöglich präsentiert werden.

Zusätzlich verrät LinkedIn fünf Best Practices zur Schaffung einer authentischen Arbeitgebermarke und was Arbeitnehmer von Diversity-Aussagen in Stellenausschreibungen halten.

Quelle: LinkedIn.com

Voreingenommenheit herrscht noch immer

Laut Gender-Bericht 2019 klicken Personalvermittler mit einer 13 % geringeren Wahrscheinlichkeit auf das Profil einer Frau, wenn es in Suchergebnissen gelistet wird. Aus diesem Grund können Administratoren jetzt Kandidatenfotos und -namen in ihrem Recruiter-Flow ausblenden und so die Voreingenommenheit bei Recruitern reduzieren. Kandidaten müssen auf Basis ihrer Fähigkeiten und Erfahrung beurteilt werden – und nicht aufgrund der wahrgenommenen sozialen Identität.

Aber damit nicht genug zum Thema Diversity, Equity und Inclusion (DEI): Neben Tipps und Anleitungen zur Reduktion von Interviewer-Vorurteilen, findet sich auch der Kurs Confronting Bias bei LinkedIn Learning. Auf diese Weise können Unternehmen durch eine Stärkung der Diversity-Bemühungen ihre Einstellungsprozesse optimieren.

Quelle: LinkedIn.com

Chancengleichheit verbessern mit dem Recruiter System Connect (RSC)

Mit dem Hiring Funnel Report und dem Source Report stehen Personalverantwortlichen zwei neue Reports zur Verfügung:

  • Der Hiring Funnel Report hilft dabei, Arbeitssuchende zu verstehen und somit in allen Stufen des Bewerbungsprozesses gezielter ansprechen zu können.
  • Im Source Report können Recruiter neue Erkenntnisse darüber erlangen, wie LinkedIn die Candidate Journey beeinflusst und mit diesem Wissen ihre Strategie erweitern.

Quelle: LinkedIn.com

Fazit

Die Voreingenommenheit ist eine grosse Bremse für Unternehmen in der Gewinnung qualifizierten Personals. LinkedIn zeigt mit seinen Diversity-Bemühungen deutlich, welche Chancen hier – meist unbewusst – vergeben werden und stellt Werkzeuge zur Verfügung, die eine echte Hilfe darstellen. Unternehmen können auf Dauer nur wachsen, wenn sie in ihren Einstellungsprozessen die Leistung der Kandidaten in den Vordergrund stellen und nicht das Geschlecht oder die Herkunft. Die Schritte, die LinkedIn hier geht, sind gut und wichtig, um eine nutzbringende Gerechtigkeit am Arbeitsplatz herzustellen.

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