25.08.2020 Tipps & Tricks

Facebook Creator Studio: Alleskönner in der Übersicht

Das Facebook Creator Studio fliegt bei vielen Facebook Seitenbetreibern unter dem Radar. Zu Unrecht, denn das Tool wurde seit dem Start im Jahr 2018 um viele Funktionen ergänzt und verfügt seit Frühjahr 2020 auch über eine App. Wer sich intensiver mit dem Creator Studio und seinen Funktionen beschäftigt, wird merken, dass Facebook hier ein mächtiges Tool aufgebaut hat, welches komplett kostenlos ist.

Livia Mosberger
14 Min. Lesezeit
2 Kommentare

Das Creator Studio wurde im Jahr 2018 lanciert, was aber nicht auf grosse Beachtung stiess, da der Funktionsumfang damals relativ eingeschränkt war. Doch seit der Integration von Instagram lohnt es sich immer mehr, einen genauen Blick auf das kostenlose Tool Creator Studio zu werfen.

Vorteile bei der Verwaltung vieler Seiten

Das Creator Studio ist unter business.facebook.com/creatorstudio aufrufbar. Wer im gleichen Browser nicht bei Facebook eingeloggt ist, wird dazu aufgefordert, sich bei seinem Facebook-Profil einzuloggen. Wer das Creator Studio nur für Instagram nutzen will, kann sich auch gleich direkt mit dem Instagram-Login einloggen. Es ist aber empfehlenswert, sich mit dem Facebook-Account anzumelden, da so auch gleich alle Instagram-Accounts angezeigt werden, die mit den Seiten verbunden sind, auf die man Zugriffsrechte hat.

Das Creator Studio vereint viele Vorteile in einem Tool, die auf der Facebook-Seite nicht möglich sind und für die bis anhin Dritttools notwendig waren. Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Instagram- und Facebook-Beiträge planen und publizieren
  • Übersicht über alle verwalteten Seiten sowie Gruppierung der Seiten
  • Video-Serien auf Facebook-Seiten
  • Neue Insights zu Seiten und Seitengruppen
  • Übergreifendes Postfach Facebook- und Instagram für Kommentare und Direct Messages
  • Monetarisierungs-Tools
  • Sound Collection
  • Seiten und Seitengruppen verwalten

Das Creator Studio eignet sich vor allem für Personen, die mehrere Facebook-Seiten und Instagram-Accounts betreuen. Ausserdem spricht es Personen an, die Community Management auf Facebook und Instagram betreiben und mit den bestehenden Funktionen für die Beitragsplanung und Moderation die täglichen Herausforderungen meistern.

Die Startseite – Das Wichtigste auf einen Blick

Wenn das Creator Studio geöffnet wird, landet man auf der Startseite im Bereich «Facebook». Der Bereich kann oben in der Mitte gewechselt werden. Solange die Top-Leiste Blau und das Facebook-Logo hell umrandet ist, befindet man sich im Facebook-Bereich. Klickt man das Instagram-Logo an, wird dieses hell hinterlegt und die Top-Bar wird violett. So ist auf den ersten Blick erkennbar, ob man sich im Facebook- oder Instagram-Bereich des Creator Studios befindet. Im Vergleich zu Instagram bietet der Facebook-Teil mehr Funktionalitäten bzw. alles rund um Instagram ist mehr oder weniger eine abgespeckte Version des Facebook-Bereichs.

Auf der linken Seite ist die Menü- bzw. Funktionsübersicht des Creator Studios zu sehen. Mit einem Klick auf einen Menüpunkt öffnet sich dieses und es werden weitere Unter-Menüpunkte angezeigt. Oben, direkt unter der blauen Top-Bar, können die Seiten ausgesucht werden, die man verwalten möchte. Diese Funktion ist gerade für Personen, die mehrere Facebook-Seiten in verschiedenen Business Managern administrieren, sehr sinnvoll. Mit Collections lassen sich Seiten gruppieren, die dann beispielsweise bei den Insights zusammengefasst werden. Seiten, die im gleichen Business Manager sind, sind auch automatisch in einer Collection. Collections können aber auch selbst erstellt werden.

