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01.07.2019 LinkedIn

LinkedIn: Neue Kampagnenziele, zielbasierte Optimierungen und mehr

Zielbasiertes Advertising auf LinkedIn ist manchmal eine Herausforderung, mit den neu verfügbaren Zielen Brand Awareness, Conversion und Stellenanzeigen wird die Funnelbildung im Kampagnen Manager erleichtert. Das ist aber nocht nicht alles, was LinkedIn gerade anpasst.

Andrea Löpfe
3 Min. Lesezeit
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LinkedIn ist dabei die seit November 2018  angekündigten Kampagnenziele auszurollen. Die Ziele Brand Awareness, Conversions und Bewerber ermöglichen es die Zielgruppe leichter entlang des Marketing-Funnels zu bewerben. Zudem passt LinkedIn die zielbasierte Optimierung, die Abrechnung und das Reporting an.

Die neuen Kampagnenziele auf LinkedIn

Brand Awareness

Das Ziel ermöglicht es die eigene Marke, Dienstleistung oder ein Produkt bekannter zu machen. Die Kampagnenform eignet sich bestmöglich um bei vielen LinkedIn Mitgliedern angezeigt zu werden. Die Werbeformate Sponsored Content Link, Video und Karusell eignen sich sehr gut. Zusätzlich können noch Text oder Dynamic Ads verwendet werden. Mehr Informationen zu den Werbeformaten gibt es hier.

Conversions

Ads werden Personen angezeigt, die am ehesten, die im Kampagnen Manager festgelegte relevante Aktion auf der Webseite ausführen, z.B. der Download eines PDF oder die Anmeldung zu einem Event. Die Aktion wird mit Hilfe von Conversion-Tracking via Insight Tag erfasst und ausgewertet. Man muss also zwingend ein Insight Tag auf der eigenen Website eingebaut haben und eine Conversion definiert haben, um dieses Ziel nutzen zu können. Aber Achtung, hier sollten nur Conversions genommen werden, die mehrmals pro Woche ausgeführt werden. Auch hier stehen Sponsored Content Link, Video und Karusell zur Verfügung. Zusätzlich können noch Text oder Dynamic Ads verwendet werden.

Bewerber

Die grösste Änderung, wenn man die Ziele betrachtet, gibt es mit der neuen Möglichkeit Stellen via Kampagnen Manager direkt zu bewerben. Die ausgeklügelten Targetingfunktionen des Kampagnen Manager können nun auch für Stellenanzeigen verwendet werden. Die zur Verfügung stehenden Anzeigenformate sind Stellenanzeigen, Sponsored Content Link (Single Image) und die Dynamic Spotlight Ad. Spannend ist auch die für den Kampagnen Manager verfügbare neue Funktion des automatisierten Budget-Pacings. Ausschliesslich bei Stellenanzeigen kann nun definiert werden, wann und wie LinkedIn das Budget ausgeben darf. Interessant dürfte auch die automatische Übersetzung der Ads in die Profilsprache der Zielgruppe sein.

Linkedin Stellenanzeigen automatisiertes Budget-Pacing (Quelle: LinkedIn)

Diese Ziele ermöglichen es Werbetreibenden, Full-Funnel-Marketing-Kampagnen zu erstellen, indem sie das Top-Funnel-Ziel für die Markenbekanntheit, die Mid-Funnel-Ziele für die Markenbetrachtung oder die Bottom-Funnel-Ziele, die die Conversions vorantreiben, auswählen.

Zielorientierte Optimierungen

Mit den neuen Zielen verbessert LinkedIn auch gleich die Angebotsoptimierung. Kampagnen werden für die Bereitstellung an Personen optimiert, die am ehesten die von Ihnen gewünschten Massnahmen ergreifen. Automatisiertes Bieten ist jetzt für alle wichtigen Ziele verfügbar, um eine einfache Möglichkeit zur Optimierung von Angebot und Lieferung für einen maximalen ROI zu ermöglichen.

Zielorientiertes Bieten

Um die Kosten pro Ergebnis zu verbessern, werden die kostenpflichtigen Klicks/Impressions nun auf das gewählte Kampagneziel und den gewählten Gebotstyp abgestimmt. Interessant ist, dass LinkedIn neu aufschlüsselt, wofür man bei welcher Optimierung bezahlt. Früher wurden beim Ziel “Webseitenbesuche” auch Klicks auf die LinkedIn Seite verrechnet, nun werden nur noch Klicks auf die Landingpage berechnet. Trotzdem gibt es noch ein paar Stolpersteine. Man sollte z.B. beachten, dass bei der Optimierung auf Leads auch für Unternehmensseiten-Aufrufe bezahlt werden muss. Die ganze Liste findet man hier.

Zielbasiertes Reporting

Nebst den anderen Neuerungen führt LinkedIn eine neue Kennzahl “Wichtige Ergebnisse”ein. Die Metrik soll helfen eine Kampagne mit Blick auf das gewählte Ziel schnell zu analysieren. Dies dürfte vor allem für weniger erfahrenen Marketer von Interesse sein. Die “Wichtige Ergebnisse” variieren je nach Kampagnenziel und es werden auch die “Kosten pro Ergebnis” angegeben.  So werden bei einer Videoaufruf- Kampagne im Kampagnen Manager direkt die Anzahl Videoaufrufe angezeigt und die Kosten pro Videoaufruf. Mehr Informationen zu den Metriken gibt es hier.

Fazit

Linkedin publiziert mal wieder ein paar spannende Updates. Zudem die Möglichkeit für Recruitern das Marketing Tool zu nutzen. Das Update dürfte ein erster Schritt für die weitere Integration von Recruiting- und Sales-Funktionen sein.

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