16.03.2022 HR / Recruiting / Employer Branding / Talent Solutions

LinkedIn: Kennst Du die Top-Fähigkeiten für Jobprofile?

Menschen, Wissen und Berufe verändern sich – wieso sollten also die Anforderungen an bestimmte Positionen gleich bleiben? «Future of Skills» von LinkedIn hilft den Menschen dabei, das Wissen um benötigte Fähigkeiten im zeitlichen Verlauf auszuwerten.

Markus Edelberg
2 Min. Lesezeit
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Anforderungsprofile in Stellenangeboten sind nicht immer deckungsgleich mit den tatsächlich benötigten Skills. Nicht immer liegt es nur am fehlenden spezifischen Wissen der Personalverantwortlichen, sondern schlicht am Wandel, dem Positionen an sich unterliegen. Haben sich die Topfähigkeiten für bestimmte Positionen seit 2015 bereits um 25 % verändert, wächst die Differenz bis 2025 noch auf rund 40 % an. Recruiter müssen ein Verständnis der benötigten Topfähigkeiten für eine Vielzahl an Stellenprofilen schaffen – aber wie schaffen HR-Verantwortliche dies?

Es zählen nur valide Daten!

W. Edwards Deming sagte so treffend »In God we trust; all others bring data!« – und genau diese Daten stellt LinkedIn jetzt mit ihrem Future of Skills-Tool den Plattform-Nutzern zur Verfügung. Durch einfache Auswahl des betreffenden Landes, der Branche und Berufsbezeichnung, ermittelt das Tool die benötigten Topfähigkeiten für die angegebene Stelle und zeigt nicht nur die derzeit benötigten Fähigkeiten, sondern auch die Verschiebung seit 2015.

Quelle: LinkedIn.com

Quelle: LinkedIn.com

Die Fähigkeiten der Bewerber sind die elementaren Bausteine im Recruiting, da Jobs immer mehr durch die benötigten Fähigkeiten definiert werden. Dies fängt bereits bei Berufseinsteigern an, die zwar noch nicht über die spezifischen Fähigkeiten verfügen, aber das passende Verständnis besitzen müssen. Allgemeine oder allgemein gehaltene Fähigkeiten sind selten von echter Relevanz und runden ein Gesamtbild lediglich ab. Und hier setzt «Future of Skills» an, indem es einzigartige Fähigkeiten extrahiert, welche anhand des Gewichtungsschemas einer Stelle entspricht und sich am etablierten TF-IDF-Prinzip (Term Frequency-Inverse Document Frequenzy) orientiert.

Methodik der Analyse

Diese Daten stellen die Welt durch die Brille von LinkedIn dar, wurden aber aus den Profilinformationen der rund 800 Millionen LinkedIn-Mitglieder aggregiert. Hierzu bedient sich LinkedIn der Skills-Genom-Methodik, welche den Fokus auf einzigartigen Fähigkeiten in Bezug auf das Wachstum bei Einstellungssituationen abbilden. So werden Interessensgruppen-spezifische Qualifikationsdaten erfasst, die sich auf bestimmte Positionen fokussieren. Dies sorgt zwar für eine Beeinflussung der Daten anhand des Nutzungsverhaltens, spiegelt aber gerade deshalb sehr gut die Realität des Arbeitsmarktes wider. Die aggregierten Informationen können je nach Land entsprechend der jeweiligen Mindestschwellen für den Datenschutz schwanken.

Quelle: LinkedIn.com

Quelle: LinkedIn.com

Fazit

Die Geschäftswelt dreht sich schnell und die Halbwertszeit des Fachwissens ist kurz – selbstverständlich wirkt sich dies auch auf die spezifischen Anforderungen der einzelnen Berufe aus. Was für Spezialisten normal ist, stellt Personalverantwortliche schnell vor die Herausforderung, die Masse an Informationen aktuell zu halten. Auf diese Weise können Verantwortliche interne Qualifikationslücken identifizieren, passende Stellenbeschreibungen entwerfen sowie interne Qualifikationsmassnahmen planen.

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