Auf der Startseite selbst können neue Beiträge erstellt werden, beispielsweise eine neue Story, ein Video oder eine Live-Übertragung. Darunter finden sich Hinweise und Updates des Creator Studios. Ebenfalls in der linken Spalte sind die letzten Beiträge der ausgewählten Seiten der letzten sieben Tage zu sehen. Diese können nach Beitragsart selektiert werden. Standardmässig werden die Anzahl Aufrufe und Interaktionen angezeigt. Mit einem Klick auf den Beitrag werden weitere Insights angezeigt, beispielsweise welche Zielgruppen mit dem Beitrag interagiert haben oder wie lange ein Video durchschnittlich angesehen wurde. Diese Funktion ist nützlich, da sich so Kennzahlen zu einzelnen Beiträgen schnell ansehen und vergleichen lassen, sogar mit Seiten aus anderen Business Managern.

Auf der rechten Seite der Startseite findet sich eine kleine Übersicht zu Insights. Ausserdem ist auf der Startseite ersichtlich, welche Beiträge aktuell geplant, als Entwurf gespeichert oder abgelaufen sind.

Beitrag erstellen

Im Creator Studio lassen sich alle möglichen Beitragsarten erstellen. Video- sowie Bildbeiträge, können über das Creator Studio erstellt, geplant oder zurückdatiert werden. Die Funktionalitäten entsprechen den Möglichkeiten, die unter «Beitragsoptionen» direkt auf der Seite zu finden sind. Leider lassen sich im Creator Studio Beiträge nicht gleichzeitig auf Facebook und Instagram posten. Ansonsten entsprechen die Posting-Möglichkeiten den Beitragsoptionen auf der Seite. Man spürt, dass Facebook das Creator Studio immer mehr pushen möchte, denn viele Funktionen sind zwar in den Beitragsoptionen auf der Seite ersichtlich, bei einem Klick wird man aber automatisch in das Creator Studio umgeleitet.

Facebook Beitrag erstellen

Seit dem Rollout des neuen Facebook-Layouts ist es nicht mehr möglich, Facebook Stories direkt auf der Seite hochzuladen. Auch in den Beitragsoptionen ist diese Funktion nicht eingebunden. Im Creator Studio hingegen können Stories erstellt und hochgeladen werden. Im Vergleich zur Mobile App ist die Story Funktion im Creator Studio noch sehr eingeschränkt und kann nicht mit vielen Funktionen aufwarten. Es lassen sich lediglich Text-Stories und Bild-Stories erstellen. Das Feature eignet sich also höchstens, wenn die Story nur aus Bildern besteht, die schon fertig vorbereitet sind. Videos können aktuell noch nicht als Story hochgeladen werden.

Story Builder für Facebook Stories

Fazit: Nur um Beiträge zu posten muss man nicht zwingend das Creator Studio verwenden. Wer seine Posts bisher in den Beitragsoptionen erstellt hat, kann das auch mit gutem Gewissen weiterhin tun, denn der Funktionsumfang unterscheidet sich kaum. Wem einfache Bild- oder Textstories auf Facebook ausreichen, hat mit dem Creator Studio ein simples Desktop-Tool dafür an der Hand.

Content-Sammlung

Der Name verrät es schon sehr gut: Die Contentsammlung ist eine Sammlung aller Beiträge, Stories, Videos, Playlists etc. Im Unterkapitel «Beiträge» sind alle Beiträge der angewählten Seiten in chronologischer Reihenfolge aufgelistet. Mit diversen Filtern kann nach Beitragsart, Beitragsstatus und Zeitraum gefiltert werden. Ausserdem gibt es eine lange Liste weiterer Filter, beispielsweise «Beschreibung enthält». Mit einem Klick auf einen Beitrag wird dessen Performance angezeigt. In diesem Fenster könnte man auch Kommentare beantworten, den Beitrag bearbeiten oder löschen.

Der Bereich «Stories» listet alle aktiven und beendeten Stories auf. Wie auch schon bei den Beiträgen kann eine Story mit einem Klick wieder angesehen werden, ausserdem werden die Interaktionen und individuellen Aufrufe der Story gezählt. Filtermöglichkeiten gibt es hier nicht.

Videos, die du mehrfach posten kannst, oder auch Crossposting genannt, ist der nächste Bereich innerhalb der Content-Sammlung. Von hier aus lassen sich bereits veröffentlichte Videos auf einer anderen Seite teilen. Die Crossposting-Funktion ist ebenfalls in den Beitragsoptionen ersichtlich.

