21.04.2020 Google Ads

Google: Neue Informationen zu den Anzeigekrediten für KMU

Vor einigen Wochen hat Google seine Massnahmen zur Unterstützung in der Corona-Krise offen gelegt. Dies beinhaltet auch die Unterstützung der KMU in Form von 340 Mio. Dollar an Anzeigekrediten über Google Ads. Nun hat Google bekannt gegeben, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit man dieses Werbeguthaben für sich beanspruchen kann.

Peter Kammerer
1 Min. Lesezeit
1 Kommentar

Google hat vor 3 Wochen ein Hilfspaket von 800 Millionen Dollar für die Corona-Krise geschnürt (wir berichteten). Auch für KMU weltweit stellt Google 340 Millionen Dollar als Anzeigekredite zur Verfügung, welche über alle Kampagnentypen im Google Ads-System eingesetzt werden können. Am Montag gab Google in der Google Ads-Hilfe nun weitere Details zu diesen Anzeigekrediten bekannt.

Wer kann von den Anzeigekrediten profitieren?

Laut Google kann jedes KMU die Anzeigekredite erhalten, welches folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Im Google Ads Werbekonto wurde im Jahr 2019 in 10 der 12 Monate Ausgaben generiert.
  • Im Januar und/oder Februar im Jahr 2020 wurden ebenfalls Ausgaben im Google Ads Werbekonto generiert.

Sind diese zwei Punkte gegeben, werden die KMU ab Ende Mai (hier startet der Rollout der Anzeigenkredite) über eine Benachrichtigung in ihrem Google Ads Account darauf hingewiesen, dass der Anzeigenkredit im Google Ads Werbekonto erhältlich ist. Ab diesem Zeitpunkt wird die Gutschrift auch im Konto verfügbar sein und kann dann bis zum 31. Dezember 2020 für alle Kampagnentypen in allen Werbenetzwerken (Google Suche, das Displaynetzwerk und YouTube) eingesetzt werden.

Der Anzeigenkredit ist nur für zukünftige Ausgaben im Google Ads Account verfügbar und kann nicht auf aktuellen oder vergangenen/verrechneten Ad Spend angewandt werden. Bei Werbetreibenden, die mehrere Werbekonten verwenden, wird nur eines der Konten den Anzeigenkredit erhalten. Welches das dann ist, wird nicht genau spezifiziert.

Wie hoch ist der Anzeigenkredit?

Auch hier gibt Google keine weiteren Einblicke in die genauen Zahlen. Jedoch soll die Höhe des Guthabens von mehreren Faktoren abhängen, und zwar auch von dem Land, in dem sich der Werbetreibende aufhält und in dem der Google Ads Account erstellt wurde. Zudem fällt auch der vergangene Ad Spend ins Gewicht, wenn es um die Höhe der Anzeigenkredite geht. Die Anzeigenkredite werden dem jeweiligen Google Ads Werbekonto in der Währung des Kontos gut geschrieben.

Fazit

Sehr viele der KMU werden von der aktuellen Lage hart getroffen und viele mussten, aus wirtschaftlichen Gründen, die Schaltung von Werbung auf Google unterbrechen. Die Anzeigenkredite sind eine Hilfe für die KMU, welche bereits in der Vergangenheit kontinuierlich mit Google zusammengearbeitet haben und soll diese in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 unterstützen, um auf Google wieder Werbung zu schalten können.

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  1. info@wir-fuer-barrierefreiheit.de' Jonas sagt:

    Super geschrieben und natürlich herzlichen Dank für die wertvollen Tipps. Liebe Grüße aus Berlin

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