Playlists und Serien sind exklusive Features im Creator Studio. Man erhält zwar den Eindruck, dass Serien und Playlists direkt auf der Seite erstellt werden können, bei einem Klick wird man aber ins Creator Studio weitergeleitet. Im Vergleich zur Playlist gibt es bei einer Serie Trailer, Episoden und Staffeln, ausserdem kann man eine Beschreibung, ein Titelbild und eine Plakatgrafik festlegen. Wie schon bei den anderen Beiträgen werden auch hier mit einem Klick auf ein einzelnes Video umfassende Insights angezeigt.

Content-Sammlung mit Filteroptionen

Insights zu Videos und Stories

Die Insights im Creator Studio fokussieren sich (momentan) auf Videos und Stories. Die Video-Insights entsprechen den Insights, die auf der Facebook-Seite einsehbar sind, sie sind jedoch grafisch teilweise schöner und verständlicher aufbereitet. Das Creator Studio punktet hier damit, dass die Insights von mehreren Seiten oder einer Seitengruppe zusammengefasst werden können. Wer also Insights zu seinen Stories und Videos benötigt, ist mit dem Creator Studio gut bedient. Wer aber auch wissen möchte, wie sich die Seitenabonnenten zusammensetzen, muss das nach wie vor in den Insights direkt auf der Seite oder in einem Dritttool machen.

Einheitliches Postfach für Instagram und Facebook

Das sogenannte Postfach+ ist ein zentraler Ort, an dem Kommentare zu Beiträgen sowie Direct Messages beantwortet werden können, und das nicht nur für Facebook, sondern auch für Instagram. Mit dem Postfach+ müssen Kommentare nicht mehr pro Beitrag bearbeitet werden, sondern man hat eine gute Übersicht über neue, noch unbeantwortete Kommentare und Nachrichten über alle Beiträge hinweg. Die Kommentare und Nachrichten lassen sich filtern und in Ordner verschieben. Seit neustem können auch (wie im Seitenpostfach schon länger verfügbar) Unterhaltungen an Personen zugewiesen werden. Seit dem neusten Update bietet das Postfach+ nun die gleichen Funktionen wie das Seitenpostfach. Grösster Unterschied ist, dass im Postfach+ im Creator Studio keine Automatisierungsoptionen zur Verfügung stehen bzw. diese nicht eingerichtet werden können.

Postfach + im Creator Studio 

Monetarisierung

Content Creators und Publisher können dank den Monetarisierungs-Tools Geld auf Facebook verdienen. Es sind aber nicht alle Seiten berechtigt, diese Tools zu verwenden. Man muss sich dazu bei Facebook «bewerben» und so den Zugriff auf die Monetarisierungs-Tools anfordern. In-Stream-Ads sind kurze Werbeclips, die man als Creator in seinen Videos zeigen kann, um Geld zu verdienen. Nötig sind dafür unter anderem 10’000 Abonnenten sowie eine bestimmte Anzahl Menschen, die sich ein mindestens 3-minütiges Video eine Minute angesehen haben. Weitere Monetarisierungs-Tools wie Fan-Abos und Sterne, die Fans kaufen und so den Creator unterstützen können, sind aktuell noch nicht im grossen Stil ausgerollt und verfügbar. Auch diese Tools würden nicht automatisch allen Seiten zur Verfügung stehen, auch für diese Features wird man sich bewerben müssen.

Der Brand Collabs Manager ist nochmal ein ganz neues Tool, welches aktuell noch in der Testphase ist. Es ist direkt an das Creator Studio angehängt. Auch dieses Tool steht nicht allen Seitenbetreibern zur Verfügung, sondern man muss sich als Werbetreibender für diesen bewerben, und zwar hier. Im Brand Collabs Manager kann man sich mit Partnern verbinden, um Branded Content zu veröffentlichen. Der Brand Collabs Manager ist vor allem für Unternehmen sinnvoll, die mit Influencern zusammenarbeiten und deren Beiträge sponsoren. In dem Tool lassen sich Creator suchen und finden, die man dann für eine Kooperation kontaktieren kann. Ein weiteres wichtiges Feature ist die Erteilung bzw. Ablehnung einer Markierung von Branded Content-Posts. Ausserdem erhält man als Unternehmen Insights zu den Posts, in denen man markiert wurde. Im Tool lassen sich Projekte anlegen und die Creators gruppieren, damit man eine bessere Übersicht über seine Branded Content-Aktivitäten hat. Auch Projektübersichten sind eine sinnvolle Funktion, denn so kann ein Projekt ausgeschrieben werden und interessierte Creators können sich direkt auf das Projekt melden.

Der Brand Collabs Manager kann für Unternehmen eine grosse Unterstützung sein, um ihre Partnerschaften mit Creators zu regeln. Wer also mit Creators arbeitet, sollte sich den Brand Collabs Manager auf jeden Fall genauer anschauen und sich bei Bedarf um einen Zugang dazu bewerben.

Projektübersichten im Brand Collabs Manager

Rights Manager

Der Rights Manager hilft dabei, urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Facebook und Instagram zu schützen. Er erkennt Audio- und Videoinhalte, die mit dem eigenen Content übereinstimmen. Ausserdem ermittelt der Rights Manager etwaige Übereinstimmungen anhand hochgeladener Referenzdateien. So werden die eigenen Inhalte geschützt, auch dann, wenn diese gar nicht auf Instagram oder Facebook veröffentlicht wurden.

Der Rights Manager ist zwar nicht die einzige Möglichkeit, die eigenen Inhalte auf Facebook zu schützen. Denn nach wie vor können einzelne Verletzungen des Urheberrechts direkt in einem Formular gemeldet werden. Wer also keine grosse Sammlung an eigenen Inhalten erstellt und auch nicht regelmässig neue Videos und Musik hochlädt, für den lohnt sich die Nutzung des Rights Managers wohl eher nicht.

Auch die Nutzung des Rights Managers muss zuerst beantragt und von Facebook bestätigt werden. Das Anmeldeformular ist hier zu finden.

Creative Tools

Die Creative Tools teilen sich auf in die zwei Teile Live-Dashboard und Sound Collection. Das Live-Dashboard richtet sich an Personen oder Organisationen, die häufig Live gehen, primär aber an Gaming-Streamer. Denn viele Funktionen lassen sich nur nutzen, wenn man eine Gaming-Seite betreibt oder allgemein Gaming-Streams veröffentlicht.

Die Sound Collection hingegen richtet sich nicht spezifisch an Gaming-Streamer. Die Sound Collection ist eine Bibliothek mit diversen Songs und Sounds, die legal heruntergeladen und für die eigenen Videos genutzt werden können. Die Bibliothek umfasst momentan 1740 Soundeffekte und rund 7700 Musiktitel. Die Songs und Soundeffekte sind jeweils in Kategorien oder Genres eingeteilt, sodass man leichter einen gesuchten Song oder Effekt findet. Die Inhalte aus der Bibliothek dürfen nicht nur legal heruntergeladen, sondern auch gemischt, bearbeitet und geteilt werden.

Wer also Songs oder Effekte in seinen Videos verwenden möchte, die uneingeschränkt genutzt und verbreitet werden können, ohne Gebühren zu zahlen, der ist mit der Sound Collection sicher gut bedient. Natürlich ist es ganz nach Genre abhängig, wie gross die Auswahl ist, doch die Titelbibliothek wird ständig erweitert und genügt darum einfachen Ansprüchen.

Sound Collection mit Songs und Soundeffekten

Seiten

Unter «Seiten» findet sich eine Übersicht über alle Seiten, die man verwaltet. Hier kann man die Rollen pro Seite direkt verwalten, wobei man mit dem Einsatz eines Business Managers eigentlich keinen Nutzen ziehen kann, da Personen nur direkt auf der Seite hinzugefügt werden. Diese Funktion ist höchstens für Personen sinnvoll, die viele Seiten ohne Business Manager verwalten. Davon raten wir aber grundsätzlich ab, denn wir empfehlen ganz klar den Einsatz des Facebook Business Managers zur Seitenverwaltung.

Instagram

Der zweite, wesentlich kleinere Teil im Creator Studio ist alles rund um Instagram. Die meisten Funktionen sind bereits aus dem Facebook-Bereich bekannt und identisch. Man hat Zugriff auf jene Instagram-Accounts, die mit einer Facebook-Seite verknüpft sind, auf die man mindestens Analysten-Rechte hat. Aus diesen Accounts können dann diejenigen ausgewählt werden, die man betrachten oder nutzen möchte. Der Vorteil ist hier, dass man sehr schnell zwischen den einzelnen Accounts hin und her wechseln kann, denn gerade bei vielen Accounts geht die Übersicht schnell einmal verloren.

Eine Funktion, auf die viele Social Media Manager lange gewartet haben, ist die Vorausplanung von Instagram Posts. Aktuell lassen sich über das Creator Studio Feed-Posts und IGTV-Videos planen und veröffentlichen. Wird ein Beitrag erstellt, kann dieser auch gleich auf der verknüpften Facebook-Seite gepostet werden. Leider lassen sich aber keine Stories via Creator Studio veröffentlichen, das ist nach wie vor nur in der Instagram App möglich.

Wie schon bei Facebook gibt es auch im Bereich von Instagram die Content-Sammlung, in der alle Instagram-Beiträge aufgeführt sind und gefiltert werden können, beispielsweise nach Beitragsart oder Status, und mit einem Klick auf einen Beitrag werden wiederum Kennzahlen angezeigt.

Die Insights zur Zielgruppe und Aktivität des Instagram Accounts entspricht den Insights, die in der Mobile App angezeigt werden. Vorteil des Creator Studio: Die Insights sind natürlich übersichtlicher dargestellt als auf der kleineren Mobile Version. Ausserdem kann man bereits mit Content-Publisher-Rechten auf die Seite die Insights des Instagram-Accounts ansehen, ohne dass man die Zugangsdaten kennen oder diese auf dem Smartphone in der App hinterlegen muss.

Übrigens berücksichtigt das Creator Studio natürlich auch die Seitenrechte. Wer als Berechtigung auf der Facebook-Seite nur die Page Performance ansehen kann, sieht im Creator Studio auch die Insights zur Seite und zum Instagram-Account. Ein Instagram-Beitrag kann so aber nicht erstellt werden, da der Account gar nicht ausgewählt werden kann. Die erteilten Berechtigungen werden also auch im Creator Studio für Facebook und Instagram eingehalten.

Der letzte Menüpunkt ist die Übersicht über alle Instagram Accounts. Hier können auch Instagram Accounts hinterlegt werden, die nicht mit einer Facebook-Seite verknüpft sind.

Creator Studio App

Die Creator Studio App eignet sich für alle, die auch von unterwegs aus ihre Facebook-Seiten immer im Blick haben möchten. Die grundlegenden Funktionen des Creator Studios sind nämlich auch in der App enthalten. So lassen sich Beiträge und ihre Performance ansehen, neue Beiträge erstellen oder planen, Insights ansehen, Nachrichten und Kommentare beantworten, und das alles natürlich für alle Seiten, auf die man Berechtigungen hat. Wer die Creator Studio App nutzt, muss sich aber bewusst sein, dass die App nicht mehr kann als das Creator Studio selbst. So lassen sich beispielsweise keine Seiteninformationen anpassen, Veranstaltungen planen oder Personen zur Seite hinzufügen. Dazu wäre die separate App «Facebook-Seiten» nötig.

Creator Studio App mit Postübersicht, Insights und Postfach

Fazit

Lange war das Creator Studio unbeliebt, da es entweder nicht korrekt funktionierte und viele Funktionen lange nicht allen Personen zur Verfügung standen. Vor allem mit dem Posting von Instagram-Beiträgen, auf das sehnsüchtig gewartet wurde, wurde das Creator Studio für viele erst relevant. Da immer mehr Funktionen von Facebook ins Creator Studio ausgelagert werden, lohnt sich ein vertiefter Blick in dieses Tool allemal. Gerade der Bereich rund um Instagram hat aber noch Optimierungspotenzial, denn einen Desktop-Story-Upload gibt es nach wie vor nicht. Wer aber viele Seiten und Instagram-Accounts verwaltet, postet und moderiert, für den ist das Creator Studio genau das richtige. Wir bleiben nach wie vor gespannt, mit welchen Funktionen das Creator Studio in Zukunft noch ausgestattet wird und in welchem Tempo das geschehen wird, denn nur schon in der Zeit, in der dieser Artikel geschrieben wurde, sind wieder neue Änderungen dazugekommen.

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  1. Meltem@fatburningbeast.ch' Meltem sagt:

    Im Creator funktioniert die Beitragsoption Karussell leider nicht. Daher bevorzuge Ich den Publisher.

  2. juttaheld64@gmail.com' Jutta Held sagt:

    Danke für den informativen Beitrag!
    Nach ersten Erfahrungen finde ich das Creator Studio mittlerweile recht nützlich.
    Herzliche Grüße
    Jutta

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